Eine Klippe namens „Stille Nacht“
Humorvoll, phantastisch, ernst: Die neuen CDs zu Weihnachten bieten Kitsch mit Kuba-Flair, Nussknacker mit Saxofon und fromme Strenge alter Schule.
Humorvoll, phantastisch, ernst: Die neuen CDs zu Weihnachten bieten Kitsch mit Kuba-Flair, Nussknacker mit Saxofon und fromme Strenge alter Schule.
Welcher Indie-Sänger nimmt denn freiwillig ein Weihnachtsalbum auf? Der Österreicher Oehl hat es trotzdem getan: Kitschfrei, entrückt und manchmal sogar nicht zum Mitsingen: „Dunkle Magie“.
Was brauchen wir wirklich? Florian Nagler erinnert mit seinen Forschungshäusern in Bad Aibling erfolgreich an die Tugenden des „Einfachen Bauens“.
Die Hochzeit ist die vierte für den Porsche-Aufsichtsratschef und die dritte für die Thyssen-Tochter zu Leiningen. Die beiden gaben sich in Salzburg das Ja-Wort.
Welchen Skibus nehmen wir heute im Stadtzentrum? Und welches Museum darf es nach der letzten Abfahrt sein? Skiurlaub in Innsbruck ist ganz anders als im Rest von Tirol. Zum Glück.
Das Mozarteum in Salzburg hat die größte private Sammlung von Mozart-Handschriften aus dem Nachlass von Hans Joachim Eggers erworben, darunter wichtige Briefe. Sie sind jetzt in einer Sonderausstellung zu sehen.
Der ORF stellt die Nachfolger von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser vor: Miriam Fussenegger und Laurence Rupp werden 2027 „Tatort“-Ermittler. Sie treten in große Fußstapfen.
Wohnungen sollen schneller und günstiger erstellt werden. Dabei hilft eine Vorproduktion der Wände in der Fabrik. Die Wohnungsgesellschaft Vonovia treibt das jetzt voran.
Glitzernde Berghütten, Möbel für Minenarbeiter und eine ikonische Liege: Endlich wird die Designerin Charlotte Perriand gebührend geehrt – auch mit einer Ausstellung in Darmstadt.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Drei Ordensfrauen in Österreich wollen nicht ins Seniorenheim gehen – und besetzen ihr früheres Kloster. Nach monatelangem Streit zeichnet sich nun eine Lösung ab.
Wer ein Bankett oder eine kleine Gesellschaft bei Ulrich Dahlmann bucht, muss tief in die Tasche greifen. Den Gästen ist es das wert. Wir konnten miterleben, wie ein solches Event vorbereitet wird.
„Longevity“ ist überall. Viele Menschen versuchen, ihr eigenes Ende aufzuschieben. Andere wollen gleich gar nicht mehr sterben.
Die heute achtzig Jahre alte Schauspielerin Angela Winkler hat ihre 2019 erschienene Autobiographie „Mein blaues Zimmer“ als Hörbuch eingelesen – mit dem Mut zur Improvisation und zum Unperfekten.
Tom Richter aus Frankfurt gehört zum Nationalteam für die Euro Skills Challenge. Sie beginnt am 20. November in Salzburg.
Vom Mythos bis zur Mafia: Sizilien war schon immer ein gefährliches Pflaster für Frauen. Eine Studienreise zeichnet nun den Weg ihrer Emanzipation nach.
Nach mehreren problematischen Arbeiten gelingt dem Regisseur Dmitri Tcherniakov mit Peter Tschaikowskys „Jungfrau von Orléans“ an der Oper Amsterdam wieder ein großer Wurf. Überragend ist der Dirigent Valentin Uryupin.
In Kanada tauchen verschollene Schmuckstücke der Habsburger auf. Karl Habsburg ist Oberhaupt der Familie – und somit auch irgendwie für den Schmuck zuständig. Ein Anruf.
