Blättern, statt pflanzen
Wenn es draußen zu nass oder kalt ist, oder die eigene Gartenarbeit einmal ruht, kann ein klassisches, gerade wieder neu aufgelegtes Kräuterbuch als hübsche Inspirationsquelle dienen.
Wenn es draußen zu nass oder kalt ist, oder die eigene Gartenarbeit einmal ruht, kann ein klassisches, gerade wieder neu aufgelegtes Kräuterbuch als hübsche Inspirationsquelle dienen.
Hier rollt gleich ein Kopf, dort hält man am Seil zusammen: Auf den Spuren der Lüftlmaler in Mittenwald und Oberammergau.
Der Fotograf Victor Hedwig hat sich die persönliche Frage gestellt, wie er sich seine Zukunft vorstellt. In seiner Arbeit „was wir säen“ besucht er Menschen auf dem Falkenhof, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.
Heimat im Plural: Wilma Iggers, die deutsch-tschechisch-amerikanische Kulturhistorikerin, kam 1938 nach Kanada und bis heute immer wieder nach Europa zurück.
Die ukrainische Regierung eine von Neonazis infiltrierte Junta? Jeder dritte Franzose glaubt einer neuen Studie zufolge an Verschwörungstheorien. Was das für die Stichwahl bedeutet.
Im Tessiner Frühling der Dystopie: Die Jubiläumsausgabe des Festivals Eventi Letterari Monte Verità begibt sich auf „Unsere Odysseen“.
Im Porträt: Alexandr Dwornikow, mutmaßlicher neuer Befehlshaber der russischen Truppen in der Ukraine
Ferdinand von Schirach zeigt, wie es zu Verbrechen kommt und wer sie begeht: Die Anthologieserie „Strafe“ zeigt in sechs Folgen von sechs verschiedenen Regisseuren die Geschichten und Motive von Tätern.
Mit ihrer Begeisterung hat sie alle angesteckt - und Ernst Ludwig Kirchners Geburtshaus in Aschaffenburg in ein angesehenes Museum verwandelt. Ein Porträt zum 80. Geburtstag von Brigitte Schad.
Nora Blum hat eine App gegen Depressionen und Angststörungen entwickelt, um Betroffenen die Wartezeit auf eine Psychotherapie zu verkürzen. Der Anfang war zäh. Dann half Jens Spahn.
Nach jahrelangem Erbstreit ist die Schweizer Villa Senar des Komponisten und Pianisten Sergej Rachmaninow nun in den Besitz des Kantons Luzern übergegangen. Sie wird künftig als Kulturzentrum dienen.
Der Junge und das Mädchen hätten die Tat zwar nicht geplant, seien sich aber bewusst gewesen, dass sie das Opfer umbringen, urteilte das Gericht. Die Schülerin war im März 2021 zuerst geschlagen und schließlich grausam ermordet worden.
Deutschstunde: Die Hamburger Kunsthalle zeigt in einer großen Retrospektive Ernst Wilhelm Nays Leben und Werk im Auf und Ab.
Ulinka Rublack widmet dem Phänomen der Mode im frühmodernen Deutschland des sechzehnten Jahrhunderts eine lesenswerte und reich bebilderte Darstellung.
Bilder, die nachwirken: Für die „Vogue“ dokumentierte die Fotografin Lee Miller Momente des Zweiten Weltkriegs in Europa – und ließ sich selbst in Hitlers Badewanne fotografieren.
Für „Rain Man“ erhielt Regisseur Barry Levinson den Oscar. Ob politische Manipulation in „Wag the Dog“ oder sexuelle Belästigung in „Enthüllung“, mit den Themen seiner starbesetzten Filme war er der Zeit voraus. Jetzt wird er achtzig.
Manchmal brauchte es eben dreißig Jahre für ein Bild, das sitzt: Das Frankfurter MMK zeigt die zerebralen Welten des Marcel Duchamp - und ihre Konsequenzen für die moderne Konzeptkunst.
