In Elton Johns Schuhen
Mehr als siebzig Jahre lang hat sich das Museum of Modern Arts in New York nicht mit Mode befasst. Jetzt soll eine Ausstellung plötzlich aufarbeiteten, was jahrzehntelang verschlafen wurde.
Mehr als siebzig Jahre lang hat sich das Museum of Modern Arts in New York nicht mit Mode befasst. Jetzt soll eine Ausstellung plötzlich aufarbeiteten, was jahrzehntelang verschlafen wurde.
Sein Label hat Richard Malone erst vor zwei Jahren in London gegründet. Ab Oktober stellt er seine Stücke im MoMA aus. Grund genug um den jungen Mann kennenzulernen.
Die 1967 in New York gezeigte Schau „New Documents“ zählt zu den wichtigsten Fotoausstellungen der Geschichte. Mit fünfzig Jahren Verspätung ist jetzt ein großartiger Katalog erschienen.
Wright, Johnson, Burle Marx: In diesem Sommer häufen sich große Ausstellungen zu Bau-Pionieren des 20. Jahrhunderts. Immer präsent ist die Frage: An welche Moderne soll heute angeknüpft werden? Die Antworten fallen unterschiedlich aus.
Design für Kinder kann vieles sein: geschrumpfte Klassiker, Spielmöbel oder Räuberleiter in die Welt der Erwachsenen. Eine Ausstellung zeigt die Innovationen im Kinderzimmer. Spannend wird’s, wenn die Kleinen selbst entwerfen.
Rido Busse hat Klassiker des modernen Designs entworfen. Oft wurden sie kopiert. Deshalb vergibt der Designer seit 40 Jahren den Negativpreis Plagiarius.
Sieben Werke hat das Museum of Modern Art umgehängt: Statt Picasso und Matisse werden nun Werke von Künstlern ausgestellt, die aus den mit Einreisebann belegten Ländern stammen.
Liebe Ivanka: Amerikanische Künstler rufen zum Streik gegen Trump. Doch was bringt es, etwas wegzunehmen, das die allermeisten ohnehin kaum wahrnehmen?
Als das Museum of Modern Art den Kölner Künstler Kai Althoff zu einer Retrospektive einlud, wusste es offenbar nicht, worauf es sich einließ: Die Geschichte eines beispielhaften Kampfes zwischen Individuum und Institution.
Carmen Herrera malt jeden Tag – auch im Alter von hundertundeinem Jahr. Ein Besuch bei der Künstlerin, die seit den späten dreißiger Jahren malt, aber erst seit einigen Jahren die öffentliche Anerkennung erfährt, die sie verdient.
Eine Ausstellung in der Frankfurter Schirn-Kunsthalle würdigt die frühe amerikanische Comic-Avantgarde. Sie präsentiert Originale und Erstdrucke in einer Form, die sich nicht um kunstgeschichtliche Vorurteile schert.
Kunst liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Dachte sich auch ein amerikanischer Teenager und legte im Museum of Modern Art einfach mal eine Brille auf den Boden. Über die Folgen lacht das Netz.
Dakar in Senegal glänzt mit einer herausragenden Biennale: Wie an kaum einem anderen Ort der Welt spielt die gesamte Stadt dabei mit. Wie lässt sich diese breite Begeisterung für die Kunst erklären?
Warum ist Boris Lurie so unbekannt? Und was bedeutet NO!art? Das Jüdische Museum in Berlin zeigt seine alarmierende Gegenkunst.
Das SF MoMA in San Francisco erhält einen Anbau - und wird zum größten Museum der Vereinigten Staaten. Läuft es dem MoMA in New York jetzt den Rang ab?
Wer nicht persönlich vor die Kunstwerke tritt, kann Meisterstücke aus den großen Sammlungen dieser Welt online betrachten und dabei eine Menge lernen. Das Städel und das MoMA machen vor, wie es geht.
Wer schreibt heute noch Briefe? Kaum jemand. Schuld daran ist der Erfinder der E-Mail: Ray Tomlinson. 1972 verschickte er die erste elektronische Nachricht. Nun ist er im Alter von 74 Jahren gestorben.
