Im Transit
Der Flötist Emmanuel Pahud ist der Solist im 1822-Neujahrskonzert in der Frankfurter Alten Oper. Er stellt mit der Jungen Deutschen Philharmonie Matthias Pintschers klanglich reizvolles Stück „Transir“ vor.
Der Flötist Emmanuel Pahud ist der Solist im 1822-Neujahrskonzert in der Frankfurter Alten Oper. Er stellt mit der Jungen Deutschen Philharmonie Matthias Pintschers klanglich reizvolles Stück „Transir“ vor.
Abschied vom Musenberg: Franz Grillparzer hielt 1843 im Tagebuch seine Reise nach Osteuropa und Asien fest. Jetzt erscheint sie in einem bestens kommentierten Band.
Vom einfachen Mahl österreichischer Bauern zum Nachtisch der feinen Wiener Küche: Die bescheidene Mehlspeise hat über die Jahrhunderte eine erstaunliche Karriere hingelegt.
Ichsucht, Selbstbezüglichkeit, Kunstverachtung und handwerkliche Stümperei – kann es mit der Opernregie so weitergehen? Darüber gab es in Wien eine heftige Diskussion mit prominenten Teilnehmern.
48 Bücher und acht Pseudonyme: Die Frankfurter Schriftstellerin Julia Kröhn erzählt in „Papierkinder“ vom Kampf um die Rechte von Kindern und Jugendlichen um 1900.
Großer Bahnhof in Baden-Baden: Jonathan Tetelman ist in „Werther“ von Jules Massenet einfach hinreißend. Der Regisseur Robert Carsen fiel allerdings einem Irrtum anheim.
Bekanntheit erlangte die Österreicherin mit TV-Produktionen wie „Der Alte“ und „Traumschiff“. Ihre eigentliche Leidenschaft galt hingegen dem Theater.
Kurz vor seinem Tod spricht der wunderbare Schauspieler Peter Simonischek über ein paar Dinge, die ihm wichtig sind.
Erstmals seit seiner Vertragsunterzeichnung dirigiert Christian Thielemann sein künftiges Orchester: die Staatskapelle Berlin. Man hört eine Verheißung, aber noch keine Vollendung.
„Médée“ von Marc-Antoine Charpentier ist eine der schönsten Opern des französischen Barocks. Simon Rattle, Frank Gehry und Peter Sellars haben sie jetzt auf die Bühne der Berliner Staatsoper gebracht. Packend: Magdalena Kožená in der Titelrolle.
Ein deftiges Spektakel, die volle Dröhnung an Deklamation: Philipp Hochmair liest Stifters „Hagestolz“ und wird dabei begleitet von der Elektrohand Gottes.
Die Art Cologne beweist wieder, dass Gegenwartskunst kein hochelitäres Geschäft sein muss. Doch auf der Messe macht sich auch ein Gefühl des Stillstands breit.
„Schleichts eich ham, Touristn!“ Linz in Oberösterreich will anders sein und vermarktet sich mit ironischen Werbespots. Nur: Die Realität ist ziemlich unironisch.
An der deutsch-österreichische Grenze sind die Zahlen der unerlaubten Einreisen konstant hoch. Die Bundespolizei kontrolliert die Einreisen mit auffälligen Fahrzeugen an der Saalachbrücke zwischen Freilassing und Salzburg.
Die Zisterziensermönche haben mit ihren Wäldern und Teichen, Höfen und Klöstern den Kontinent geprägt. Der neue Wanderweg Cisterscapes folgt ihren Spuren – und bietet erstaunliche Entdeckungen.
Viele musikalische Institutionen haben den 150. Geburtstag von Max Reger übersehen, die Berliner würdigten den Jubilar mit dessen Mozart-Variationen in aller Sensibilität.
Neu verschmolzene Werbejingles auf ausgegrabenen Plastikflaschen: Schlagzeugerin Vivi Vassileva und Komponist Gregor A. Mayrhofer sprechen über das Recycling Concerto.
