Studieren mit Siegelwachs und Schreibmaschine
Auf Plattformen wie Instagram und Tiktok hat sich in der Pandemie eine Subkultur namens „Dark Academia“ gebildet. Sie romantisiert das Studieren. Doch dahinter steckt mehr als nur ein ästhetischer Trend.
Auf Plattformen wie Instagram und Tiktok hat sich in der Pandemie eine Subkultur namens „Dark Academia“ gebildet. Sie romantisiert das Studieren. Doch dahinter steckt mehr als nur ein ästhetischer Trend.
Wann wurde sich der Mensch seiner selbst bewusst? Seit dem zwölften Jahrhundert sind in sich zerrissene Mischwesen unter uns. Die Entdeckung des Individuums war da nicht mehr weit. Ein Gastbeitrag.
Als Frauenrechtlerin und Feministin machte sich Mary Wollstonecraft im 18. Jahrhundert einen Namen. Heute soll ihr Andenken mit einer Statue geehrt werden – mit der Gestaltung sind aber nicht alle glücklich.
Die Casualisierung in der Herrenmode ist ein schleichender Prozess. Im Interview spricht Krawattenhersteller Sascha Blick über die Sexyness eines guten Anzugs – und darüber, ob die Krawatte ein Comeback in der Damenabteilung feiern könnte.
Fast 20 Jahre nach seinem Diebstahl ist ein goldener Ring des irischen Schriftstellers Oscar Wilde von dem niederländischen Kunst-Detektiv Artur Brand aufgespürt worden.
Nicht jedes Tabu, das überschritten wird, ist auch ein Fortschritt: Ersan Mondtag inszeniert „Salome“ nicht von, aber nach Oscar Wilde am Maxim Gorki Theater in Berlin.
Oscar Wilde gilt als eine der umstrittensten Figuren der englischsprachigen Literatur. Von seinem letzten Lebensabschnitt handelt der Film „The Happy Prince“ von Regisseur Rupert Everett, mit dem der Schauspieler nun auch sein Regiedebut gibt.
Rupert Everett als Oscar Wilde, Daisy Ridley als Hamlets Schwester, ein isländisches Debüt: Ein paar Highlights vom Sundance Film Festival 2018, die im Laufe des Jahres in die Kinos kommen dürften.
Vorurteil und Stolz: Britische Kultureinrichtungen feiern das homosexuelle Erbe in der Literatur und Kunst. Dabei wird die erotische Orientierung jedoch zur Ideologie des Andersseins.
Der Kunst und der Sucht verfallen: Peter Walther beschreibt das schwierige Leben des Rudolf Ditzen, der unter seinem Pseudonym weltberühmt ist.
Was passiert, wenn die Schriftstellerin Anne Berest befreundete Künstler und Autoren in Coco Chanels Pariser Apartment einlädt, um dort für das Frankfurter Allgemeine Quarterly über Kunst, Mode und Politik zu sprechen?
War Gustaf Gründgens „Hamlet“ den Nazis genehm? Wikipedia behauptet das – aber das Quellenstudium fördert anderes zutage. Geschützt wurde er trotzdem.
Oscar Wilde war der berühmteste Insasse des Zuchthauses von Reading. Nun hat die Kunstorganisation „Artangel“ Künstler eingeladen, sich mit dem Ungeist des Ortes auseinanderzusetzen.
Im März 1895 fand in London das erste Frauenfußballspiel statt. Zugleich lief der Unzucht-Prozess gegen Oscar Wilde auf dessen Verurteilung zu. Dramatisch verbunden sind die Ereignisse durch Florence Dixie, die Präsidentin der Fußballfrauen.
Wer andere führen will, muss sich selbst gut kennen und infrage stellen. Die meisten Menschen tun das selten – oder gar nicht.
Der Potentat, die Potenz und die Panik: Politik in den Zeiten von „Fifty shades of grey“.
Es ist nicht leicht, Leichtigkeit zu erzeugen. In Wiesbaden aber gibt es den perfekten Theaterabend: Am Staatstheater ist „Der ideale Ehemann“ von Oscar Wilde zu sehen.
Im Kino ist er gerade als fieser Chef zu sehen. Im Interview spricht der Schauspieler Christoph Waltz über Freiheit, Festanstellung und Rebellion. Und darüber, welcher seiner beiden Oscars der wichtigere war.
James Gandolfini, der Tony Soprano spielte, starb voriges Jahr in einem Hotel an der Piazza Repubblica. Seither versuche ich, in Suite 449 zu übernachten.
Das ständige Zitieren von Oscar Wilde nervt! Interessanter wäre es herauszufinden wie viele seiner Bonmots tatsächlich von ihm stammen.
Zweimal für den Oscar nominiert und vielgelobte Auftritte in Filmen der unterschiedlichsten Genres: Die Schauspielerin Jessica Chastain erzählt von ihrem langen Weg an die Spitze.
Seiner berühmten Romanfigur Dorian Gray legte Oscar Wilde einst den Merksatz in den Mund: „Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, regieren die Welt.
Epos und Ereignis: Erstmals im frei empfangbaren Fernsehen zeigt das ZDF die englische Serie „Downton Abbey“, das große Gesellschaftsbild einer vergangenen Zeit. Szenerie und Dialoge sind ein Hochgenuss.
Auf der mexikanischen Gefangeneninsel Madre María hat sich vieles zum Besseren gewendet. Während in anderen Gefängnissen der Drogenkrieg tobt, züchten die Häftlinge auf der Insel ganz friedlich Ziegen.
Penthesilea am Hof des Königs von Judäa: Günter Krämer gelingt eine fulminante Inszenierung von Oscar Wildes „Salome“ am Schauspiel Frankfurt.
Seine höchst amüsanten Stücke waren Welterfolge, er selbst als Dramatiker, Filmemacher, Erzähler und Schauspieler berühmt. Doch mit seinem Tod 1960 verschwand auch der Ruhm von Curt Goetz.
Kastration oder Feigenblatt: Das Grab von Oscar Wilde in Paris ist heiß begehrt. Mal wird ein Kussmund aufgedrückt, mal gar die Skulptur entmannt. Eine Absperrung soll’s nun richten.
Eine überbordende Bildergalerie fasst den Bühnenraum ein, neben Porträts, die Oscar Wilde zeigen, schaut unter anderen Queen Victoria auf die handelnden Personen herab. Und ein großes Fragezeichen ist auch zu sehen.
Ein Spiel mit mehreren Identitäten: Oscar Wildes „The Importance of Being Earnest“ im English Theatre Frankfurt.