Geschichte als Zufallsprodukt
Der Bundestag hat heute über die „Ehe für alle“ abgestimmt, eine historische Entscheidung. Bei Maybrit Illner wird klar, dass die Gewissensnöte der Politiker hierbei allerdings keine Rolle spielen.
Der Bundestag hat heute über die „Ehe für alle“ abgestimmt, eine historische Entscheidung. Bei Maybrit Illner wird klar, dass die Gewissensnöte der Politiker hierbei allerdings keine Rolle spielen.
Die EU-Flüchtlingspolitik ist voller Widersprüche: humanitäre Hilfe einerseits, dichte Grenzen andererseits. In der Sendung von Maybrit Illner ging es um die fragwürdigen Signale, die Europa damit aussendet.
Bei Maybrit Illner diskutieren die Gäste über eine wirksamere Terrorabwehr. Dabei liegt das Problem tiefer: Das Staatsversagen im Fall Amri wäre auch skandalös gewesen, wenn er kein Terrorist geworden wäre.
Brexit, Terror, Trump – an Gesprächsthemen mangelte es den Talkgästen von Maybrit Illner nicht. Mit dem sich andeutenden Wahlergebnis im Vereinigten Königreich könnte nun alles noch chaotischer werden.
Amerikas Präsident hat im Wahlkampf viel versprochen. So mancher glaubte, vieles würde so nicht kommen. Doch die europäischen Verbündeten sollen nicht nur mehr für die eigene Sicherheit bezahlen.
CDU und SPD laufen sich bei Maybrit Illner für den anstehenden Wahlkampf warm. Deutlich wird dabei: Für die Sozialdemokraten geht es hauptsächlich darum, die Debatte über Sinn und Unsinn eines leidigen Themas endlich hinter sich zu lassen.
Beim Thema innere Sicherheit sind sich plötzlich alle Parteien einig: mehr Polizei, effektive Strafverfolgung, Prävention. Das wollen sogar die Grünen, während die AfD sich ostentativ gemäßigt gibt. Fundierte Kritik gibt es derweil von einer anderen Warte aus.
Was passiert, wenn Marine Le Pen entgegen aller Prognosen Frankreichs Präsidentin wird? Maybrit Illners Gäste scheinen diesen Ausgang für unwahrscheinlich zu halten. Die Situation erinnert an die falschen Vorhersagen zum Brexit-Referendum.
Maybrit Illner lädt zur Expedition in die verwaltete Welt der Arbeitsmärkte und der Sozialpolitik. Ein Gespräch von Betroffenen mit Andrea Nahles und Jens Spahn zeigt das Problem, aber keine Lösung.
Erdogans Politikstil hat es in deutsche TV-Studios geschafft: Einer seiner Unterstützer reagierte bei Maybrit Illner auf Kritik mit Gebrüll – und wollte mit einem Foto einen anwesenden Wahlbeobachter diskreditieren.
Welche Folgen hat eine amerikanische Intervention im syrischen Bürgerkrieg? Muss Assad nun doch abtreten? Maybrit Illners Gäste sind sich uneins, ob sich dieser Konflikt durch eine hochgerüstete Supermacht lösen lässt.
Bis zum türkischen Verfassungsreferendum am 16. April halten Erdogans Anhänger alles für erlaubt, was ein „Nein“ abwenden kann. Maybrit Illners Gäste halten dagegen – bis auf einen.
Die deutsch-türkischen Bürger in Deutschland sind heterogener als viele glauben, zeigte die gestrige Illner-Sendung. Auch Erdogan hat das nicht erkannt – und sich verzockt.
Europa belügt sich im Umgang mit der Türkei selbst, das hat die Debatte bei Maybrit Illner gezeigt. Selbst eine einfache Frage wollen Konservative und Linke gar nicht erst beantworten.
Die Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei wachsen. Maybrit Illner versucht, die komplexe Gemengelage zu entwirren. Aber hat sie dafür die richtigen Gäste eingeladen?
In der Trump-Ära sucht Europa eine neue Rolle in der Weltpolitik. Auf die Frage, wie diese aussehen könnte, gab es in der Debatte bei Illner kaum Antworten – dafür aber fromme Wünsche.
Mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat sucht die SPD nach einer Alternative zur großen Koalition. Bei Maybrit Illner wird deutlich, warum das schwierig wird – unter anderem wegen der AfD.
Maybrit Illners Gäste zeichneten am Vorabend der Amtseinführung Donald Trumps ein widersprüchliches Bild. Aus der neuen Ungewissheit könnten sich jedoch für Europa Chancen ergeben.
