Die Heimkehr ins Dunkle
Ihm ist das Schreiben Therapie, dem Publikum sind seine Bücher und Stücke schwarze Lust und Last: Der norwegische Schriftsteller Jon Fosse erhält den Nobelpreis für Literatur.
Ihm ist das Schreiben Therapie, dem Publikum sind seine Bücher und Stücke schwarze Lust und Last: Der norwegische Schriftsteller Jon Fosse erhält den Nobelpreis für Literatur.
Formel 1, Fußball, Extremsport oder Medien: Auch nach dem Tod von Dietrich Mateschitz investiert der Getränkekonzern hohe Summen auf allerlei Gebieten. Das zahlt sich nach wie vor aus – und wie.
Seit 25 Jahren organisiert Andreas Meder das inklusive Theaterfestival. Menschen mit Beeinträchtigung sollten Teil des Kulturlebens sein, sagt er.
Er sucht gerne nach Unbekanntem jenseits des Repertoires: In Idstein spielt der Pianist Ulrich Roman Murtfeld nun jedoch ein reines Beethoven-Programm.
Stefan Webers Buch „Auf ‚Plagiatsjagd‘“ ist stellenweise störend eitel. Die Anstöße, die der Autor als Plagiatsjäger für die gute wissenschaftliche Praxis gibt, sind dennoch beachtenswert.
Wer im Nachbarland die Skilifte benutzen will, muss in diesem Winter abermals mehr Geld dafür einplanen. Besonders stark steigen die Kosten an einem bestimmten Berg in Tirol.
Raubkunst und Nachhaltigkeit, Salz und Betonvermeidung: Zum ersten Mal wird eine Region Europäische Kulturhauptstadt - Bad Ischl Salzkammergut hat im nächsten Jahr viel vor.
Christian Thielemann wird Generalmusikdirektor der Berliner Lindenoper. Ist das eine gute Besetzung? Eleonore Büning antwortet darauf in ihrer F.A.S.-Musikkolumne.
Das neue Dokumentationszentrum auf dem Obersalzberg stellt sich der Geschichte des Ortes. Hier wurden zentrale Entscheidungen der NS-Gewaltherrschaft getroffen.
Der Opernsänger Rolando Villazón liest Bücher von Frauen, beobachtet das Leben auf der Straße vom Balkon aus, hört Mozart und empfiehlt den Podcast „The Caretaker“
Ein im Auftrag des Hessischen Staatsorchesters geschriebenes Werk des Komponisten Gerhard R. Winkler erwies sich zum Saisonauftakt als alberne Beliebigkeit.
Paradoxe Identitäten: Freiburg zeigt die deutsche Erstaufführung der theatralen Installation „Museum of Uncounted Voices“ der Exilrussin Marina Davydova.
Das Münchner Auktionshaus Neumeister glänzt beim dritten Teil seiner Jubliäumsversteigerungen mit Alter Kunst. Aufmerksamkeit wird vor allem eine „Bergpredigt“ ungeklärter Herkunft auf sich ziehen.
Auf den Gipfeln der Verzweiflung: Max Reinhardts Briefwechsel mit seiner Ehefrau Helene Thimig wirft Licht auf die schweren letzten Jahre eines großen Theatermanns im amerikanischen Exil.
Bei dem 33-jährigen Opfer handelt es sich laut der Geschäftsführung des Zoos um eine erfahrene Mitarbeiterin. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, sei derzeit nicht bekannt. Ein weiterer Pfleger wurde schwer verletzt.
Zur Pflege am Morgen gehört es, die Nashörner mit Insektenschutzmittel einzureiben. Dabei greift ein 1,8 Tonnen schweres Nashorn in einem Salzburger Zoo eine Pflegerin an und verletzt sie tödlich.
Vielhuberei, Simplhuberei, Dumpfhuberei? Von wegen: Johannes Freumbichlers 1936 erschienener Bauernroman „Philomena Ellenhub“ ist eine Offenbarung, weil er zeigt, dass auch in diesem anrüchigen Genre ein Kunstwerk möglich ist.