Rund zwei Dutzend Renoir-Gegner demonstrierten vergangene Woche vor dem Metropolitan Museum of Arts. Sie zählen sich zur RSAP-Bewegung: „Renoir sucks at painting“.
Danny Meyer betreibt einige der bekanntesten Restaurants in der Metropole. Jetzt schafft er in seinen Lokalen das Trinkgeld ab. Das soll vor allem die Köche freuen. Aber was werden Kellner und Kunden sagen?
Amerikanische Museen liefern sich den Sponsoren aus, und die betrachten die Kunst als Spekulationsobjekt. Das ist der wahre Grund für den Museumsboom. Heute eröffnet das neue Whitney Museum in New York.
Für eine Prestige-Ausstellung lässt die Fondation Vuitton aus den großen Museen der Welt alles nach Paris verfrachten, was als „Meisterwerk“ gilt – und zeigt damit, wie sich die Machtverhältnisse im Museumsbetrieb ändern.
Während des NS-Regimes war der Handel mit geraubten Kunstwerken profitabel. Die Fassade des uneigennützigen Verhaltens der Museen scheint jetzt zu bröckeln. Historiker kritisieren die Verjährung bei NS-Raubkunst.
Das Museum of Modern Art zeigt das Werk der isländischen Sängerin Björk. Was ist das aber: das Werk eines Popstars? Und was tut man damit im Museum? Wir haben Björk mal angerufen.
Bei den Auktionen mit Impressionismus und Moderne in London erzielen Malewitsch und Heckel Rekordpreise. Für das teuerste Kunstwerk reichte ein Anruf.
Restaurierungsprojekte, ein Ehren-Bär und ein Film für die Zukunft, Oscar-Nominierung und Retrospektive in New York: Wim Wenders ist der Mann der Stunde. Im Sommer wird er siebzig. Ein Gespräch.
Das Museum of Modern Art versteigert am 3. Februar Claude Monets „Pappeln in Giverny“. Für amerikanische Museen herrschen strenge Regeln. Wie wird der Verkauf gerechtfertigt?
Nach jahrelangen Querelen eröffnet in Stuttgart endlich eine großartige Retrospektive. Dabei zeigt sie nicht nur die Arbeiten von Oskar Schlemmer. Sie ermöglicht den Einblick in ein Künstlerleben.
An diesem Sonntag kann jeder das Städel besuchen, ohne Eintritt zahlen zu müssen – Nestlé macht es möglich. Der Lebensmittelkonzern beweist sich damit in einer neuen Form des Kultursponsorings.
Viele, die vor vier Jahren im New Yorker MoMA den Blickkontakt mit ihr wagten, waren zu Tränen gerührt. Jetzt bereitet Marina Abramović ihre neue Performance in London vor. Mit einem selbst für diese Künstlerin spektakulären Konzept.
Je älter, desto besser: Auf der Biennale des Whitney-Museums ist historische Kunst zu sehen. Das MoMA PS 1 zeigt Maria Lassnig und erinnert an Christoph Schlingensief.
Die Auktionen mit Impressionismus, Moderne und Surrealismus in London zeigen, wie wichtig die Provenienzen sind. Ein Blick auf das Angebot.
Das American Folk Art Museum soll dem Museum of Modern Art weichen, die Universität stellt Greenwich Village zu und immer mehr gläserne Wohntürme schießen in den Himmel: Wie New York zum Luxusghetto wird.
Das Museum of Modern Art versucht sich mit der Schau „Designing Modern Women“ an einer Rollengeschichte der Frau als Entwerferin. Natürlich geht es dabei um Emanzipation. Aber die bleibt seltsam blass.
Zwischen Boom und Sorge: Die Kunstwelt diskutiert in Berlin beim F.A.Z.-Forum über das Museum der Zukunft. Kann es in Zeiten sinkender Etats und reicher Gönner seine Unabhängigkeit bewahren?
Der Skandal um den Direktorenposten für das Bauhaus Dessau (F.A.Z. vom 26. Oktober und 18. November) hat einen Tiefpunkt hervorgebracht: Nachdem SPD und CDU im ...
Isa Genzken muss nichts mehr beweisen, aber falls noch jemand Zweifel hegt an der einmaligen Begabung dieser Künstlerin, sollte er das Museum of Modern Art in