Schluss mit dem Budenzauber!
Der bizarre politische Streit der letzten Wochen lenkt von tatsächlichen Herausforderungen ab. Bei Maybrit Illner zeigt sich: Der Kampf zwischen den Unionsparteien ist überflüssig wie ein Kropf.
Der bizarre politische Streit der letzten Wochen lenkt von tatsächlichen Herausforderungen ab. Bei Maybrit Illner zeigt sich: Der Kampf zwischen den Unionsparteien ist überflüssig wie ein Kropf.
Statt Maybrit Illner moderiert ausnahmsweise Matthias Fornoff die Diskussionsrunde im ZDF. Die Debatte über den Asylstreit in der Union offenbart: Kanzlerin Merkel ist in den Verhandlungen mit den EU-Partnern keine Bittstellerin.
Kurzfristig wechselt Maybrit Illner ihr Talk-Thema. Bewährte Gäste versuchen, die verfahrene Lage im Asylstreit der Unionsfraktion zu entwirren. Von Klarheit kann auch nach einer Stunde keine Rede sein.
Obwohl die neue Regierung in Rom im Rest Europas den denkbar schlechtesten Ruf hat, will sich einfach keine Panikstimmung einstellen. Dafür gibt es gute Gründe.
Das deutsche Asylrecht schafft das Gegenteil von dem, was es erreichen will – statt Humanität steht Zynismus an erster Stelle. Das hat eine Politik zu verantworten, die aus den eigenen Widersprüchen nicht mehr herausfindet.
In der Pflege von Angehörigen ist Überforderung keine Ausnahme. Auch die stationäre Pflege stößt zunehmend an Grenzen. Maybrit Illners Gäste vermitteln ein erschreckendes Bild der Lage.
Der Wirtschaftsminister sieht sich bei Maybrit Illner mit Vorwürfen in der Iran-Politik konfrontiert. Seine Reaktion ist zwar nicht laut, aber deutlich.
Die europapolitische Rhetorik wirkt fade. Frankreichs Präsident wirbt für neue Initiativen, wird aber von der Bundesregierung ausgebremst, obwohl im Koalitionsvertrag anderes steht. Deutsche Selbstgefälligkeit zeigte sich auch in der Talkrunde.
Bei Maybrit Illner geht es um den Zustand der Türkei. Zu Beginn sorgt ein Interview mit Deniz Yücel für seltene Einblicke. Die Diskussion danach kommt einem jedoch seltsam bekannt vor.
Der Zustand unserer Schulen ist erbärmlich, zeigte die gestrige Illner-Sendung. Weder linke Multikulturalisten noch rechte Identitätsapostel haben eine Lösung dafür parat.
Die Konflikte zwischen beiden Gruppen eskalieren auch in Deutschland. Die Gäste von Maybrit Illner verkannten, wie stark die Auseinandersetzung symbolisch aufgeladen ist.
Wie soll Europa auf Amerikas Strafzölle reagieren? Die Frage erweist sich als kompliziert. Maybrit Illners Gäste geben einen tiefen Einblick in volkswirtschaftliche Zusammenhänge. Doch wird es reichen, auf Vernunft zu setzen?
Betont man bei der Debatte zur Essener Tafel Konflikte zwischen Deutschen und Flüchtlingen? Oder zwischen Arm und Reich? Dass eine SPD-Politikerin sich bei Maybrit Illner für Letzteres entscheidet, kommt bei vielen nicht gut an.
Die Voraussetzungen für eine spannende Diskussion bei Maybrit Illner rund um Fahrverbote für Dieselautos sind gut. Doch am Ende sind alle fast so klug wie am Anfang.
Ordnung ist die halbe Miete: ein schmallippiges Fazit der Chaostage in der SPD. Mit Olaf Scholz steht ein Manager an ihrer Spitze, der aufgeräumt argumentieren kann. Mit Neugier schaut man auf die Unruhe in der Union.
Von sexueller Nötigung bis zur Vergewaltigung – die Vorwürfe gegen Filmregisseur Dieter Wedel wiegen schwer. Manche Erklärungen bei Maybrit Illner wirken wie Entschuldigungen von Feiglingen.
Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt ist keine politische Strategie erkennbar, wie Europa auf dessen Politik antworten könne. Seit Trumps Wahl gab es nur Beschwörungen, denen bis heute keine Taten gefolgt sind.
Die Groko-Debatte bei Maybrit Illner offenbart eine dramatische Lage: Die SPD-Führung wirkt kopflos. Den Jusos sind die Folgen ihres Neins egal. Ratschläge der Union tragen nicht dazu bei, die Lage zu stabilisieren.
