Bitte nicht ansprechen
Verordnete Momente der Solidarität reichen nicht. Sportler, die sich das Recht auf Protest im Stadion erkämpft haben, werden es sich nicht nehmen lassen.
Verordnete Momente der Solidarität reichen nicht. Sportler, die sich das Recht auf Protest im Stadion erkämpft haben, werden es sich nicht nehmen lassen.
Die Rangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ zeigt: Die Situation für Journalisten ist in der Corona-Pandemie noch schwieriger geworden ist. Deutschland fällt zurück. Das hat mit der Gewalt bei den Querdenker-Demonstrationen zu tun.
Aktivisten in Myanmar geben die Protest-Zeitschrift „Molotov” heraus, um Internetsperren und die Zensur der Militärjunta zu umgehen. Auch das Drucken erledigen die Aktivisten selbst und verteilen dann heimlich die Zeitschrift.
Ein Beitrag in den „Tagesthemen“ über die Gefährdung der Medienfreiheit in Slowenien gefällt dem Ministerpräsidenten des Landes nicht. Dieser geht gegen den Korrespondenten der ARD vor. Der Sender reagiert.
Ein eindeutiges Gesetz zur Moderation der Debatten auf Facebook, Twitter & Co. existiert nicht. Deshalb wissen Nutzer oft nicht, wo die Grenzen verlaufen. Wo endet das Hausrecht der Netzwerke?
An dem Weltkriegs-Mehrteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ arbeitet sich die polnische Justiz ab. Jetzt sollen das ZDF und die Produktionsfirma Ufa auf allen Kanälen Reue zeigen. Wofür?
Gibt es Redeverbote an den Universitäten? Oft wird in diesem Zusammenhang verneinend auf die Studentenproteste in der Türkei verwiesen. Warum die Kampagne gegen die Philosophin Kathleen Stock das Gegenteil belegt.
Außenminister Heiko Maas hat den Druck der russischen Regierung auf Korrespondenten deutscher Medien in Moskau scharf kritisiert. Die Pressefreiheit sei „keine Verhandlungsmasse“.
Die Grenzen der Meinungsfreiheit dürfen nicht zur Disposition von privaten Meinungsgiganten stehen. Der Gesetzgeber kann durch eine Änderung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Bürgerlichen Gesetzbuch einen Rahmen stecken. Ein Gastbeitrag.
Das Interview von Meghan Markle und Prinz Harry und der Abgang des Journalisten Piers Morgan spalten Großbritanniens Presse und Gesellschaft. Jetzt folgt die nächste Kündigung.
In der Debatte um den spanischen Rapper Pablo Hasél wird viel von Meinungsfreiheit gesprochen. Darüber sind Gewalt und Vandalismus aus dem Blick geraten.
In der angelsächsischen Welt haben Fälle von Cancel Culture zuletzt stark zugenommen. Nun wurde ein Vortrag des renommierten Wirtschaftshistorikers Gregory Clark an der Universität Glasgow abgesagt.
Landesmedienanstalten kümmern sich nun um journalistisch aufbereitete Angebote im Netz. Wieso? Weil der Medienstaatsvertrag vorsieht, dass wir gegen Desinformation vorgehen. Ein Gastbeitrag.
Ein „nicht hinnehmbares Mundtotmachen und Zensieren“ an Universitäten beklagt der britische Bildungsminister. Mit einem neuen Gesetz will er die freie Rede schützen. Die Studenten laufen Sturm.
Wer Kollegen oder seinen Arbeitgeber anzeigt, muss die Vorwürfe klar belegen können. Diese Kernaussage trifft der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in seinem Urteil gegen einen deutschen Arzt – und zeigt der Meinungsfreiheit Grenzen auf.
Hier prallen Welten aufeinander: Die „New York Times“ und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron streiten über Amerikas neue Ideale und den Zustand der Grande Nation.
Weil er Juan Carlos als „Parasiten“ und „Mörder“ bezeichnet hat, wurde der Rapper Pablo Hasél zu mehreren Monaten Haft verurteilt. Seitdem diskutiert Spanien über Meinungsfreiheit – und Hasél macht neue Clips, statt die Haft anzutreten.