Sehen lernen, was den westlichen Blick auf die Welt bestimmt: Philippe Descolas vergleichende Anthropologie des Bildes ist ein großer Wurf.
Der Herrscher Tschetscheniens gibt sich als treuester Krieger des russischen Präsidenten. Seine Kämpfer gelten als besonders grausam und sollen auch in Butscha im Einsatz gewesen sein.
Theaterskandal auf Malta: Die 2017 ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia sollte in einem Stück auf der Bühne offen verunglimpft werden. Jetzt haben die Verantwortlichen auf die Proteste reagiert.
Zwei Jahre ist es her, dass die Fußball-Bundesliga wegen des Coronavirus neue Demut gelobte. Und heute? Demut? Davon ist nicht mehr viel zu spüren. Aber es gibt Ausnahmen.
Lauter freudvolle Entdeckungen: Das Museum für Moderne Kunst zeigt ein Haus voll mit dem Werk von Marcel Duchamp. Die Ausstellung geht dabei weit über die bekannten Ready-Mades hinaus.
Atompilze in Stuttgart: Als hätte er den Ukrainekrieg vorhergeahnt, präsentiert Tobias Rehberger in einer Retrospektive im dortigen Kunstmuseum seine Skulpturen ganz anders als gewohnt.
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić prahlt gern mit seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sein Volk nimmt ihm das nicht übel. Doch die Opposition versucht geeint, die Dominanz der Machthaber zu brechen.
Ein französisches Gegenwartsbild - Jacques Audiards neuer Film „Wo in Paris die Sonne aufgeht“.
Plädoyers für die Gemeinschaft: Paul Mendes Flohr legt eine lesenswerte Biographie Martin Bubers vor.
Ann Tyler folgt in ihrem neuen Roman „Eine gemeinsame Sache“ einer ganz normalen Familie aus Baltimore.
Patrick Demarchelier ist gestorben. Der Modefotograf hatte von Prinzessin Diana bis Gigi Hadid viele junge Frauen vor der Kamera – und hat einige berühmt gemacht.
Vom unaufhaltsamen Untergang: Einst Höhepunkt der Grand Tour, zeugen von den großartigen Zeiten Neapels heute vor allem Ruinen.
In Esch-sur-Alzette ist das Museum des Widerstands um einen Anbau des Architekten Jim Clemes erweitert worden. Auch konzeptionell verfolgt das Haus einen breiteren Ansatz.
Zum ersten Mal seit 36 Jahren qualifiziert sich Kanada wieder für eine Weltmeisterschaft. Der Aufstieg des Fußballs im Mutterland des Eishockeys kommt nicht von ungefähr. Ein Star des FC Bayern ist das beste Beispiel.
Mitten im Ukraine-Krieg ehrt das Berliner Konzerthaus den Russen Dmitri Schostakowitsch mit einer Hommage. Man liebt dort das Klischee vom politischen Dissidenten. Die Kunst verschwindet hinter der Person des Autors.
Joshua Reynolds' Porträt des Omai genannten Polynesiers ist nicht nur für postkoloniale Debatte in Großbritannien bedeutsam. Doch es droht sein Verlust – weil Museen kaum die Mittel haben, es zu sichern.
Der Sieg der Saar-SPD bei der Landtagswahl im Saarland ist zu großen Teilen der Spitzenkandidatin Antje Rehlinger zu verdanken. Wer ist die Frau, die bis heute den saarländischen Rekord von 1996 im Kugelstoßen hält?
Das Frankfurter Museum Giersch der Goethe-Universität hat ein ungewöhnliches fotografisches Werk wiederentdeckt und präsentiert 120 Fotografien der Schwestern Hess.
Nini und Carry Hess: Wie Wissenschaft und Museen ein fotografisches Lebenswerk wieder entdecken, zeigt das Museum Giersch in Frankfurt. Lange wurde das Schicksal der Schwestern zusammen mit ihrer Kunst verdrängt.