Den Prüfer zum Ratgeber gemacht
Ralf Seibicke saß in der Gebührenkommission KEF. In dieser Zeit schrieb er für 60.000 Euro drei Finanzgutachten für den MDR. War das rechtmäßig?
Ralf Seibicke saß in der Gebührenkommission KEF. In dieser Zeit schrieb er für 60.000 Euro drei Finanzgutachten für den MDR. War das rechtmäßig?
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat die thüringische CDU vor einer Kooperation mit der AfD im Streit um den Ausbau von Windenergie gewarnt. Die grüne Umweltministerin schlägt unterdessen einen „Windfrieden“ vor.
Drittliga-Meister 1. FC Magdeburg ist seiner Favoritenrolle am Finaltag der Amateure gerecht geworden. Und es gab weitere prominente Sieger.
Verantwortlich für den Mangel an Baby-Stents sei die Medizinprodukteverordnung der EU, die seit einem Jahr in Kraft ist, heißt es in einer Bilanz des DIHK. Sie erhöhe Kosten und Bürokratie – und erhebe nicht zu erfüllende Anforderungen.
Schwerpunkt des Programms des Hessischen Rundfunks ist die regionale Berichterstattung. So sagen es die Verantwortlichen über das hr-fernsehen. Doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Eine Bestandsaufnahme.
Unter großer Geheimhaltung ermittelten die Behörden vor 20 Jahren gegen italienische Gastwirte in Thüringen – doch das Verfahren wurde eingestellt. Nun zeigt sich: Die Beschuldigten hatten gute Kontakte zur Rechtspflege.
Nach einer reißerischen Doku über einen angeblichen Mord an einem Vertragsarbeiter in der DDR sieht der Programmausschuss des MDR die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt. Trotzdem hält der Sender an seiner Darstellung fest.
Eine Frage der Menschenwürde: So erklärt die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Haltung 2015 zur Flüchtlingskrise. Sie wundere sich, „dass das immer wieder so in Frage gestellt wird“.
Auftrag und Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender sollen reformiert werden. Dazu legt die Rundfunkkommission einen Entwurf vor. Dieser ist ein schlechter Witz. Denn die Länder wälzen die große Aufgabe, vor der sie stehen, auf andere ab. Ein Gastbeitrag.
In den Achtzigerjahren überfallen Terroristen ein Waffengeschäft. Eine der geraubten Pistolen taucht gut zehn Jahre später wieder auf – bei einem spanischen Kokainhändler mit Verbindungen zur 'ndrangheta.
Nach einem mutmaßlich antisemitischen Verhalten gegenüber dem Sänger Gil Ofarim hat einer der beschuldigten Hotel-Mitarbeiter Anzeige wegen Verleumdung erstattet. Darüber hinaus stellte er eine zweite Anzeige: wegen Bedrohung.
Am Wahlabend war das Signal von CDU-Chef Armin Laschet eindeutig: Er will jetzt Kanzler werden. Nach Kritik aus den eigenen Reihen angesichts der herben Verluste in der Wahl, klingt das am Montag schon anders.
In einem Interview-Beitrag der MDR-Sendung „Sachsenspiegel“ hat ein Mitarbeiter des Senders das Logo der Bild-Zeitung entfernt. Die Entschuldigung folgte prompt.
Der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der Union im Bundestag fordert die zuständigen Kreisverbände auf, dem früheren Verfassungsschutzpräsidenten das Vertrauen für die Direktkandidatur zu entziehen. Die Südthüringer CDU stellt sich hinter Maaßen.
Laut Medienberichten steht ein Verfassungsschutzmitarbeiter unter Verdacht, Informationen an einen früheren V-Mann weitergegeben zu haben. Dieser soll an einer geplanten Ermordung beteiligt gewesen sein.
Trotz Corona und eines prominenten Beitragsverweigerers, der im Gefängnis sitzt: Die öffentlich-rechtlichen Sender nehmen in der Pandemie Rekordsummen ein.
Das Sandmännchen ist nicht genug: Achtzig Millionen Euro sollen jährlich in der ARD für ostdeutsches Programm fließen. Das fordert die Linkspartei. Der Deutsche Journalisten-Verband plädiert für eine ostdeutsche Talkshow.
