Jeden Tag sterben hundert Insektenarten aus
Die Staublaus nicht vergessen! Dave Goulson erinnert an den Beitrag der Insekten für unsere Ökosysteme. Wenn die kleinen Tiere verschwinden, hat der Mensch ein großes Problem.
Die Staublaus nicht vergessen! Dave Goulson erinnert an den Beitrag der Insekten für unsere Ökosysteme. Wenn die kleinen Tiere verschwinden, hat der Mensch ein großes Problem.
In Asako Yuzukis „Butter“ bekocht eine Frau Männer, die sie später tötet. Eine wahre Geschichte über falsche Körperideale und Essen als Akt der Emanzipation.
Sasha Filipenko stammt aus Belarus. In seinen Romanen hat er die Entwicklung Osteuropas vorhergesagt. Jetzt erscheint auf Deutsch „Die Jagd“: das Porträt des Systems Putin mit dessen Unterdrückung allen gesellschaftlichen Eigenlebens.
Stängelgläser und moderne Frauen in Rot: Die im Museum Leopold erstmals gezeigte Sammlung Schedlmayer birgt Schätze.
Sanfter Einspruch gegen nationale Klischees: Der britische Historiker Sir John H. Elliott war ein anerkannter Deuter der spanischen Geschichte.
Die französische Kriegsreporterin Anne-Laure Bonnel ist zur Paradezeugin von Putins Propaganda geworden. Ihr Film über den Donbass ist wie gemacht dafür.
Vor kurzem wurde überraschend die Architektin Petra Kahlfeldt zur neuen Berliner Senatsbaudirektorin ernannt: Wofür steht sie? Und wie will sie die skandalöse Wohnungsnot beheben?
Bald fängt sie wieder an - die "Draußen nur Kännchen"-Zeit. Dass es durchaus hübsche Kännchen gibt, sieht man im Milchkännchenmuseum in Großkrotzenburg.
Fotografiegeschichte: Die beiden Frankfurter Fotografinnen Nini und Carry Hess haben ein großes Werk geschaffen. Erst jetzt entdeckt eine Ausstellung es wieder.
Die aktuelle Literaturbeilage der F.A.Z. versammelt Besprechungen wichtiger Novitäten aus den Frühjahrsprogrammen der Verlage.
Transgender-Debatte +++ Frankreichs Infrastruktur und deutsche Infrastruktur +++ Putin Porträt von Matthias Alexander +++ Kompromisse mit Moskau herstellen +++ Olga Martynova +++ Kommentar Patrick Bahners +++ Gergiev und Putin +++ Russland und die Russen
Er war ein von der Macht der Poesie überzeugter Geist: Zum 250. Geburtstag des Romantikers Friedrich Schlegel.
Junge Fotografen haben sich mit Identität, Emotionen und Gleichberechtigung beschäftigt. Das Fotobuch „2021 Edited“ präsentiert Arbeiten aus dem letzten Jahr.
Peter Jackson ist ein Pionier des heutigen Geschichtsbewusstseins. Aber macht das digitale Nachkolorieren historischer Aufnahmen die Vergangenheit tatsächlich verständlicher?
Nur ein Anfang der Wiederentdeckung dieses spätmodernen Prosa-Künstlers: Miklós Mészölys „Spurensicherung“ erscheint in neuer Übersetzung.
Mit Mozart fing es an - und auch heute noch würde sie seine Musik mit auf eine Insel nehmen wollen. Die Opernsängerin Barbara Zechmeister im Porträt.
Sie genügen sich selbst, leben diszipliniert und halten sich an ihre eigenen Regeln: Verena Auffermann legt ein Porträt über Igel vor, das den sympathischen Tieren nicht gerecht wird.
Eine Ausstellung des Bad Homburger Stadtarchivs zeigt die Urkunden, die einst für die Entstehung des Duodezfürstentums verfasst wurden.
Über „Petite Maman – Als wir Kinder waren“ von Céline Sciamma und Yasmine M’Bareks Buch „Radikale Kompromisse“
Karl Heinz Bohrers Literaturwissenschaft bewegte sich in einem Spannungsfeld, das bald von Gesten des Zeigens, bald solchen des Erscheinen-Lassens bestimmt ist. Sie ist ein Zeigen auf die Selbstanzeige der Literatur.
Dass Stefan Knoll Schatzmeister der Frankfurter CDU werden will, mag auf der politischen Bühne der Stadt überraschen. Wer ihn jedoch als Unternehmer kennt, wundert sich nicht darüber.
Er verkörpert das Bedürfnis vieler Litauer nach einem überparteilichen Präsidenten. Der frühere Banker Gitanas Nauseda findet nach der russischen Invasion der Ukraine deutliche Worte. Ein Porträt.
Entlang den Narben und Wunden Berlins: Kirsty Bell porträtiert die deutsche Hauptstadt und verknüpft dabei historische Betrachtungen mit eigenen Erlebnissen.
Ein Proust-Museum will die „Villa du temps retrové“ in Cabourg nicht sein. Eher schon eine Zeitmaschine, in der man einer vergangenen Epoche nachspüren kann.
In einer Online-Diskussion feierte der Club of Rome am Mittwoch das Jubiläum des Bestsellers „Die Grenzen des Wachstums“. Es hat den Umweltdiskurs maßgeblich geprägt. Was sind die Verdienste des Bestsellers?
Ein Friedenszeichen auf dem Acker, ein riesiges Graffito auf einer Brücke: Um ein Zeichen gegen die russische Invasion der Ukraine zu setzen, werden die Menschen vielerorts kreativ.
Es war nicht alles schlecht in der Krise, finden 14 Arbeitnehmer, die eine neue Fotoausstellung im Frankfurter Gewerkschaftshaus porträtiert. Die Gewerkschaft Verdi spricht von einem „Mutmachprojekt".
Auf den Restitutionsstreit folgt der Hammerschlag: Franz Marcs Gemälde „Die Füchse“ erzielt bei Christie’s in London mit 42,7 Millionen Pfund den höchsten Preis innerhalb der Auktionen mit moderner und zeitgenössischer Kunst.
Mit hochkarätigen Angeboten moderner und zeitgenössischer Kunst peilen die Auktionshäuser an der Themse spektakuläre Ergebnisse an.
Nach den nuklearen Drohgebärden Moskaus versucht Washington, die Motive des Kremlherrn zu entschlüsseln. Hat Putin den Verstand verloren?
Gewundene Wege, romantischer Blick, freche Schnauze: Tomer Gardis doppelter Identitätsroman"Eine runde Sache" bringt einen erfrischenden Ton in den Zugehörigkeitsdiskurs.
Zum Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ist spät noch eine Comic-Anthologie erschienen, mit Schwerpunkt auf historischen Biographien aus der Rhein-Main-Region. Aber er überzeugt nur in einzelnen Aspekten.
Zum Schutz von Werken Künstlicher Intelligenz
Der Krieg in der Ukraine wird zur Folge haben, dass Wladimir Putin auch zum Machterhalt in Russland mehr Gewalt anwenden muss. So bereitet er nicht nur der Ukraine, sondern auch dem eigenen Land eine Hölle.
Die Kunstmesse ARCO in Madrid hat sich von Covid nie unterkriegen lassen. In ihrer 41. Ausgabe zelebriert sie Normalität – auch wenn aus der Ukraine ein langer Schatten auf sie fällt.
Manche deutschen Politiker fanden, man müsse auf den Autokraten eingehen. Jetzt gibt sich Ralf Stegner ratlos, und von Sahra Wagenknecht heißt es: Sie hat Kreide gefressen.