Auf Fischfang in der See der Sorgen
Kriminalistische Methoden haben in der Shakespeare-Forschung Tradition. Wie aussagekräftig ist der Quellenfund aus dem 16. Jahrhundert, der nun als Sensation ausgegeben wird?
Kriminalistische Methoden haben in der Shakespeare-Forschung Tradition. Wie aussagekräftig ist der Quellenfund aus dem 16. Jahrhundert, der nun als Sensation ausgegeben wird?
Im Internet werden Millionen gefälschter Twitter-Accounts verkauft. Was machen wir mit der Flut fingierter Netz-Identitäten? Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Manfred Faßler.
Stellt sich der Präsident selbst ins Feuer? Donald Trump hatte angekündigt, sich Sonderermittler Robert Mueller zu stellen. Seine Anwälte halten das offenbar für keine gute Idee.
Bevor der Fall öffentlich wurde, soll das FBI schon über ein Jahr von den Missbrauchsvorwürfen gegen den amerikanischen Turnarzt gewusst haben. Angehörige erheben deswegen schwere Vorwürfe.
Der „Kill Bill“-Star hat sich erstmals zu den Übergriffen durch Hollywood-Produzent Harvey Weinstein geäußert. Auch sie sei eines seiner Opfer gewesen. In einem Interview spricht sie über die Details.
Auf der Titelseite der New York Times ist im Januar 1968 die Hinrichtung eines Vietcong zu sehen. Ein Bild, das Marie Cresspahl und ihre Mutter nicht vergessen werden. 24. Lesung in Johnsons „Jahrestagen“.
Eartha Kitt bringt 1968 die First Lady mit ihrer ungeschminkten Meinung fast zum Weinen. Argwöhnisch beobachtet Gesine Cresspahl die Artikel der New York Times dazu. 23. Lesung in Uwe Johnsons "Jahrestagen".
Eine Lobby-Gruppe deutscher Autobauer hat offenbar zehn Affen gezielt Schadstoffen ausgesetzt, um zu zeigen, wie unschädlich „saubere“ Diesel angeblich sind. Die Konzerne reagieren zurückhaltend.
Der amerikanische Präsident sagt, er sei bereit, unter Eid mit Russland-Sonderermittler Mueller zu sprechen. Das habe Trump aber eigentlich ganz anders gemeint, sagt nun sein Anwalt.
Die Kurstadt als Sehnsuchtsort für die jüngere Bourgeoisie – die „New York Times“ und „Monocle“ lieben es.
Ankaras Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG hat Amerika in eine schwierige Lage gebracht. Nun droht auch noch, dass Türken und Amerikaner aufeinander schießen.
Einst galt der Ansatz als „radikal demokratisierend“, nun meint die neue Chefredakteurin, die Kakophonie im Netz bedrohe die Demokratie: Die „Huffington Post“ schickt ihre vielen unbezahlten Schreiber in die Wüste.
Ein neuer Zehnjahresvertrag setzt dem Unternehmer Elon Musk klare Ziele für Tesla. Sie sind ambitioniert. Aber bezahlt werden soll er für seine Arbeit nur noch, wenn er sie auch erreicht.
Keine Kassen, keine Schlangen – man nimmt, was man braucht, und geht einfach raus. Der erste „Amazon Go“ eröffnet in Seattle.
Über die ersten 365 Amtstage des amerikanischen Präsidenten werden ganze Bücher geschrieben. Manchmal aber sagen Zahlen mehr als tausend Worte – FAZ.NET präsentiert die spannendsten.
Im Wahlkampf haben wir viele Anhänger Donald Trumps vorgestellt. Einige haben unserem Korrespondenten nun erzählt, wie er ihnen nach einem Jahr als Präsident gefällt. Sechs Gespräche über Mauer und Moral, Tweets und Theologie. Und über die Resistance.
Mit dem Newsletter „Lenny“ haben die „Girls“-Produzentinnen Lena Dunham und Jenni Konner Vorarbeit für die #MeToo-Debatte geleistet. Jetzt wollen sie den Feminismus monetarisieren.
Auch als amerikanischer Präsident will Donald Trump nicht darauf verzichten, seine Anhänger bei Twitter direkt anzusprechen. Der Kurznachrichtendienst dient ihm für Selbstlob und viel Kritik.