Die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen erweitern ihr Angebot an Fernzügen. Insbesondere mit Nachtzugangeboten zwischen Berlin, Brüssel und Wien will man mehr Urlauber und Geschäftsreisende transportieren.
Vor dem Stillstand sind alle gleich. Auch US-amerikanische Berater, Generäle und Schauspielerinnen bleiben mit dem Zug liegen oder im Stau stecken. Das gibt immerhin unterhaltsame Berichte auf der Plattform X.
Neugestaltung des Salzburger Festspielbezirkes: Im Mönchsberg haben am Freitag Probebohrungen für die Neugestaltung des Projekts Festspielbezirk 2030 begonnen.
Der erste Prozesstermin gegen den österreichischen Schauspieler Florian Teichtmeister platzte – nun gibt es einen zweiten Anlauf. Die Staatsanwaltschaft hat die Anklage inzwischen nachgeschärft.
Auf Klärwerke, Kühe – oder Babys: Angeblich soll Musik von Mozart besondere Effekte haben. Dabei ist Forschern teils egal, ob sie wirklich von dem Komponisten stammt. Aufmerksamkeit ist ihnen garantiert.
Die Touristenmassen lassen die kleine Schwester der Salzburger Festspiele meist links liegen. Dabei bietet die Residenzgalerie als Teil des DomQuartiers exquisite europäische Kunst aus drei Jahrhunderten.
Mit 40 Jahren beendet der Schlagzeuger Martin Grubinger seine Karriere. In Mainz verabschiedete er sich nun bei einem seiner letzten Konzerte als Solo-Künstler.
Woher Selbständigkeit nehmen, wenn man Gehorsam gelernt hat? Die Schauspielerin Valery Tscheplanowa legt ein beachtliches Romandebüt vor.
Zwischen Ekstase und Krankheit: Das Museum der Moderne in Salzburg beschäftigt sich mit dem Motiv der Rückenbeuge in Psychologie und Kunst. Ein Leckerbissen nicht nur für Hysteriker.
Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner hat den Sänger William Thomas geschlagen. Entsetzt über sich selbst, zieht er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Doch dem voran ging eine lange Zeit der Akzeptanz von Wutausbrüchen.
Sensation oder Ironie der Geschichte? Der Österreicher Günter Schwaiger hat einen Dokumentarfilm über Braunau und das Hitler-Geburtshaus gedreht. Er birgt einen politischen Sprengsatz.
Vor 90 Jahren feierte Max Reinhardts „Faust“-Inszenierung in Salzburg eine fulminante Premiere. Es sollte die letzte Arbeit des jüdischen Theatermanns sein. Eine Ausstellung erinnert daran.
Bei der Sommerausgabe der Kunstmesse Art & Antique trifft in Salzburg zur Festspielzeit Weltläufigkeit auf jede Menge Patriotismus: ein Rundgang.
Zwischen spektakulären Wasserfällen am Hardangerfjord bieten Spitzenmusiker um Leif Ove Andsnes in Rosendal einen Intensivkurs mit Kammermusik von Brahms und Ligeti.
Die Familie Scheuch hat den Musikverlag Bärenreiter schon durch einige Krisen geführt. Zur Produktion von Liederheften sind dabei im Laufe von 100 Jahren Firmengeschichte viele Geschäftsfelder hinzugekommen.
Olaf Scholz fliegt zum Antrittsbesuch nach Österreich – ohne Zeit für Festspiele, denn es gibt mit Karl Nehammer viel zu bereden. Nicht immer sind die beiden Kanzler einer Meinung.
Der englische Dirigent John Eliot Gardiner ist von Jugend an besessen von der Musik Hector Berlioz'. Jetzt bringt er dessen Kolossaloper „Les Troyens“ in Salzburg und Berlin zur Aufführung. Ein Gespräch.
Der Schlagzeuger Martin Grubinger, Fokus-Künstler des Rheingau Musik Festivals, beendet seine Karriere als Solist – und hat viele Pläne für die Zeit danach.
Schon Karajan hat sich für das Werk interessiert: Bohuslav Martinůs Oper „The Greek Passion“ erzählt von einem Flüchtlingsdrama in einem kleinen griechischen Dorf.