Hier gerät etwas in Bewegung: Die Kunstmesse Art Cologne sorgt mit ihrer hohen Qualität für gute Laune, in Köln ist außerdem viel Neues zu entdecken, und bald geht es vom Rhein wieder nach Mallorca.
Nicht ohne meinen Hund: Eva Schmidts Roman „Neben Fremden“ erzählt die Geschichte einer pensionierten Krankenschwester, die sich mit resignierter Gelassenheit in ihr Restleben dreingefunden zu haben scheint.
Er ist zweimal einer lebensbedrohlichen Krankheit entronnen. Jetzt singt der Bariton Johannes Martin Kränzle wieder auf der Bühne. Und will anderen Mut machen.
Keith Warner inszeniert mit starken Bildern an der Oper Frankfurt Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ als zeitlose politische Tragödie. Der Dirigent Thomas Guggeis behält den großen Apparat straff im Griff.
Unsere Bekleidung wird meist weit weg gefertigt. Eine Designerin aus Österreich produziert ausgerechnet dort, wo der Platz begrenzt ist und Löhne und Mieten hoch sind: mitten in Frankfurt.
Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf, die „Verborgene Moderne“ in Wien oder die Darstellung einer Verschwörung im 15. Jahrhundert in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender versammelt die Ausstellungen des Monats.
Die Freundschaft zwischen Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Alexander Schröder war unwahrscheinlich. Ihr Briefwechsel ist eine unerschöpfliche Enzyklopädie, ein Erleben von Weltgeschichte noch ohne historische Distanz – und seine Edition eine große Leistung.
In Basel pflegt man seit dreißig Jahren höchst originell das Werk des Komponisten Bohuslav Martinů. Comic, Jazz, Film und Tanz umgeben das Werk eines Musikers, der auch Mausefabeln in der Moderne zuließ.
Königinmutter Sirikit galt zeitlebens als Stilikone, die fernöstliche Schönheit mit westlicher Eleganz verband. Doch ihrer Heimat Thailand war sie viel mehr: eine soziale Wohltäterin, die sich auch mal in die Ehen des Sohnes einmischte.
Thailand nimmt Abschied von Königsmutter Sirikit. Sechseinhalb Jahrzehnte war sie an der Seite ihres Mannes Bhumibol die Monarchin des Landes. Der Hof kündigt eine einjährige Trauerzeit an.
Der Bleistift tut bescheiden, dabei ist er aus unserem Alltag nicht wegzudenken: Hanns Zischler hat ihm einen gelehrten Ehrenkranz in Form eines Essays gewidmet.
Aus der Weimarer Zeit in die Gegenwart gehoben, verwandelt sich Korngolds „Tote Stadt“ in Mainz in ein flackerndes Traumkino. Angela Denoke inszeniert das Stück als düsteren Fiebertraum.
Vielfalt ist angesagt: Die Messe Munich Highlights in der Münchner Residenz bietet wieder Kunst und Kunsthandwerk aus den unterschiedlichsten Epochen an. Dieses Mal bereichern attraktive Neuzugängen das Programm.
Welcher Preisträger war dreimal verheiratet? Wer taucht in Rocksongs auf? Stellen Sie hier Ihr Wissen zur bedeutendsten Auszeichnung der Wissenschaft auf die Probe.
Alternative für Sachsen: Die Opernhäuser Dresden und Leipzig haben fast parallel Verdis letzte Oper einstudiert. Was kann die eine, was die andere nicht vermag?
Susanne Röckels fiktionalisiertes Erinnerungsbuch „Vera“ verknüpft die Verbrechen der Nationalsozialisten mit einer Jugend im Deutschland der Sechzigerjahre. Und fragt nach dem Gewicht der deutschen Schuld.
Seit sieben Jahren gehen die „Omas gegen Rechts“ gegen die politische Entwicklung des Landes auf die Straße. Von der Union wird die Bewegung skeptisch beäugt. Wo will sie hin?
Selbstentblößend, dabei eine steile Geschichte erzählend: Clemens J. Setz montiert in „Das Buch zum Film“ ein Journal der Jahre 2000 bis 2010 als Weg zum Erfolg.