Bei einem Treffen mit Demokraten distanziert sich Trumps Stabschef Kelly von den Mauerplänen Donald Trumps. Der Präsident reagiert irritiert.
Das gab es noch nie: Donald Trump stellt unliebsame Medien abermals an den Pranger und verleiht die „Fake News Awards“ für vermeintlich falsche und voreingenommene Berichterstattung. Die Reaktionen sind empört – auch bei seiner eigenen Partei.
Sonderermittler Robert Mueller hat Trumps ehemaligen Chefstrategen Steve Bannon vorgeladen. Beobachter spekulieren bereits, ob beide einen Handel abgeschlossen haben könnten.
Donald Trumps Kampf gegen die Presse schweißt die Republikaner zusammen. Wenn er Erfolg hat, dann auch, weil Journalisten zu wenig aus ihren Fehlern lernen.
Die Missbrauchsdebatte erreicht die Modeszene: Die Fotografen Mario Testino und Bruce Weber sollen männliche Models belästigt haben. Zu ihrem Image passt das ganz und gar nicht.
Antisemitismus ist in Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ allgegenwärtig, in der New Yorker Gegenwart wie in der Jerichower Vergangenheit. Zwanzigste Lesung.
Vice Media hat zwei führende Manager wegen angeblicher Belästigung von Mitarbeiterinnen suspendiert. Die Gründer bedauern, dass sich im Konzern eine „Männerclub-Atmosphäre“ etabliert habe.
Die Zeit für sexuelle Übergriffe ist um. Das verkünden heute mehr als 300 Künstlerinnen in der „New York Times“. Ihre Initiative „Time’s Up“ sagt dem Missbrauch den Kampf an, und will mit Millionen die Opfer unterstützen.
Wusste Team Trump schon früh von vermeintlicher russischer Einflussnahme auf Amerikas Wahlkampf – und behielt es für sich? George Papadopoulos, Ex-Berater Trumps, hat angeblich mit einer unbedachten Bemerkung die Ermittlungen in Gang gesetzt.
In einem Interview mit der New York Times hat Jay-Z offiziell bestätigt, dass er Beyoncé in ihrer neunjährigen Ehe untreu gewesen war.
Buzzfeed und Vice drohten einst, den Medienmarkt mit Klickfallen und Katzenvideos aufzurollen – aber 2017 zeigte sich, dass sie auch nur mit Wasser kochen. Und ihre Konkurrenz will sie bis auf die Knochen abnagen.
Die Ermittlungen des Sonderermittlers Robert Mueller haben laut dem amerikanischen Präsidenten der Reputation des Landes geschadet. In einem Interview spricht Trump zudem über die Demokraten, die Medien – und seine Zukunftsaussichten.
Etwa 3,2 Millionen Kellnerinnen und Kellner zählen in den Vereinigten Staaten schon jetzt zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitskräften. Ihnen könnte bald eine wichtige Einnahmequelle wegbrechen.
Erst erhoben immer mehr Frauen Missbrauchsvorwürfe gegen Harvey Weinstein, dann verließ Georgina Chapman ihren Mann. Weil sie zehn Jahre an seiner Seite durchhielt, stehen ihr jetzt laut Ehevertrag Millionen zu.
Die amerikanische Regierung erklärt bestimmte Worte für unerwünscht, bestreitet aber, dass es sich um Zensur handelt. Tatsächlich dient die Anweisung vor allem dazu, rechtskonservative Abgeordnete zu besänftigen.
Über Jahre wurden Millionen-Aufwendungen für das „Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft-und Weltraum“ im Verteidigungshaushalt versteckt. Doch auch nach Ablauf des Programms verfolgten Mitarbeiter Berichte über UFOs.
Die „New York Times“ hat einen neuen Herausgeber: Arthur Gregg Sulzberger tritt die Nachfolge seines Vaters an. Er gilt als stiller Erneuerer und setzt auf Qualität. Profitabel ist für die Zeitung vor allem die Fehde mit Donald Trump.
Hollywood-Star Salma Hayek spricht nicht nur über die Belästigungen durch Weinstein. Sie zeigt das System auf, mit dem er Rache für Ablehnung nahm.