Kritisch gemustert von Fasan, Schmetterling und Tausendfüßler
Wie finden Panda und Eichhörnchen in ein gemeinsames Spiel? In ihrem Bilderbuch „Den Mond vom Himmel pflücken“ kennen die Altmeister Ed Franck und Thé Tjong-King die Antwort.
Wie finden Panda und Eichhörnchen in ein gemeinsames Spiel? In ihrem Bilderbuch „Den Mond vom Himmel pflücken“ kennen die Altmeister Ed Franck und Thé Tjong-King die Antwort.
Niedrigschwellig, aber ohne kuratorisches Konzept: Die Schau „Here we are“ im Kunstverein Familie Montez zeigt gut und gerne 100 Zeichnungen, Bilder und Skulpturen von 87 Künstlern.
Er ist seit langem unentbehrlich für Putin. Der russische Verteidigungsminister liefert dem Machthaber im Kreml die militärischen Erfolge. Nun muss Sergej Schojgu für ihn die Ukraine niederringen. Ein Porträt.
Fast fünfzig Skulpturen hat Erwin Wortelkamp für sein Kunst- und Naturensemble im nördlichen Westerwald zusammengetragen.
Wladimir Putin hat nicht nur in Belarus einen Verbündeten. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić steht ihm fest zur Seite. Und die Presse in Belgrad verdreht die Wahrheit Tag für Tag. Dort heißt es, die Ukraine habe Russland angegriffen.
Der Filmemacher Torsten Körner hat ein Porträt über Angela Merkel gedreht, das seinesgleichen sucht. Die ehemalige Bundeskanzlerin erscheint als Retterin der Welt. Wobei ein bedeutender Teil der Welt nicht vorkommt.
Nach der verpatzten Olympia-Kür der 15 Jahre alten Kamila Walijewa stand auch die Trainerin stark in der Kritik. Nun äußert sich die Eiskunstläuferin erstmals öffentlich – und wählt erstaunliche Worte.
Ein beeindruckendes Projekt: Charlotte Müller hat sich von Altersheimbewohnern deren Leben erzählen lassen und daraus eine Dokumentation gemacht, die durch ihren Einfallsreichtum begeistert. Und durch den Inhalt sowieso.
Das Werk Mary Warburgs wird in einer Hamburger Ausstellung neu entdeckt. Die Künstlerin hatte einen berühmten Mann und deshalb eine typische Karriere. Was ging dadurch verloren?
Denis Puschilin, "Oberhaupt" der "Donezker Volksrepublik", im Porträt.
Ein Londoner Museum muss sich mangelnde Sensibilität für seelische Gesundheit vorwerfen lassen – und nimmt einen Radiergummi in Form von Van Goghs abgeschnittenem Ohr aus dem Shop.
Im Laufe eines halben Jahrhunderts hat Angelika Platen mit ihren Porträts ein „Who is Who“ der Kunstszene geschaffen. An diesem Samstag wird sie achtzig Jahre alt.
Wenn die Identitätspolitik seltsame Blüten treibt: Die amerikanische Schriftstellerin Amy Tan war ihrer Zeit thematisch voraus, wird aber heute falsch verstanden. An diesem Samstag wird sie siebzig Jahre alt.
Weniger Filme, halb leere Säle, strenge Coronaregeln, aber ein ausgeprägter Wille zur Selbstbehauptung und ein Überraschungssieger aus Spanien.
Lange vernachlässigt, obwohl es so viele Beispiele gibt: Porträts und Textauszüge erschließen literarische Utopien von Frauen.
Gerhard Adrian, der Präsident des Deutschen Wetterdienstes, leitet auch die Weltmeteorologie-Organisation. Das Netzwerk hilft ihm, auch lokale Ereignisse wie Winterstürme zu verstehen.
