Die Russen wollen wegsehen
Russlands Präsident Wladimir Putin verbreitet Propaganda. Sie wirkt auch dort, wo noch die Wahrheit durchscheint. Selbst Mütter glauben ihren Söhnen nicht mehr – sondern verstoßen diese als Verräter.
Russlands Präsident Wladimir Putin verbreitet Propaganda. Sie wirkt auch dort, wo noch die Wahrheit durchscheint. Selbst Mütter glauben ihren Söhnen nicht mehr – sondern verstoßen diese als Verräter.
Was haben Holbeins Porträts mit Michelle Obama zu tun? Eine große Ausstellung in der New Yorker Morgan Library erhellt die Virtuosität dieses Künstlers.
Gute 20 Meter Wandmalerei hat Rosilene Luduvico extra für die Kunsthalle Darmstadt geschaffen. Nach der Ausstellung wird das Werk verschwinden.
Vermächtnis der schönen Stimme: Die Doku „Zeit der Gier - Josef Ackermann und die Deutsche Bank“ zeigt einen erschreckend selbstzufriedenen früheren Bankmanager.
Wegen der Titelstory „Die Lockdown-Macher“ geriet die „Bild“-Zeitung in die Kritik. Beim Deutschen Presserat gingen 94 Beschwerden ein. Diese weist der Presserat ab: Die Zuspitzung der Schlagzeile sei von der Pressefreiheit gedeckt.
Der World Press Photo Award kürt jedes Jahr die besten fotojournalistischen Arbeiten. In diesem Jahr wartet der Preis mit einer Besonderheit auf. FAZ.NET zeigt eine Auswahl der Gewinner aus den verschiedenen Regionen der Welt.
Bei der Sotheby’s-Auktion „Surrealism and Its Legacy“ gab es wenige Überraschungen. Dafür wurde die Versteigerung der Sammlung von André Mougues, Lebensgefährte des legendären Alexandre Iolas, ein großer Erfolg.
Vor 100 Jahren wurde der portugiesische Architekt und Fotograf Victor Palla geboren. Eine Spurensuche in Lissabon.
Der englische Fotograf Mark Neville fordert mit einem Bildband Unterstützung für die Ukraine und die Rettung ihrer Bewohner
Sein Kino schaut uns an: Die Filme von Michael Haneke trotzen der Bilderflut, die uns umgibt. Eine Würdigung zum achtzigsten Geburtstag des Regisseurs von Meisterwerken wie „Funny Games“, „Das weiße Band“ und „Liebe“.
Der Rechtspopulist Matteo Salvini hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin früher überschwänglich gelobt. Jetzt geht er auf Distanz – und verlangt das auch von seinen Parteifreunden. Nicht immer mit Erfolg.
Bei Beurret & Bailly in Basel kommen drei spätmittelalterliche Stundenbücher von überragender Qualität zum Aufruf.
Er suchte die Wahrheit des psychischen Erlebens: Ein Band versammelt mehr als hundertfünfzig Briefe Francisco de Goyas in neuer Übersetzung.
Private Nachhilfe wird durch die Corona-Pandemie befeuert im Wettbewerb um begehrte Studienplätze und Jobs immer wichtiger.
Ein lange verschollenes Porträt, das Franz von Lenbach von der jungen Katia Mann malte, wird in München ans Thomas Mann House übergeben. Das kleinformatige Ölbild hat eine komplizierte Provenienzgeschichte.
Allerwelts-Haute-Cuisine war gestern, jetzt kommen die lokalen Delikatessen: Zwei Bücher widmen sich der Alpinen Küche und einem besonderen kulinarischen Erbe des Gebirges.
Durch alle Domänen der Gelehrsamkeit: Michael Kempe legt eine kenntnisreiche Biographie über den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz vor.
Wandlungsfreudig: Von Metamorphosen, besonders denen weiblicher Wesen, berichtet die Ausstellung „Daphne ohne Apoll" in den Rüsselsheimer Opelvillen. Alle Werke stammen aus einer Bad Homburger Privatsammlung.