Noch immer verhandeln Union und SPD darüber, ob sie überhaupt verhandeln wollen. Das nennt sich Sondierungen. Bei Maybrit Illner wird deutlich, woran es den drei Parteien zur Zeit fehlt. So lässt sich jedenfalls keine Politik machen.
Rollentausch bei Maybrit Illner: Edmund Stoiber wechselt ins Fach der Gebärder. Der Kabarettist Serdar Somuncu sieht sich als künftigen Bundeskanzler. Und Sigmar Gabriel wird dann Kabarettist.
Vor Sondierungen über eine neue Regierung treiben die Politiker die Preise aberwitzig in die Höhe. Doch die Lage ist ernster, als manche Gäste bei Maybrit Illner wahrhaben wollen.
Keine Partei hat noch Lust auf Koalitionen. Das hat der gestrige Talk im ZDF gezeigt. Aber wie kommen wir nach dem Scheitern von Jamaika aus den zubetonierten Verhältnissen wieder heraus?
Die SPD hat laut Heiko Maas in der derzeitigen Regierungskrise vor allem eine Rolle inne. Der Sozialdemokrat arbeitet bei „Maybrit Illner“ das Alleinstellungsmerkmal seiner Partei heraus. Das weiß gar die politische Konkurrenz zu schätzen.
Die Jamaika-Sondierer finden nicht zusammen. Warum nur? Bei Maybrit Illner geht es um die strittigen Themen. Kompromisse sind möglich. Aber die CSU fürchtet um ihr Überleben. Das macht sie unberechenbar.
Vor einem Jahr wurde Donald Trump gewählt. Zwar ist die Welt nicht untergegangen, aber Amerika und seine Rolle haben sich verändert? Vor allem ein Gast warnt bei Maybrit Illner nachdrücklich vor den Folgen für Deutschland.
Die Bundesrepublik erlebt zähe Regierungssondierungen. Kommt es zu Verwerfungen, weil der Motor Deutschland ausfällt? Oder formen sich gar neue Bündnisse für die Lösung der drängendsten Probleme?
Die Sondierungen der Jamaika-Koalition sind in einer kritischen Phase. Das zeigt sich auch bei Maybrit Illner. Dabei könnte den Parteien eine einfache Einsicht helfen.
Gestern Abend wurde deutlich, was FDP, Grünen und CSU bisher bei ihren Sondierungsgesprächen noch fehlt: Eine verbindende Idee. Die CDU kommt bekanntlich schon länger ohne Ideen aus.
Eine Woche vor Aufnahme der Jamaika-Sondierungen treffen sich drei Unterhändler, ihre künftige Gegenspielerin und ein Joker aus der Wirtschaftsforschung. Wo sind Gemeinsamkeiten sichtbar? Wo gibt es Streit?
Die deutsche Politik dreht sich immer noch um sich selbst. Das ist so kurz nach den Bundestagswahlen nachvollziehbar. Aber das muss ja nicht heißen, in Talkshows nur noch darüber zu reden.
Drei mögliche Minister einer wahrscheinlichen Jamaika-Koalition prallten bei Maybrit Illner aufeinander. Die Sendung zeigte: Die Verhandlungen dürften äußerst hitzig werden.
Im ZDF stellt sich die Kanzlerin den kritischen Fragen der Bürger. Doch der Titel führt in die Irre. Statt Klartext und Fronten klären, löst sich alles in einer Atmosphäre allgemeinen Wohlwollens auf.
Amerikas Präsident hat sich seinen desaströsen Ruf hart erarbeitet. Aber ist er deshalb die Ursache für jedes Problem der amerikanischen Politik? Maybrit Illner nimmt die Nordkorea-Krise als Beispiel.
Der türkische Präsident rät seinen Landsleuten davon ab, die Union, die SPD oder die Grünen zu wählen. Diese Parteien seien Feinde der Türkei. Maybrit Illners Gäste sehen das – mit einer Ausnahme – anders.
Vor der Sommerpause diskutieren Maybrit Illners Gäste über Fragen, für die auch nach dem G-20-Gipfel keine politischen Lösungen in Sicht sind. Manche betrachten das als Einladung für Gardinenreden. Rhetorik aber kann Politik nicht ersetzen.
Es wird Zeit, dass Maybrit Illner in die Sommerpause geht. Warum, das zeigt ihre Runde zum G-20-Gipfel: Die Geduld der Talkgäste kann man nur bewundern.