Welches Museum zeigt was im April?
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Das Frankfurter Theater Willy Praml verknüpft Oscar Wildes Komödie „Bunbury“ mit dem Prozess gegen ihn. So wird aus der leichtfüßigen Komödie die Geschichte eines Opfers.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Er besetzte nicht nur Paris, sondern auch das Herz dieser Frau: Ein leidenschaftlicher Appell der Schriftstellerin Banine an den von ihr bewunderten Ernst Jünger.
Im Traditionshotel „The Randolph“ in Oxford fühlen sich Gäste wie in einem besonders extravaganten College – oder wie bei Alice im Wunderland. Solange das Geld eben reicht.
An der Berliner Schaubühne inszeniert Regisseur Michael Thalheimer Oscar Wildes „Salome“ packend und radikal. Alina Stiegler brilliert als rebellische Systemsprengerin im silbernen Dress.
Geliebter trauriger Rest der Jugend: Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ im Schauspiel Frankfurt.
Der israelische Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“.
Weil er wegen seiner Homosexualität verurteilt worden war, entzog die britische Nationalbibliothek Oscar Wilde 1895 seinen Leseausweis. Nun stellte man dem Schriftsteller in London eine neue Karte aus.
Unfreiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit: Boris Becker beschreibt seine 231 Tage im Gefängnis als Häutung und Reinigung. Bei der Vorstellung seines Buchs lässt er sich das von seiner Familie bestätigen.
Von den Zeitgenossen bewundert, von der Nachwelt lange vergessen: Die Erzählungen von Charlotte Mew liegen nun erstmals in einer deutschen Ausgabe vor. Und zeigen eine Autorin, deren realistischer Blick auf die Zeit um 1900 von phantastischen Schreibweisen begleitet wird.
Kein queerer Aktivist, sondern ein Künstler mit zerschlagener Seele: Jens Harzer bringt Oscar Wildes mitreißenden Gefängnisbrief „De profundis“ ans Berliner Ensemble.
Jens Harzer ist einer der großen Theaterschauspieler unserer Zeit. Zum Herbst wechselt er ans Berliner Ensemble und wird in einem Stück als Oscar Wilde zu sehen sein. Unser Autor hat ihn ein Jahr lang begleitet.
Kennen Sie das Gespenst von Canterville? So wie in der Geschichte von Oscar Wilde ging es uns mit dem Fleck in der Lieblingsjeans. Und so griffen wir zur Ultima Ratio.
Bei den Brüder-Grimm-Festspielen in Hanau wird Oscar Wildes gesellschaftskritische Komödie „Bunbury“ gezeigt. Die zweite Inszenierung birgt Überraschungen.
Obwohl er die Kirche noch nicht einmal besucht hat: Der Maler Jochen Mühlenbrink imaginierte schon im Jahr 2007 den Brand der Pariser Kathedrale.
Christian Brückner liest Oscar Wildes „Gespenst von Canterville“ mit Sympathie für einen Untergeher, dem „Das wilde Jazzorchester“ in die Seele lauscht.
Axel Ranisch inszeniert an der Semperoper Dresden „Intermezzo“ von Richard Strauss. Es wird eine Hommage an die Weisheit des Komponisten, dessen Frau Pauline und deren bewundernswert belastbare Ehe.
Parallele Lebensläufe: Beide wurden 1854 geboren, doch danach entwickelten sie sich vollkommen unterschiedlich. Der Dichter Arthur Rimbaud nahm als Jugendlicher die gesamte Moderne vorweg, Oscar Wilde wurde als Erwachsener zum Zentralgestirn der englischen Literatur. Beide endeten tragisch. Und beide wussten erstaunlicherweise nichts voneinander.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Chunqing Huang hat in Peking und an der Städelschule in Frankfurt studiert. Ihre Werke sind im Hotel Frankfurter Hof zu sehen, Neues zeigt sie demnächst in Bad Homburg.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Limerick sucht den Ruf als gesichtslose Industriestadt am Shannon loszuwerden. Dafür setzt man auf Rugby – und ehrt den Sport mit einem neuen Museum.
Sex gilt immer noch als Tabuthema. Entsprechend werden auch sexuell übertragbare Krankheiten nicht thematisiert. Dabei nimmt ihr Auftreten seit Jahren zu ‒ auch bei älteren Menschen.
Einige wollen keine Kinder, weil die Aussichten so düster sind, andere wollen gerne ewig leben. Aber was wäre das für ein Leben – ohne Ende? Und was für eine Gesellschaft, in der die Alten nicht abtreten?
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Ein Großstadt-Gedicht mehr, aber eines mit sehr eigenem Akzent: Seine Verfasserin war Muse, Pazifistin, Dichterin und nur im Unterwegssein zuhause.
Einer der schönsten und traurigsten Liebesbriefe in neuer Übersetzung von Mirko Bonné: Oscar Wildes „De Profundis“ firmiert bei seinem deutschen Kollegen jetzt als „Aus der Tiefe“.
Asmik Grigorian wiederholt an der Hamburger Staatsoper ihren Salzburger Sensationserfolg als „Salome“ von Richard Strauss. Der Dirigent Kent Nagano aber kassiert Buhrufe.
Wie Sie hören, hören Sie nichts - oder doch? In ihrer FAS-Musikkolumne widmet sich Eleonore Büning den Pausen und der Stille in der Musik.
Eigenwilliger Extremismus: William Beckford erträumte sich ein Kontinentaleuropa, das er auf seiner Grand Tour viel zu selten fand, aber beschrieb.
Die Art Basel Miami Beach hat die Stadt in Florida zum kulturellen Hotspot gemacht. An ihrem zwanzigsten Geburtstag feiert sie sich selbst. Doch kann die Messe auf der Höhe der Zeit bleiben?
Viele Fragen, keine Antworten: „A Wilde Story“, Marco Goeckes Tanztheater über Oscar Wilde an der Staatsoper Hannover, scheitert schwerfällig an der Lebensgeschichte des brillanten Dandys.
Jeder Hüftschwung, jede Geste, jeder Tanzschritt sitzt: Bei Robert Wilsons Inszenierung von „Dorian“ am Düsseldorfer Schauspielhaus gab es Szenenapplaus für Christian Friedel. Die Brillanz des Schauspielers wirft jedoch auch eine Frage auf.
Sie waren einmal die Siegesbeweise eines poetischen Theaters. Heute sind sie vielerorts zu Visitenkarten verkommen. Eine kurze Kulturgeschichte des Programmheftes.
Im Jahr des hundertsten Jubiläums von „Ulysses“ ist die Begeisterung in der Heimat des Schriftstellers riesig. Doch was hat sich gegenüber der früheren Ablehnung geändert? Ein Gastbeitrag.
Der Street-Art-Künstler hatte die Fassade der Haftanstalt bemalt. Mit der dafür verwendeten Schablone verdiente er Millionen – die nun dafür eingesetzt werden sollen, das Gebäude zu kaufen.
Auf Plattformen wie Instagram und Tiktok hat sich in der Pandemie eine Subkultur namens „Dark Academia“ gebildet. Sie romantisiert das Studieren. Doch dahinter steckt mehr als nur ein ästhetischer Trend.