Meinungsfreiheit auch für Influencer
Subtile Werbung verpackt in Youtube-Videos und Instagram-Postings haben in den vergangen Monaten zu vielen Klagen geführt. Das Kammergericht hat über die Grenze zwischen Berichterstattung und Werbung entschieden.
Subtile Werbung verpackt in Youtube-Videos und Instagram-Postings haben in den vergangen Monaten zu vielen Klagen geführt. Das Kammergericht hat über die Grenze zwischen Berichterstattung und Werbung entschieden.
Alle Schüler wissen es ohnehin und sogar die Schulforschung weiß es: Zensuren können ungerecht sein. Aus vielen verschiedenen Gründen. Einige von ihnen sind sogar gut.
Zwei Tage lang war Microsofts Suchmaschine Bing in China nicht erreichbar, Zensur wurde vermutet. Nun heißt es, der Ausfall sei ein „technisches Problem“ gewesen. Doch ob das stimmt, ist fraglich.
Direktor Lorenzo Rudolf kippt die Singapurer Messe „Art Stage“ kurz vor der Eröffnung
Chinas Regierung hat dem freien Internet den Kampf angesagt. Eine ausgefeilte Zensur beherrscht die sozialen Medien. Protest wird erstickt, die Linie der Partei scheint zu siegen.
Stefan Kretzschmar polarisiert mit einem Interview zur Meinungsfreiheit bei Profisportlern. Der frühere Handball-Star sieht seine Aussagen aus dem Kontext gerissen.
In Venezuela sitzt ein deutscher Journalist in Haft. Reporter ohne Grenzen fordert die Freilassung von Billy Six, Deniz Yücel solidarisiert sich.
Angeblich gibt Google den Plan für eine chinesische Suchmaschine mit eingebauter Zensur auf. Oder hat der Konzern Daten genug, um mit „Dragonfly“ zu starten?
In Ungarns Hauptstadt Budapest ist es zu weiteren Protesten gegen die Politik des Ministerpräsidenten Viktor Orban gekommen. Die Demonstranten besetzten nun sogar einen Fernsehsender.
In der AfD gebe es ein „merkwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit“, findet Alexander Gauland und erklärt: „Wir trennen uns von Leuten, die offen nationalsozialistischen Blödsinn verbreiten.“ Das seien „einzelne Irre“.
Der UN-Migrationspakt ist umfangreich. Als „Ziel 17“ benennt er die „Förderung eines auf nachweisbaren Fakten beruhenden öffentlichen Diskurses“. Was mag das für die Meinungsbildung bedeuten?
Volker Beck sagt, die deutsche Milli Görüs werde aus Ankara gesteuert. Der Moscheeverband verklagte daraufhin den Politiker. Das Landgericht München muss nun entscheiden, ob hier die Meinungsfreiheit greift.
Nikola Roßbach hat ein Buch über Zensur geschrieben. Sie kritisiert, dass der Begriff oft missbraucht werde. Trotzdem sorgt sie sich um die Meinungsfreiheit – auch an den Universitäten.
Es weht ein neuer Wind in Deutschland: Freie Meinungsäußerung, keine Zensur, Religionsfreiheit, der Achtstundentag – der Rat der Volksbeauftragten veröffentlicht sein sozialistisches Programm.
Guram Dotschanaschwili führt in „Das erste Gewand“ einen Jüngling durch Himmel und Hölle. So viel Freiheitstrunkenheit musste erst einmal an der sowjetischen Zensur vorbei.
Zu einem Seminar über Meinungsfreiheit habe ich Thilo Sarrazin und Marc Jongen eingeladen. Meine Universität hat mir dafür die Mittel gestrichen. Warum ich trotzdem an der Einladung festhalte. Ein Gastbeitrag.
Im vergangenen Jahr ließen sich noch die Chefs von Apple und Google für Pekings Zensurpropaganda einspannen. Doch im Handelskrieg bleiben prominente Ausländer der „Weltinternetkonferenz“ im chinesischen Wuzhen lieber fern.
Beiträge, die auf die „Gemeinsame Erklärung 2018“ verwiesen, hielt man bei Facebook für „Hassrede“. Sie wurden gelöscht. Ein Gericht wertete das nun als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit.
