Antisemit fliegt raus
Die Deutsche Welle darf einen Mitarbeiter, der sich auf seinen privaten Accounts im Internet judenfeindlich geäußert hatte, entlassen. Das entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.
Die Deutsche Welle darf einen Mitarbeiter, der sich auf seinen privaten Accounts im Internet judenfeindlich geäußert hatte, entlassen. Das entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.
Am Berliner Hauptbahnhof hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Die Mutter starb noch am Unfallort. Der Bahnhof war zeitweise komplett gesperrt.
Hans-Georg Maaßen und die Werteunion wollen im Herbst bei drei Landtagswahlen in Ostdeutschland antreten. Der Parteichef hat schon ein weiteres Ziel im Blick.
An einer Berliner Uni lief ein propalästinensischer Studentenprotest aus dem Ruder. Dozenten sprangen ihnen zur Seite. Mit fragwürdigen Argumenten.
Für die Reform der Öffentlich-Rechtlichen und die Aufstellung des Privatfunks ist es geboten, das Kartellrecht im Blick zu halten. Die beste Kooperation nützt nichts, wenn sie kartellrechtlich nicht zulässig ist. Ein Gastbeitrag.
Möglicherweise seien zu wenige Einsatzkräfte bei einem Besuch von Katrin Göring-Eckardt in Ostbrandenburg vor Ort gewesen, sagt ein Polizeisprecher. Amts- und Mandatsträger sollten sich sicher fühlen.
EU-Innenkommissarin Ylva Johansson spricht von einem „kaputten Migrationssystem“. Die Asylreform soll etwas Abhilfe verschaffen.
Beim WDR steht eine Intendantenwahl an. Amtsinhaber Tom Buhrow gibt dem Rundfunkrat noch eine Aufgabe mit auf den Weg: Setzen die Länder die Erhöhung des Rundfunkbeitrags nicht schnell um, soll die ARD nach Karlsruhe gehen.
Dieter Hallervorden hat den Bogen raus. Er nimmt alle Narrative der Hamas zum Krieg mit Israel auf und sagt, mit Antisemitismus habe das nichts zu tun. Hat es aber.
2009 gewann Jack Culcay als bisher letzter deutscher Amateurboxer einen WM-Titel. Nun will es der Routinier als Profi nochmal versuchen. Das hat auch mit einem diskutablen Urteil aus dem Jahr 2017 zu tun.
Der frühere Verwaltungsratschef des RBB, Wolf-Dieter Wolf, ist vor dem Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtags erschienen. Doch er verweigerte die Aussage. Das passt ins Bild.
Zwei Kolleginnen werden gleichzeitig Mutter. Ein Dreivierteljahr später stirbt eines der Kinder und die Frauen fragen sich: Wie bleiben wir befreundet, wenn die eine dadurch ständig sieht, was sie verloren hat? Ein Gespräch.
Eigentlich sollen Energieberater dabei helfen, Energie zu sparen. Doch die Verbraucherzentrale Brandenburg warnt nun vor hohen Kosten im Zusammenhang mit unseriösen Beratern.
Bei der Verleihung der Grimme-Preise räumen 2024 vornehmlich Produktionen von öffentlich-rechtlichen Sendern ab. Nur der Streamingdienst Disney+ bekommt einen Preis für „Sam - Ein Sachse“.
Einen der Schüler soll der Lehrer im vergangenen Herbst so stark verletzt haben, dass er ins Krankenhaus musste. Die Polizei prüft nun auch einen rassistischen Hintergrund.
Der WDR-Intendant Tom Buhrow ist mit 433.200 Euro im Jahr der Spitzenverdiener unter den ARD-Chefs. Sein Nachfolger soll weniger bekommen, sagt die Verwaltungsratschefin Claudia Schare.
„Faire Diskussion und keine Neiddebatte“: ARD-Studie vergleicht Spitzenverdienste bei den Sendern mit anderen Unternehmen der öffentlichen Hand.
Sind die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender einseitig oder ausgewogen? Bieten sie Vielfalt? Sind sie zu links? Eine Studie der Universität Mainz kommt zu einem überraschenden Fazit.
