Der Sexualverbrecher und der Kunstsammler
Die Arbeit für den schwerreichen Sammler Leon Black war Jeffrey Epsteins wichtigste Finanzquelle. Wie weit die Beziehung der beiden Männer reichte, lassen die neuesten Enthüllungen erahnen.
Bei der diesjährigen Ausstellung „Greater New York“ im MoMA PS1 in Queens thematisieren viele Künstler das fragile Netz aus Lohnarbeit und Ausbeutung, das die Stadt am Laufen hält.
Die Arbeit für den schwerreichen Sammler Leon Black war Jeffrey Epsteins wichtigste Finanzquelle. Wie weit die Beziehung der beiden Männer reichte, lassen die neuesten Enthüllungen erahnen.
So blind muss man schon sein wollen: Die Enthüllungen über die Netzwerke des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sorgen für Unruhe und Rücktritte in der Kunstwelt – und decken eins ihrer grundlegenden Probleme auf.
Das New Yorker MoMA hat Filme entdeckt, die Andy Warhol drehte, aber nie entwickeln ließ. Sie zeigen die Welt des Künstlers und seiner Freunde zwischen aufreizender Langeweile und explizitem Sex.
Sougwen Chung gilt als Pionierfigur der Mensch-Maschine-Kunst und nutzt nur auf eigenen Daten trainierte Modelle. Die meisten Künstler haben diese Wahl nicht. Ihre Werke wurden längst von OpenAI und Co. gestohlen.
Die südkoreanische Künstlerin Ayoung Kim wird für ihre Videoinstallationen gefeiert. Das New Yorker MoMA PS1 widmet ihr eine Solo-Show.
1925 wurde das erste Designmuseum der Welt in München gegründet. Zum Jubiläum zeigt die Neue Sammlung 100 Objekte aus 100 Jahren aus ihrem Bestand.
Irre Utopien: In der Kunsthalle Tübingen lässt sich die Wohnzukunft von gestern entlang von alpinen Kristallpalästen und Kapselstädten auf Beinen besichtigen. Sie faszinieren noch heute.
Experiment und Verbrechen: Die Film- und Performancekünstlerin Rosa Barba belauscht im New Yorker MoMA Naturgewalten und schafft selbst Elementenkunst.
Blüh, du blauer Größenwahn: Das Bauhaus Museum Dessau nimmt lustvoll Bezug auf Edward Steichens berühmte Rittersporn-Ausstellung im MoMa 1936.
Wie man Modenschauen in Tanz verwandelt: Ein Gespräch mit dem amerikanischen Choreographen Trajal Harrell über seine Einflüsse und seine Erneuerung des zeitgenössischen Tanzes.
Salvadorianisch-deutsche Verflechtungen: Inspiriert von einem Urlaubsmitbringsel lässt die Designerin Luisa Kahlfeldt in El Salavador farbenfrohe Einkaufskörbe fertigen. Ein Besuch in ihrem Studio in Berlin.
Die Frau, die nicht zu kurz kommen wollte: Das Museum Folkwang in Essen widmet der Künstlermuse Alma Mahler-Werfel und dem Maler Oskar Kokoschka eine faszinierende Ausstellung.
Der Genfer Kunsthistoriker Christophe Cherix wird neuer Direktor des MoMA. Damit haben drei wichtige Museen in New York jeweils Männer über 50 aus Europa als Direktoren - hat das etwas zu bedeuten?
Menschen mit Demenz leiden häufig auch an Depressionen. Eine Therapie mit Medikamenten aber ist schwierig. Nun zeigt eine Studie, dass Kultur helfen kann.
Der Künstler Wolfgang Tillmans eröffnet dieses Jahr gleich drei große Einzelausstellungen: in seiner Heimatstadt Remscheid, im Centre Pompidou und seit dieser Woche im Dresdner Albertinum die Schau „Weltraum“. Ein Gespräch.
Nie war sie so aktuell wie heute? Vor hundert Jahren wurde in Mannheim der Stil der Neuen Sachlichkeit mit einer Schau definiert, die nun um fast den doppelten Umfang erweitert wiederholt wird
In New York zeigt eine Ausstellung der indigenen Künstlerin Melissa Cody, wie schwer der Umgang mit dem Sonnenrad als religiösem Symbol ist.