Josephine Henning gilt als eine der erfolgreichsten Fußballspielerinnen. Auch als Künstlerin will sie nun auf der Leinwand Erfolgsgeschichten erzählen. Ganz ohne Fußball kommt sie aber nicht aus.
Vor zwei Jahren hat ein Rechtsextremist in Hanau neun junge Menschen mit Migrationsgeschichte getötet. Dass die Opfer des Anschlags nicht in Vergessenheit geraten sind, haben ihre Angehörigen erkämpft. Die Aktion „Say Their Names“ ist ein wichtiges Zeichen.
Er interessiert sich für Alternativen zu unserer Welt und kann mit zwei, drei Bildern ganze Lebensgeschichten erzählen. An diesem Freitag wird der Fotograf Duane Michals neunzig Jahre alt.
Die Literatur zu ihrem Mann ist unüberschaubar geworden, zu ihr weiß man wenig - Hamburg ändert das mit einer Schau zur Künstlerin Mary Warburg
Das Frankfurter Haus des Malers Wilhelm Steinhausen ist ein gut verborgenes Künstlermuseum. Jetzt wird es renoviert.
In wenigen Jahren ließ Echnaton seine Stadt aus Licht errichten – womöglich die schönste, die es in Ägypten je gegeben hat. Im heutigen Tell el-Amarna ist mehr davon übrig, als zunächst ins Auge fällt.
„Neuen Realismus“ nannte Dieter Wellershoff seine Form fiktionalen Erzählens: Texte aus dem Nachlass des Schriftstellers zeigen das Abgründige daran.
Mit der Wahl von Friedrich Merz zum Unions-Fraktionsvorsitzenden am Nachmittag tritt auch eine bisher unbekannte junge Frau ins Rampenlicht: Christina Stumpp, Vize-Generalsekretärin der CDU. Das Amt wurde eigens für sie geschaffen.
Wer einen neuen Blick auf historische Ereignisse werfen will, muss sich auf die Perspektive seiner Helden einlassen. Das zeigen zwei Filme aus Katalonien und Deutschland im Hauptprogramm der Berlinale.
Tiefenscharf: Das Fotografie Forum Frankfurt zeigt mit der Ausstellung „Findings“ das breite Spektrum des dänischen Fotokünstlers Torben Eskerod.
Zuflucht, Verbannung, Freiraum: Eine Ausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen untersucht das Leben der Künstler am Bodensee.
Als Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident wurde, kritisierte man seine Frau, weil sie ihren Beruf aufgab. Jetzt will sie wieder als Richterin arbeiten – in Teilzeit. Das passt zu ihr.
Eine Legende kehrt für kurze Zeit zurück: Der Comiczeichner Robert Crumb zeigt sich und neue Arbeiten zusammen mit Frau Aline und Tochter Sophie.
Freud war für ihn eine Vaterfigur, bis er ihm wirklich begegnete: Das Untere Belvedere in Wien zeigt den Maler-Star Salvador Dalí von seiner unheimlichsten Seite.
Klimts Meisterwerk „Der Kuss“ für nur 1850 Euro? Zu schön, um wahr zu sein. Ein Blick auf die NFT-Aktion des Wiener Museums Belvedere.
Allzu sehr auf Effekt geschrieben: Richard Powers macht in seinem für den Booker Prize nominierten Roman „Erstaunen“ einen Neunjährigen mit neurologischer Unterstützung für ein paar Wochen zum Weltretter.
Der Zyniker vom rechten Rand: Laurent Joly zeigt, wie der französische Präsidentschaftskandidat Éric Zemmour die politische Stimmung anheizt.
Die Gründung der Landgrafschaft Hessen-Homburg vor 400 Jahren ist ein Grund zum Feiern. Dafür kommen zwei Daten in Frage. Eine große Feier findet wegen Corona jedoch nicht statt.
Reisebuch
Die Fotografin Bettina Flitner erzählt in „Meine Schwester“ von einem Suizid in der Familie und dessen Vorgeschichte.