Mal verboten – und mal erlaubt
Auch in Hessen wollen Muslime ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit zum Nahostkonflikt geltend machen. Doch die Sicherheitsbehörden tun sich schwer damit. Woran liegt das?
Auch in Hessen wollen Muslime ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit zum Nahostkonflikt geltend machen. Doch die Sicherheitsbehörden tun sich schwer damit. Woran liegt das?
Fußballprofis sorgen mit Beiträgen in den sozialen Medien über den Krieg zwischen Israel und der Hamas für Wirbel, zwei von ihnen wurden bereits suspendiert. Die deutsche Spielergewerkschaft VDV bezieht Stellung.
Die freien Gesellschaften haben eine große Anziehungskraft. Das ist nicht selbstverständlich. Gerade die, die keine andere Ordnung kennen, müssen aufwachen.
Die Kunst und ihr Preis: Daniel Kehlmanns Roman „Lichtspiel“ erzählt davon, wie der große Regisseur Georg Wilhelm Pabst unter den Nazis trotz allem weiter Filme drehte.
Seit Jahrzehnten verschließen Irans Machthaber die Augen vor gesellschaftlichen Wahrheiten in ihrem Land. Doch lange werden sie das nicht mehr tun können. Ein Gastbeitrag.
Zum Beginn der Asienspiele in China mit 12.000 Athleten drängt sich der Eindruck auf, dass Asiens Herrscher den sportpolitischen Kampf „gerade gewinnen“. Der Sport liefert ihnen die Vorlagen.
In Schweden sollen wieder Korane verbrannt werden. Deswegen steigt die Terrorgefahr. Die Meinungsfreiheit will trotzdem niemand einschränken. Warum nicht?
Die Redaktionsräume einer US-Zeitung in Kansas wurden durchsucht, Computer und Handys beschlagnahmt. Nun wurden die beschlagnahmten Gegenstände zurückgegeben, die Ermittlungen aber fortgesetzt.
Die Meinungsfreiheit ist in Schweden geradezu Staatsreligion. Seit den jüngsten Koranverbrennungen mehren sich nun Stimmen, die Einschränkungen fordern.
Diesmal sind es nicht die woken Morallinken, sondern die erzkonservativen Republikaner: In Florida sollen Shakespeares Werke nur noch in sexfreien Auszügen gelesen werden.
In Schweden wird das Verbrennen des Korans trotzig als Meinungsfreiheit verteidigt. Der Gegenwartstheologe Friedrich Wilhelm Graf findet das etwas platt.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir unter anderem mit dem Theologen Friedrich Wilhelm Graf über die moralischen und juristischen Grenzen von Religionskritik und den Balance-Akt der schwedischen Regierung.
Erst kämpfte sie gegen die Unterdrückung durch den Franquismus, dann gegen die Bombenleger der Terrorgruppe ETA: Zum Abschied von der Buchhandlung Lagun in San Sebastián.
Nach den Ausschreitungen bei dem eritreischen Festival in Hessen werden Forderungen nach Aufarbeitung laut. Doch statt die Behörden in die Pflicht zu nehmen, müsste eine ganz andere Frage in den Fokus rücken: die nach fehlender Integration.
Eigentlich war die Investigativ-Journalistin auf dem Weg zum Gericht, um über den Ausgang eines Prozesses in Tschetschenien zu berichten. Nach dem brutalen Überfall wurde Milaschina in ein Krankenhaus gebracht.
Trotz der harten Reaktionen in muslimischen Ländern gibt es in Schweden kaum Rufe danach, Koranverbrennungen stärker einzuschränken. Im Gegenteil.
Aufsehen in Stockholm: Ein Mann verbrannte einige Seiten des Koran vor der Haupt-Moschee. Die Demonstration war zuvor von den Behörden genehmigt worden, jedoch kritisieren Schaulustige die Aktion – und auch die Türkei verurteilt sie scharf.
Wie einfach war das bis vor kurzem. Dann kam die neue Empfindlichkeit, und was elementar für mich als Schriftsteller war, gilt plötzlich als anmaßend. Ein Gastbeitrag.