Von zwei Italienern, die in die DDR zogen, um Nietzsche zu retten: Philipp Felsch erzählt die erstaunliche Geschichte von Mazzino Montinari und Giorgio Colli, ohne die wir den Philosophen heute nicht so lesen würden, wie wir es tun.
Bei DESA Unicum in Warschau wird ein Rubens und Werkstatt zugeschriebenes „Porträt einer Dame“ zum teuersten je in Polen versteigerten Kunstwerk. Fragen wirft das Bild dennoch auf.
Eine 13 Jahre alte Schülerin führt durch ihre Schule. An der IGS Kalbach-Riedberg in Frankfurt wird klar, was Kindern in der Corona-Zeit entging. Und wie eine moderne Schule aussehen kann.
Intellektueller im Weltbürgerkrieg: Daniel Siemens schreibt eine alle Schwarz-Weiß-Zeichnungen vermeidende Lebensgeschichte von Hermann Budzislawski.
Nicht ohne Schelte: Daniel-Pascal Zorn führt durch eine originell bestimmte philosophische Postmoderne.
Die Serie „Funeral for a Dog“ mit Albrecht Schuch erzählt eine klassische Dreiecksliebesgeschichte. Wie so etwas endet, kann man sich denken. Das ist leider kein großes Gefühlskino.
Gleich hinter Hamburg erstreckt sich mit Billwerder Billdeich eine romantische Landschaft wie aus einer anderen Zeit. Aber demnächst könnten Bagger anrollen.
Reisebuch
Die Untreue-Vorwürfe gegen den bekannten Wirtschaftsanwalt zulasten des verstorbenen Kunstsammlers Erich Marx fallen in sich zusammen. Am Ende verlässt der Fromm das Gericht als freier Mann – doch wie stark hat sein Ruf gelitten?
In Zürich soll eine seltene Goldmünze unter den Hammer kommen. Mit der ließ sich vor 2000 Jahren Brutus als Mörder Caesars und Befreier Roms feiern. Ein ähnliches Stück ist auch im Geldmuseum in Frankfurt zu bewundern.
Als im Sommer 1990 der Zerfall des Ostblocks Albanien erreichte, brach für Lea Ypi eine Welt zusammen. In ihrem Buch „Frei“ beschreibt die Philosophin den radikalen Wandel und erklärt, warum Freiheit sich nicht in Ideen denken lässt.
Mit der Globalisierung hat auch das Internet seinen Siegeszug angetreten – und eine Reihe bemerkenswerter Karrieren hervorgebracht.
Mit den „CryptoPunks“ von Larva Labs begann der Hype um Non-Fungible Token. Dann kamen die gelangweilten NFT-Affen von Yuga Labs – der Firma, die nun die Rechte an den Wegbereitern kauft.
Künstliche Intelligenz macht sich nun auch bei Althistorikern nützlich und ergänzt teilweise zerstörte antike Texte. Wie das funktioniert zeigen Forscher an Inschriften zum Imperialismus der Athener .
Wer ist diese Dame? Beim polnischen Auktionshaus DESA Unicum kommt ein Porträt von Peter Paul Rubens und Werkstatt zum Aufruf.
In dem Dokumentarfilm "Der Weg von Hand und Fuß" zeigen Barbara Englert und Pola Sell, wie junge Frauen und Mädchen in einem Kampfsportstudio in Offenbach auch ihr Selbstbewusstsein stärken.
Die Musik der afroamerikanischen Komponistin Florence Price wird wiederentdeckt. Dabei empfiehlt es sich, zu den Aufnahmen ihrer Symphonien mit John Jeter zu greifen.
Am ganzen Körper tätowierte, schwer traumatisierte Künstler auf dem Weg zur totalen Transformation: Der Schweizer „Tatort: Schattenkinder“ übertreibt es mit der Inszenierung.