Im Bann der Krisen, aber dennoch optimistisch
Vorwärts in einer aus den Fugen geratenen Welt: Das Gallery Weekend in Berlin steht unter dem Eindruck des Ukrainekriegs und hofft doch auf postpandemischen Aufschwung.
Vorwärts in einer aus den Fugen geratenen Welt: Das Gallery Weekend in Berlin steht unter dem Eindruck des Ukrainekriegs und hofft doch auf postpandemischen Aufschwung.
Mit seinem Wimbledon-Sieg 1985 wurde Boris Becker zur Tennislegende. Außerhalb der Centre Courts mehrten sich allerdings die Skandale: Steuerhinterziehung, Insolvenz, Affären. Ein Porträt.
Katja Kraus bringe alles mit, um den DFB zu führen, heißt es. Sie ist trotzdem lieber auf anderen Feldern aktiv.
Nach ihrer Bibliothek wird nun auch die Kunstsammlung der verstorbenen Supreme-Court-Richterin Ruth Bader versteigert und fördert rührend Persönliches zutage.
Kurator Saul Judd kann erstmals schon vor dem Lichter Filmfest Frankfurt zeigen, was es an neuer Videokunst gibt: Der 12. Lichter Art Award im Atelierhaus Basis.
Nee die Ideen: Die Berliner Sammlung Scharf-Gerstenberg zeigt mit André Thomkins einen Künstler zwischen Begriff und Zufall
Die Ausstellung „Daphne ohne Apoll“ in den Opelvillen Rüsselsheim zeigt Verwandlungen, besonders jene von weiblichen Wesen. Alle Werke von Richter bis Lassnig stammen aus der Sammlung Klöcker.
Kriege, Künste, Krim: Was das Werk des russischen Schriftstellers Iwan Schmeljow auch heute noch so faszinierend macht.
Er habe immer deutsche Interessen vertreten, sagt der frühere Bundeskanzler und Inhaber mehrerer Posten bei russischen Energiekonzernen in einem Interview. Einen Rücktritt könne er sich nur in einem Fall vorstellen.
Mehr als 40 Millionen Euro spielte die Versteigerung der Sammlung der Matisse-Enkelin Jacqueline Matisse Monnier ein. An Überraschungen fehlte es dabei nicht.
Die Kunstbiennale in Venedig feiert einen neuen Surrealismus. Aber über den Kanälen schweben die Realität des Krieges und ein Satz des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Marina Abramović hat ihre berühmteste Performance zugunsten der Ukraine für Höchstbietende einer Auktion wiederbelebt – ganz diskret, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Aktion brachte 145.000 Dollar ein.
Von Scharlatanen, einer singenden Nonne und der Queen: Craig Brown erzählt die Geschichte der Beatles in hundertfünfzig Anekdoten.
Country mit Seele: Jeb Loy Nichols zeigt sich im Mainzer Club „ schon schön“ als Meister der Genres.
Erstübersetzung nach fast hundert Jahren: Walerjan Pidmohynyis ironischer Roman „Die Stadt“.
Alles hätte so schön sein können, doch dann kam die Moderne: Hans Traxler erzählt acht Episoden aus dem Leben mit Kunst und ungewollten Künstlern.
Die „New York Times“ hat diese Woche den Nachfolger ihres Chefredakteurs Dean Baquet bekanntgegeben: Joe Kahn.
Videokunst zwischen gestern und morgen: David Claerbout in der Galerie Schöttle
Rücktritt Anne Spiegel +++ russische Aggression +++ Peter Graf Kielmansegg +++ Wort Angela Merkels +++ Martin Brudermüller
Der Künstler Viktor Arnautow schuf kommunistische Monumentalbilder in Amerika und später auch in seiner ukrainischen Heimat. Dort wurden seine Werke von der russischen Armee zerstört.
Nach Istanbul können Russen noch fliegen. Gegner Putins haben hier Zuflucht gefunden – zumindest vorübergehend. Sie fragen sich, warum die westlichen Demokratien ihnen den Start in ein neues Leben so schwer machen.
Wenn Konzerne nicht wissen, wie sie die junge Zielgruppe am besten erreichen, rufen sie Yaël Meier an. Doch die 21-jährige Schweizerin berät nicht nur, sie will auch Veränderungen durchsetzen.
Ein rechtslibertärer Kulturkämpfer in ständiger Gegnerschaft zur tumben Masse: Max Chafkin zeichnet ein Porträt des Unternehmers Peter Thiel.
Die Gesamtedition der Briefen des Leipziger Publizisten Christian Felix Weiße ist ein Fest für die Aufklärungsforschung.
Seit Jahrtausenden verehren die Menschen Kühe – völlig zu Recht, denn sie sind ein Wunder und Geschenk der Natur an uns. Heute jedoch existiert die Kuh meist nur noch als Milch- und Fleischquelle.
„Work Life Balance“ von Aisha Franz ist ein erzählerisches und graphisches Meisterwerk, das mit bitterbösem Blick aus der neuen Arbeitswelt erzählt.
Der Islamische Staat war militärisch besiegt. Er gewinnt aber wieder an Boden. El Difraoui zeigt, weshalb wir uns noch lange mit dem Dschihadismus beschäftigen müssen und was wir dagegen tun können.
Mit Witz und Hingabe liest Peter Kaempfe das „Doppelporträt“ über Oskar Kokoschka und Agatha Christie.
Metropolit Epifanij führt die erst 2018 gegründete Ukrainische Orthodoxe Kirche an, die sich schon vor dem russischen Angriffskrieg von Moskau gelöst hat. Ein Porträt
Andy Warhols „Shot Sage Blue Marilyn“ könnte bei ihrer Auktion in New York 200 Millionen Dollar einbringen – für einen guten Zweck. So wollten es die Kunsthändler Doris und Thomas Ammann, aus deren Sammlung der Siebdruck stammt.
Stéphane Mandelbaum hatte ein kurzes, wildes Leben und schuf wilde Kunst. Nun ist sein Werk im Tower des Museums für Moderne Kunst Frankfurt zu sehen. Es sind Zeichnungen, die wie Überfälle wirken.
Zwei Jahre nach dem eigentlich geplanten Termin zeigt die National Gallery ihre große Raffael-Ausstellung. Die pandemiebedingte Verschiebung mag der Schau sogar genutzt haben.
Therese Prestel hat vor 100 Jahren Scherenschnitte zum Medium ihrer Kunst gewählt. Erstmals sind nun die Werke der humorvollen Beobachterin im Landesmuseum Mainz zu sehen.
Bei „Adelsauktionen“ ist Erfolg programmiert: Die Versteigerung bei Neumeister mit Besitztümern des Hauses Württemberg in Schlesien war keine Ausnahme.
Man könnte sie als eine Kriegsenkelin bezeichnen: In ihrem Buch „Alles, was wir nicht erinnern“ begibt sich Christiane Hofmann auf eine lange Wanderung, um die Geister der Vergangenheit zu bannen.
Die Bilder von Marlene Dumas zeigen, was sonst meist im Dunkeln bleibt: Sexualität, Schönheit, Pornografie und wer wen ansieht.