Hitler führt eine leidenschaftliche und machtgierige Angestellten- und Arbeiterbewegung. Kahrs Idee einer Verbindung mit Hitler musste daher scheitern. Aus der Frankfurter Zeitung vom 4. November 1923.
Asmik Grigorian wiederholt an der Hamburger Staatsoper ihren Salzburger Sensationserfolg als „Salome“ von Richard Strauss. Der Dirigent Kent Nagano aber kassiert Buhrufe.
Eine, die mit beiden Füßen immer fest auf des Messers Schneide stand: Zum Achtzigsten des frühen Schlagerstars und der späteren Münchner Schauspielkönigin Cornelia Froboess.
Deutschland hat laut den Empfehlungen der Reisemarke „Lonely Planet“ kein einziges lohnenswertes Ziel im nächsten Jahr zu bieten. Das war schon mal anders.
Das Diabetes-Mittel ist derzeit als Schlankmacher sehr begehrt. Fälschungen sind bereits im Umlauf. Jetzt wurden erste potenziell tödliche Zwischenfälle bekannt.
In mehreren Städten Österreichs wurden Israel-Fahnen heruntergerissen, die aus Solidarität mit den Terror-Opfern wehten. Nach Kritik wird der Stadttempel in Wien nun rund um die Uhr bewacht.
Die neue Schauspielchefin Marina Davydova kündigt für 2024 eine Neuinszenierung des „Jedermann“ an – ohne Regisseur Michael Sturminger und Hauptdarsteller Michael Maertens.
Die Anfänge waren holprig. Firmengründer Dietrich Mateschitz hatte gar Existenzängste. Ein Jahr nach seinem Tod erinnert sich ein Weggefährte – und ist sich sicher: Der Erfolg von Red Bull hat noch lange keine Grenzen.
Qualität spornt an: Die internationale Kunstmesse Highlights in der Münchner Residenz wächst weiter und versammelt wieder Objekte höchster Güte. Ein Rundgang.
Die zweite Ausgabe der Art-Basel-Messe Paris+ zeigt Beiträge von musealer Qualität – und sich selbst bestens vernetzt mit der Stadt. Politik bleibt außen vor. Ein Rundgang.
Er interessiert sich für Bauten im Wandel: Der Fotograf Matthias Hoch widmet seine Serie „Silver Tower“ dem leer geräumten Gebäude der Dresdner Bank.
Die Kunst und ihr Preis: Daniel Kehlmanns Roman „Lichtspiel“ erzählt davon, wie der große Regisseur Georg Wilhelm Pabst unter den Nazis trotz allem weiter Filme drehte.
Einfach machte er es seinen Lesern nicht, aber näher kennenlernen sollte man ihn: Jens Malte Fischer führt durch Leben und Werk von Karl Kraus.
„Das fliegende Klassenzimmer“ wurde 1954 zum ersten Mal verfilmt, eine der Hauptrollen spielte der spätere Musikstar Peter Kraus. Wie erlebte er die Dreharbeiten?
Der Roman zum Gerichtsverfahren: Im Literaturhaus Frankfurt stellt Kathrin Röggla ihr Buch über den NSU-Prozess vor.
Tatjana Gürbaca debütiert mit einer Inszenierung von Giacomo Puccinis „Il trittico“ an der Wiener Staatsoper.
Alice Sara und Mona Asuka Ott sind Schwestern – und Pianistinnen. Die eine konzertiert in Paris und Tokio, die andere in Ravensburg und Polling. Sie finden: Es gibt keinen Grund, sie zu vergleichen. Die Außenwelt tut es trotzdem.
Die Pianistin Diana Sahakyan möchte Frauen und ihre Musik vorstellen. In Frankfurt organisiert sie schon zum zweiten Mal ein Komponistinnen-Festival.
Spektakuläres Marketing ist auch nach dem Tod des Gründers erfolgsentscheidend für den Getränkekonzern.