Welche Konsequenzen werden aus dem Fall des Anis Amri gezogen? Bei Maybrit Illner erweist sich die Politik als lernfähig. Doch noch immer fehlt es an der nötigen Konsequenz.
Der Anschlag in Berlin ist Thema bei Sandra Maischberger und Maybrit Illner. Ihre Runden zeigen, dass Sicherheitspolitik und Flüchtlingsfrage weiter vermintes Gelände sind. Ein Vorgeschmack auf den Bundestagswahlkampf?
Der Rückblick auf das ablaufende Jahr zeigt: Wenn sie die politische Willensbildung der Wähler weiter falsch versteht, könnte die etablierte Politik noch ihr blaues Wunder erleben.
Politik wird in Deutschland vor allem als Verwaltungshandeln verstanden. Das zeigen Politiker aller Parteien auch bei Maybrit Illner. Doch damit findet man keine Antwort auf das, was die Bevölkerung erlebt.
Frankreichs Präsident muss abtreten, weil er auf Fragen nach der sozialen Zukunft seines Landes keine überzeugenden Antworten hatte. Bei Maybrit Illner wird deutlich, dass das auch dem SPD-Chef zu denken geben sollte.
Bei Sandra Maischberger ging es um den Kampfbegriff „Lügenpresse“. Ob es tatsächlich einen Vertrauensverlust zwischen Bürgern und Journalisten gibt, wäre ein schönes Thema gewesen. Leider wohnten wir einer Realsatire bei.
Können die Grundsätze, die die Arbeitswelt von gestern geprägt haben, in der Welt von morgen bestehen bleiben? Die Gäste bei Maybritt Illner liefern vor allem eines: Abgezirkelte Textbausteine.
Donald Trump ist mit Populismus zum Präsidenten geworden. Wird er damit zum Vorbild für heimische Politiker? In der Sendung von Maybrit Illner will ausgerechnet ein dröger CDU-Mann die Wähler bei ihren Emotionen packen.
Bei Maybrit Illner beginnt das Rätselraten über Trumps künftige Politik. Dass man nichts über ihn wisse, stimmt nicht. Trotzdem waren wohl selbst die Gründungsväter der Vereinigten Staaten auf einen solchen Fall nicht vorbereitet.
Wenige Tage vor der Wahl ist das Rennen um das Weiße Haus völlig offen. Woran liegt das? Wem vertrauen die Wähler mehr – und warum? Bei Maybrit Illner wird viel Widersprüchliches über Amerika sichtbar. Deutschland sollte sich vorsehen.
Maybrit Illner diskutiert die aktuelle Lage der Deutschen Bank. Kehrt mit ihrer Schieflage die Finanzkrise zurück? Und wer profitiert davon? Denn gestraft sind bislang vor allem deutsche Sparer.
Russland ist eine Großmacht. Aber was will Putins Reich mit seinem Einfluss anfangen? Bis jetzt verdecken westliche Widersprüche Russlands Schwächen, wie die Diskussion in Maybrit Illners Sendung zeigt.
Wie soll man mit Populismus umgehen, und was ist das überhaupt, fragte Maybrit Illner gestern. Die Einladung eines Gastes war besonders aufschlussreich: Der „rote Dany“ nutzte schließlich ganz ähnliche Mittel wie heute die Rechtspopulisten.
Angesichts der Dresdner Proteste diskutiert Maybrit Illner über „Hass auf die Politik“. Justizminister Maas fordert, offen über die Probleme der Flüchtlingspolitik zu sprechen. Um der AfD etwas entgegenzusetzen, muss er aber mehr bieten.
Viele Politiker empfinden die Abstiegsängste der Bürger als eine Art Wahrnehmungsstörung. Da muss man sich fragen, ob diese Politiker überhaupt wissen, welche Politik sie zu verantworten haben.
Deutschland ist heute ohne Zweifel stark polarisiert. Es wäre die Aufgabe der Politik, diese Polarisierung zu thematisieren. Die Frage ist nur, warum das die etablierten Parteien der AfD überlassen haben.
Die Erschöpfung aller Parteien im Syrienkrieg steigt. Das ist eine der wenigen Chancen für den Waffenstillstand in dem zerfahrenen Konflikt, zeigte die gestrige Illner-Sendung.
Der Streit zwischen CDU und CSU beherrscht die Flüchtlingsdebatte bei Maybrit Illner. Die AfD kritisiert die Äußerungen von Bayerns Ministerpräsident als scheinheilig.