Kein Fachjargon, sondern lebensnahe Zugriffe: In einem Podcast erklären Michael Maul und Bernhard Schrammek sämtliche Bachkantaten kenntnisreich und richtungsweisend.
Wer fragt, in welche Richtung sich ARD und ZDF entwickeln sollen, findet die Antwort in der Vernetzung: Wir stiften Gemeinsinn und bauen Brücken. Ein Gastbeitrag.
Unlängst wurde bekannt, dass im Bundesarbeitsgericht eine „Ahnengelerie“ NS-belasteter ehemaliger Richter hängt. Der Skandal ist nicht der erste dieser Art. Dennoch läuft die Aufarbeitung der Geschichte gerade an den Bundesgerichten schleppend. Ein Gastbeitrag.
Unter dem Decknamen „Fido“ wurde in Erfurt gegen mutmaßliche Mafiosi ermittelt. Nun soll untersucht werden, weshalb das Verfahren eingestellt worden ist. Hintergrund sind Recherchen des MDR und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Die Politik will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren. Ich schlage vor, wir stellen uns den Grundsatzfragen: Was leisten die Sender für die Demokratie? Wie sollen sie sich entwickeln? Was sind sie uns wert? Ein Gastbeitrag.
Weil es im Internet zu viel Desinformation gebe, fordert die MDR-Intendantin Karola Wille eine öffentlich-rechtliche Kommunikationsplattform: Dafür müssten die Bundesländer ARD, ZDF und Deutschlandradio den Auftrag erteilen.
Im Landtag in Erfurt beschäftigen sich zwei Ausschüsse mit einem Mafiaverfahren. Es geht um riskante Ermittlungen und mögliche Verflechtungen von Politik, Justiz und Behörden.
Für drei ARD-Anstalten wird über den gesetzlichen Auftrag beraten, denn die Staatsverträge laufen aus. Digitalisierung und Inklusion stehen auf dem Programm, aber was tut sich wirklich bei MDR, NDR und RBB?
Polizisten durchsuchen mehr als zwei Dutzend Objekte im Neonazi-Milieu und verhaften neun Personen. Die Beschuldigten sollen Drogenhandel und Geldwäsche betrieben haben und kriminellen Rockerbanden angehören.
Der MDR durfte ein Gutachten zu Glyphosat zeigen. Hierzu hat das Oberlandesgericht Köln entschieden.
Mehrere Fraktionen im Landtag in Thüringen fordern, die Umstände aufzuklären, unter denen Ermittlungen gegen mutmaßliche Mafiastrukturen dort eingestellt worden sind. MDR und F.A.S. hatten darüber berichtet.
Gemeinsame Recherchen von MDR und F.A.Z. zeigen: Die ’ndrangheta ist hierzulande besser organisiert als bisher öffentlich bekannt und verfügt sogar über ein eigenes Aufsichtsgremium: den Crimine di Germania.
Die ’ndrangheta ist auf allen Kontinenten aktiv und zugleich tief in ihrer Heimat verwurzelt. Um herauszufinden, wie es dazu kam und was das bedeutet, haben sich F.A.Z. und MDR schon 2021 auf eine Spurensuche in Mafiabunkern und Ermittlungsakten begeben.
Nach der Wende machen in Erfurt viele italienische Restaurants auf. Ermittler haben den Verdacht, dass die kalabrische Mafia dort Geld wäscht. Doch ihr Verfahren scheitert.
Rettungslos verloren: Ein Aktualität antäuschender „Tatort“ aus dem Sanitätermilieu entwickelt sich zur notfallethischen Tragödie. Eine gute Lösung gibt es nicht.
Der MDR hält den neuen Sender-Staatsvertrag für verfassungswidrig. Die gerechte Verteilung der „MDR-Regionaleffekte“ auf die drei Bundesländer, die den MDR tragen, wird in Frage gestellt. Die Politik ist nicht amüsiert.
Der MDR erhält einen neuen Staatsvertrag. Obwohl die Modernisierung der Rundfunkanstalt auf der Verwaltungsebene gelang, versäumten die Länder genau das beim Sendeauftrag.
Wieso unterstützen fast alle Länder die Verfassungsklage von ARD, ZDF und Deutschlandradio auf einen höheren Beitrag? Der Chef der sächsischen Staatskanzlei, Oliver Schenk (CDU), erklärt es.