Eine zensierte Suchmaschine? Bislang hielt sich Sundar Pichai eher bedeckt, wenn er sich zu den Plänen für den größten Internetmarkt der Welt äußerte. Nun ändert er offenbar seine Strategie.
Ein Journalist verschwindet spurlos, die saudische Staatsführung gerät in Erklärungsnot. Amerikas Präsident erklärt daraufhin Rüstungsgeschäfte mit Riad für sakrosankt. Warum eigentlich? Eine Analyse.
Schon 200 Jahre vor Adam Smith entdeckte ein Deutscher die positiven Effekte von Eigennutz. Die Frankfurter Buchmesse spielte für ihn eine wichtige Rolle.
Sie ist die größte ihrer Art und versteht sich als politische Institution – doch vor der eigenen Tür zu kehren, schien bei der Frankfurter Buchmesse lange nicht nötig. Das könnte sich in diesem Jahr ändern.
Bei der Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten Erdogan und Angela Merkel hat ein Fotograf mit einem T-Shirt provoziert: es trägt die Aufschrift „Pressefreiheit für Journalisten in der Türkei“. Die Pressefreiheit bleibt ein Streitpunkt zwischen Deutschland und der Türkei.
Die E-Mail mit der Anweisung aus dem österreichischen Innenministerium, kritische Medien am langen Arm verhungern zu lassen, hat der Minister selbst wohl nicht formuliert. Aber sie deckt sich mit seinen Absichten.
Sein Staatsbesuch galt bereits im Vorfeld als hochumstritten. Nun ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Berlin gelandet – was die ersten Demonstrationen auf den Plan gerufen hat.
In Österreich sorgt eine E-Mail aus dem Innenministerium für Aufruhr, die die Polizei auffordert, restriktiver mit kritischen Medien umzugehen. Ein Ereignis in Deutschland spielt damit rein.
Österreichs Innenminister Herbert Kickl steckt abermals in der Krise. In einer E-Mail fordert ein Sprecher seines Hauses die Polizei auf, die Kommunikation mit bestimmten Medien zu beschränken. Am Mittwoch wird das Thema im Parlament behandelt.
Der Internetgigant ist auf dem größten Internetmarkt verboten. Nun tastet sich Google abermals vor im Reiche der Mitte – zu einem hohen Preis.
Weil ein Ibsen-Stück von 1882 der chinesischen Regierung zu heikel war, wurden weitere Gastspiele der Schaubühne verhindert. Dramaturg Florian Borchmeyer erklärt, wie die Aufführungen in Peking verliefen.
Das EU-Parlament darf es nicht zulassen, dass Autoren ausgebeutet und Verlage ruiniert werden. Bei der Abstimmung am Mittwoch geht es um die Zukunft des freien, geschützten Wortes.
Online-Aktivisten und Lobbyisten gehen mit digital manipuliertem Protest und Fehlinformationen gegen eine Reform des Urheberrechts in Europa vor. Sie wissen, was sie tun. Wissen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, um was es geht? Ein Gastbeitrag.
Der Netzwerkkonzern darf nicht nach seinem Belieben Beiträge von Nutzern löschen. Er muss die Meinungsfreiheit achten wie der Staat. Das hat jetzt das Oberlandesgericht München entschieden.
Ägyptens Präsident Sisi sorgt dafür, dass die Meinungsfreiheit auf Facebook & Co. immer engere Grenzen hat. Eine staatliche Behörde kann nun Konten blockieren, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Der Konflikt zwischen ZDF-Mitarbeitern und Pegida-Anhängern in Dresden zeigt die Unsicherheit sächsischer Polizisten bei AfD- und Pegida-Demonstrationen. Sachsens Grüne fordern nun Konsequenzen – um den Schutz der Pressefreiheit zu gewährleisten.
Ein Mann hatte ein ZDF-Team bei einer Demonstration gegen Angela Merkel in Dresden aufgefordert, die Dreharbeiten einzustellen. Danach hielt die Polizei die Journalisten fest. Nun wurde bekannt, dass er Mitarbeiter des LKA Sachsen ist.
Donald Trumps Hetze gegen ihm unliebsame Medien ist unerträglich. Eine unabhängige, freie Presse ist wesentlich für das Funktionieren des demokratischen Gemeinwesens.