Die ARD-Gremienchefs wollten wissen, wie die Senderchefs mit ihren Salären im Vergleich zu anderen dastehen. Mit dem Bundeskanzler etwa. Wäre Olaf Scholz Intendant, bekäme er – als Angestellter – 525.000 Euro. Was bedeutet das?
Die Bundesländer wollen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags in letzter Minute verhindern. Im Brandenburger Landtag ist die Ablehnung besonders groß.
Das Politmagazin erhielt keine Drehgenehmigung, es würden nur „seriöse Journalisten“ geladen, hieß es. Das Landgericht Magdeburg drohte den Fraktionsvorsitzenden mit Ordnungsgeld oder Ordnungshaft.
Seit rund einem Jahr befasst sich ein Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtags mit dem RBB-Skandal. Die Ex-Intendantinnen Reim und Schlesinger waren da. Nun kam der Ministerpräsident.
Das EU-Parlament geht gegen die Kommission vor, der Bundestag beschäftigt sich mit dem Treffen zwischen Rechtsextremen und AfD-Politikern und die deutschen Handballer starten gegen Island in die EM-Hauptrunde. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das Medienhaus Correctiv stellt weitere Ergebnisse zum Potsdamer Radikalen-Treffen vor. Segnet das britische Parlament das umstrittene Ruanda-Gesetz ab? Und: Vorsicht vor glatten und verschneiten Straßen! Der F.A.Z.-Newsletter.
Das „Ruhegeld“, das der Rundfunk Berlin-Brandenburg zahlte, war einer der Punkte des Verschwendungsskandals. Das Arbeitsgericht Berlin sagt jetzt: Der RBB muss dem gekündigten Betriebsdirektor Augenstein „Ruhegeld“ zahlen.
Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg bringen ihr großes medienpolitisches Vorhaben pünktlich über die Bühne. Am 1. Januar tritt der neue Staatsvertrag für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) in Kraft.
Tausende Polizisten, Prävention und eine bessere Taktik sollen dafür sorgen, dass es in der Hauptstadt zum Jahreswechsel nicht zu Randalen kommt. Aber die Herausforderungen sind groß.
Es ist der bislang größte Fund des illegalen Aufputschmittels in Deutschland: Die Staatsanwaltschaft Aachen und der Zoll haben 461 Kilogramm Captagon beschlagnahmt. Vier mutmaßliche Rauschgifthändler aus Syrien sitzen in Untersuchungshaft.
Ab 2024 wird der MDR für die Produktion des ARD-Mittagsmagazins verantwortlich sein. Er übernimmt den Auftrag vom RBB, der die Sendung aus Kostengründen einstellen musste.
Edda Kraft, die Chefin der RBB Media, ist ihren Job los. Warum die Geschäftsführerin der kommerziellen Tochter des RBB gehen musste, verrät der Sender nicht. Es könnte etwas mit einem Vertrag aus den Zeiten der gekündigten Intendantin Patricia Schlesinger zu tun haben.
Der RBB erhält einen neuen Staatsvertrag. Der Intendantin Ulrike Demmer gefällt das nicht. Sie hat den Schuss ebenso wenig gehört wie ARD und ZDF an sich, die mit der Erhöhung des Rundfunkbeitrags schon sicher rechnen.
Der Landtag von Brandenburg hat dem neuen RBB-Staatsvertrag mit der Mehrheit von CDU, Grünen und SPD zugestimmt. AfD und Freie Wähler lehnen ihn ab.
Die ehemalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger kommt tatsächlich in den Untersuchungsausschuss im brandenburgischen Landtag. Zu Beginn gibt sie eine Erklärung ab. Dann schweigt sie.
Drei Leserzuschriften zu „Anker der Demokratie?“ von Florian Grotz und Wolfgang Schroeder +++ Schädliche Floskelkultur +++ Wasserstoffnetz
Die Gebührenkommission KEF hat eine vorläufige Empfehlung abgegeben, auf welche Höhe der Rundfunkbeitrag von 2025 an steigen soll. Von 18,36 Euro solle es auf 18,94 Euro im Monat hochgehen, sagen die Finanzexperten.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der deutschen Demokratie geleistet. Derzeit steht er im Kreuzfeuer der Kritik. Wie kann er auch künftig seine Ankerfunktion im demokratischen Mediensystem erfüllen?