Er ist der wichtigste Fotograf der Gegenwart. Niemand packt in seine Bilder so viele Motive und Informationen wie er. Jetzt wird der große Lee Friedlander neunzig Jahre alt.
Hoffnungsvoll: Nach dem Rücktritt der alten Findungskommission präsentiert die Documenta-Geschäftsführung ihr neues Team. Die sechs Kuratoren haben den weiten Blick in die Welt der Kunst.
Hände weg von „Wiederentdeckungs“-Ausstellungen? Auf die zu der schwedischen Künstlerin Ulla Wiggen im Kasseler Fridericianum trifft das in keiner Weise zu.
Einst hatte die legendäre Kunsthändlerin Galka Scheyer abstrakte deutsche Kunst nach Südkalifornien verkauft. Ihr Wohnhaus wurde 1934 von Richard Neutra entworfen. Jetzt steht es zum Verkauf. Ein Gastbeitrag.
Werke aus seiner Kollektion hängen nicht nur im MoMA: Wie der Zahnarzt Richard Simms zum wichtigsten Käthe-Kollwitz-Sammler Amerikas wurde.
Zärtlichkeit fürs Material: Das Museum of Modern Art widmet der Künstlerin Joan Jonas eine Retrospektive. Dabei gelingt auch ein Blick hinter die Kulissen.
Die AfD beansprucht das Bundesverfassungsgericht. Die Cannabis-Kritiker beanspruchen Karl Lauterbach. Und wir Deutschen würden gern ein wenig Glück von den Finnen beanspruchen. Der F.A.Z.-Newsletter.
„Turner – Three Horizons“ im Lenbachhaus erweitert Horizonte. In Zeiten der Klimakrise trägt sicher auch die Auseinandersetzung des Künstlers mit der Natur zur Aktualität bei.
Die Grenzen des guten Geschmacks, der Moral, womöglich sogar der Legalität übertritt sie mit Herzenslust: Jetzt wird die Medien- und Aktionskünstlerin Sophie Calle siebzig Jahre alt.
Im schwedischen Skellefteå wurde ein Hochhaus mit Kulturzentrum ganz aus Holz gebaut, auch hierzulande sprießen ähnliche Türme aus dem Boden. Ist das die Zukunft einer klimafreundlicheren Architektur – oder ein Holzweg?
Eine neue Welterfahrung: Die gehörlose Künstlerin Christine Sun Kim übersetzt Stille in Bilder. So vermitteln ihre Arbeiten zwischen verschiedenen Wahrnehmungsformen.
Picassos Stiere, Mirós Krakelmännchen, Klees Schildkröten – alle stammen sie aus der Steinzeit: Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt den „Urknall der Kunst“.
Seit 1949 hängt „Das Rote Atelier“ im New Yorker Museum of Modern Art. Jetzt steht dieses Schlüsselwerk von Matisse im Zentrum einer Ausstellung in Kopenhagen. Aus gutem Grund.
Was sehen, lesen, hören Sie? Und was nervt Sie?
Ein autobiographisches Gesamtkunstwerk aus Tagebuch, Fotografien, Zeichnungen und Anekdoten: Das „Album“ der Künstlerin Meret Oppenheim erscheint zusammen mit einem bisher ungedruckten Text.
Amerika feiert die deutsche Besessenheit in der Fotografie: Bernd und Hilla Becher sind im Metropolitan Museum zu sehen, Wolfgang Tillmans im Museum of Modern Art.
Nora Turatos Auftritte sind laut, kreischend und nervig. Wie sie scheinbar wahllos unzusammenhängende Sätze rausfeuert, ist eine Zumutung, die das Publikum liebt – und die sie bis ins Museum of Modern Art gebracht hat.
Kuss oder Biss? Joanna Piotrowska hat der Kestner Gesellschaft in Hannover mit Bildern und Filmprojektionen einen Raum eingerichtet, in dem einem Angst und Bange wird.
Marina Abramović in Essen: Die Performance-Künstlerin übernimmt zum Wintersemester 2022/23 die erste Pina Bausch Professur an der Folkwang Universität der Künste.