In der App Clubhouse konnten sich Chinesen plötzlich ungewohnt frei äußern. Sie sprachen mit Uiguren und über Taiwan und Hongkong. Jetzt ist Schluss damit. Das war abzusehen.
Eine Schule in Südfrankreich sollte nach dem von einem radikalen Islamisten ermordeten Lehrer Samuel Paty benannt werden. Aber Lehrer, Eltern und Schüler lehnten das ab – aus Angst vor weiteren Terroranschlägen.
Vor zehn Jahren veröffentlichte das Frankfurter Rapduo Celo und Abdi das „Mietwagentape“. Ihr Debüt prägte das Genre. Jetzt ist der zweite Teil erschienen. Ein Blick in den Rückspiegel.
Warum spricht eigentlich niemand von einem rechtsliberalen oder einem links-illiberalen Milieu? Begriffsgeschichte einer sonderbar asymmetrischen Wortbildung.
Sie verbreiten online Hass und Hetze: Staatsanwälte versuchen möglichst viele von denen zur Rechenschaft zu ziehen, die im Netz die Tötung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gelobt haben.
Die Rechtslage ist unbefriedigend – vor allem, wenn es um Wahlwerbung geht. Und die Online-Netzwerke sollten sich zu einem Kodex bekennen. Ein Gastbeitrag.
Wikipedia entstand vor zwanzig Jahren. Es verschrieb sich der „Befreiung des Wissen“ und wurde zu einer der am meisten genutzten Websites. Doch nun wird das Projekt von seinem eigenen Erfolg eingeholt.
Nach dem Vorgehen von Twitter gegen Trump betont Bundeskanzlerin Merkel das „Grundrecht auf Meinungsfreiheit“. EU-Kommissar Breton spricht von einem Wendepunkt bei der Regulierung von Online-Netzwerken.
Seit fünf Monaten ist die berühmte Voltaire-Statue im sechsten Arrondissement verschwunden, der Sockel leer. Dabei ist der Philosoph spätestens mit dem Streit um den Entwurf eines Pressefreiheitsgesetzes wieder aktuell.
Wikileaks-Gründer Julian Assange kommt vorerst nicht auf freien Fuß. Aber gegen die Entscheidung des Londoner Gerichts kann noch Berufung eingelegt werden.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat ihre Jahresbilanz der Pressefreiheit veröffentlicht. Mindestens 387 Journalisten sitzen weltweit im Gefängnis, mehr als die Hälfte verteilt sich auf nur fünf Länder.
Die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in deutsches Recht, wie das Justizministerium sie vorhat, würde die Lokalpresse vernichten. Wir zeigen Ihnen, wieso. Ein Gastbeitrag.
Der verstorbene Arzt Li Wenliang ist ein Symbol der anfänglichen Vertuschung des Coronavirus in China. Seine Seite im Netzwerk Weibo ist zur virtuellen Pilgerstätte geworden. Warum zensiert der Staat kaum?
In Frankreich wird weiter über ein umstrittenes Polizeigesetz debattiert. Videoaufnahmen von Polizisten sollen verboten werden. Präsident Emmanuel Macron hat das Vorhaben der Regierung nun verteidigt und spricht von einer „großen Lüge“.
Die EU plant ein Gesetz, um die Verbreitung von extremistischer Propaganda im Netz zu verhindern. Für einige Mitgliedstaaten könnte es jedoch zu einer politischen Waffe werden.
Plötzlich löscht Facebook reihenweise regierungskritische Kommentare in Vietnam. Der Tech-Riese habe dem Druck der autoritären Regierung nachgegeben, sagt Amnesty International.
Es ist gut, dass der französische Präsident Karikaturen gegen Zensurversuche im Namen der „politischen Korrektheit“ verteidigt. Doch er wäre glaubwürdiger, wenn er die Pressefreiheit nicht an anderer Stelle selbst einschränken würde.
„Jetzt ist nicht die Zeit zu schweigen“: Unmittelbar vor dem Großen Preis von Bahrein bekommt Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton Briefe von Opfern des Regimes. Sie fordern ihn zum Handeln auf. Die Lage ist dramatisch.
Redefreiheit an Universitäten +++ Management der Covid-19-Pandemie +++ Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed +++ Spielplanänderung