Das 59. Strafgericht in Istanbul hat unseren Kolumnisten Bülent Mumay, der den „Brief aus Istanbul“ schreibt, zu 20 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die F.A.Z. und die Deutsche Welle, für die Mumay auch tätig ist, protestieren. Gegen das Urteil wird Berufung eingelegt.
Zum Auftakt der „Woche der Meinungsfreiheit“ diskutieren in der Paulskirche Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Igor Levit und Michel Friedman über das freie Wort.
In Deutschland ist die Zahl der körperlichen Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten zum zweiten Mal in Folge auf einen Höchstwert gestiegen. Das zeigt die neue Rangliste der Pressefreiheit der Organisation Reporter ohne Grenzen. Deutschland fällt aus den Top 20.
Heute stellt Reporter ohne Grenzen die „Rangliste der Pressefreiheit“ vor. Deutschland fällt auf der Liste um fünf Plätze zurück. Die Lage in Russland und China ist katastrophal. Nordkorea ist das schlimmste Land für Journalisten.
Ist die Wiesbadener Verwerfung um Anna Netrebko ein Kampf für die Kunstfreiheit? Bei der Diskussion zur Eröffnung der Maifestspiele sah das nur einer so.
Kiew erschwert die Berichterstattung von der Front. Ein Minister denkt laut über Zensur nach. Journalisten bangen um die Unterstützung der Ukraine durch den Westen.
Amerika streitet über zwei Wandgemälde, die sich kritisch mit der Sklaverei befassen. Vor allem die schwarze Studentenschaft beklagt die Reproduktion rassistischer Bildsprache. Der Künstler hat gegen die Verdeckung geklagt.
Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli ist mit ihrer Klage wegen Beleidigung vor dem Landgericht Heilbronn gescheitert. Die Politikerin kritisiert, das Gericht sende damit „ein fatales Signal“.
Vor den Wahlen in der Türkei erhöht sich der Druck auf Schriftsteller. Ein Roman von Yavuz Ekinci wurde konfisziert, ein Krimi von Ahmet Ümit darf nur noch im versiegelten Umschlag verkauft werden.
Mit einer Bemerkung zur britischen Asylpolitik hat BBC-Sportmoderator Lineker eine Debatte über Meinungsfreiheit ausgelöst. Vorerst steht es eins zu null für den früheren Nationalspieler.
Seit Antritt der PiS-Regierung gerät die Kunstfreiheit in Polen unter Druck. Nun will sie auch die städtischen Theater auf Linie bringen. Polnische Künstler sprechen von einem Boykott liberaler Themen.
Aus Russlands nichtslawischen Gebieten werden besonders viele Soldaten in den Krieg gegen die Ukraine abkommandiert. Deren Oberhäupter überbieten einander im Übererfüllen des Mobilisierungsplans. Ein Gastbeitrag.
Sie wollte die DDR beim Wort nehmen: Zum 50. Todestag der Schriftstellerin Brigitte Reimann erscheint ihr Roman „Die Geschwister“ neu. Die Ausgabe beruht auf einem überraschenden Manuskriptfund.
813 Angriffe auf Journalisten in Europa
Ein streng religiöser Konditor, der keinen Kuchen für eine trans Frau backen wollte, hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Bei einer Torte für ein homosexuelles Paar hatte der Mann 2018 vom Supreme Court Recht bekommen.
Marokko weist die Kritik des Europäischen Parlaments zurück, der sich Spanien nicht angeschlossen hat: Pedro Sánchez will das bevorstehende Gipfeltreffen nicht gefährden.
Der indische Regierungschef sei „direkt verantwortlich“ für die Gewalt, der mehr als 1000 Menschen zum Opfer fielen, heißt es in dem Film. Die Regierung spricht von Propaganda und lässt Videos und Links im Internet löschen.
Die Pressefreiheit in Marokko verschlechtere sich kontinuierlich, heißt es in der Resolution – die auch als Reaktion auf die Verwicklungen Rabats in den Korruptionsskandal im EU-Parlament gesehen werden kann.