Rasselt mit den Juwelen!
Hinter der übergroßen Trauer um die Klunker, die aus dem Louvre gestohlen wurden, verbirgt sich die fragwürdige Identifikation mit royalen Angelegenheiten. Eine republikanische Polemik.
Hinter der übergroßen Trauer um die Klunker, die aus dem Louvre gestohlen wurden, verbirgt sich die fragwürdige Identifikation mit royalen Angelegenheiten. Eine republikanische Polemik.
Lassen sich Kunst- und Kulturschätze gegen rohe Gewalt wie jüngst im Louvre sichern? Durchaus, sagt Peter Hohenstatt, Entwicklungsleiter beim Unternehmen Glasbau Hahn, das Vitrinen für Museen in aller Welt fertigt. Aber die technischen Möglichkeiten würden oft nicht ausgeschöpft.
Viele Museen haben Probleme mit der Sicherheit und ein Musiker aus Offenbach wird bei Netflix porträtiert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages zurück.
Die Direktorin des Louvre äußert sich in einer Anhörung im Senat emotional zu dem Kronjuwelen-Diebstahl. Sie selbst sei „entsetzt“ gewesen, etwa über die unzureichende Videoüberwachung. Ihren Rücktritt habe Kulturministerin Dati abgelehnt.
Am Mittwoch konnten Besucher wieder die Kunstwerke im berühmtesten Museum Frankreichs betrachten. Der Louvre war nach dem Überfall drei Tage lang für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Nach dem Einbruch in das weltberühmte Museum hat dieses am Mittwoch wieder geöffnet – bis auf den Teil, aus dem die Kronjuwelen gestohlen wurden. Polizisten in Zivil wachen über die Kunstschätze. Politiker bemühen sich um Aufklärung.
Dem Louvre werden die Kronjuwelen geraubt, genau gegenüber eröffnet diesen Samstag ein Karfunkel: Jean Nouvels Umbau der Fondation Cartier hängt die Konkurrenz ab.
Laut Staatsanwältin Beccuau seien die 88 Millionen Euro allerdings „nicht vergleichbar mit dem historischen Schaden“. Mit so einer „äußerst spektakulären“ Summe könnten die Diebe jedoch nicht als Beute rechnen.
Beim Diebstahl wertvoller Juwelen aus dem Louvre setzten die Täter auch einen Lastenaufzug ein. Den sollen sie bereits zehn Tage zuvor gestohlen haben. Der eigentliche Besitzer erkannte ihn im Fernsehen.
Der Raub im Louvre wirft Fragen zum Schutz von Kunstwerken auf, Frankfurts Sportanlagen sind oft in schlechtem Zustand, und erstmals endet ein AWO-Prozess mit Gefängnisstrafe.Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Kunstraub im Louvre wirft auch in deutschen Museen die Frage auf, wie sich die Häuser besser schützen können. Der Modus Operandi der Täter hat sich verändert – und auch die Organisierte Kriminalität spielt eine Rolle.
Fans der Serie „Lupin“ fühlen sich bei der Tat im Louvre an die Fälle des Meisterdiebs auf Netflix erinnert. Unter Omar Sys Social-Media-Konten schreiben sie fleißig Scherze.
Wie der Meisterdieb Arsène Lupin: Frankreichs Kronjuwelen sind aus dem Louvre gestohlen worden. Es ist nicht der erste spektakuläre Diebstahl in den vergangenen Monaten.
Eine Hebeleiter konnten die Täter unbehelligt abstellen, anschließend konnten sie fliehen: Nach dem „Jahrhundertdiebstahl“ im Louvre werden Sicherheitsmängel beklagt. Das Museumspersonal buht bei einer Personalversammlung die Direktorin aus.
Friedrich Merz stellt die CDU-Strategie für die kommenden Landtagswahlen vor, Israel spricht von einer „eklatanten Verletzung“ der Waffenruhe im Gazastreifen und nach dem Juwelendiebstahl im Louvre läuft die Fahndung nach den Tätern. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das berühmte Pariser Museum Louvre ist bestohlen worden. Mehrere Schmuckstücke aus der Sammlung von Napoleon wurden entwendet. Einiges lag zerbrochen auf der Straße. Die Täter sind auf der Flucht.
Mit einer Hebebühne haben sich vier Täter Zugang in eine Galerie des Louvre verschafft und Schmuckstücke von „unschätzbarem Wert“ geraubt. In Frankreich ist nun eine Sicherheitsdebatte entbrannt.
Das berühmte Pariser Museum Louvre ist ausgeraubt worden. Mehrere Schmuckstücke aus der Sammlung von Napoleon wurden offenbar entwendet. Die Täter sind flüchtig.
Nur vier Stillleben waren bislang von dem französischen Barockmaler Lubin Baugin bekannt. Nun ist ein weiteres aufgetaucht. Ob der Louvre zugreift, wenn es bald in Vichy versteigert wird?
Was geschieht, wenn hundert zeitgenössische Künstler als „Kopisten“ in den Louvre gehen? Das Centre Pompidou Metz gibt so überraschende wie amüsante Antworten.
Es ist die Sommerausstellung 2025, weil man dieses Werk so nie wieder sehen wird: In Chantilly als einem der schönsten Schlösser Frankreichs ist die Aura des prächtigsten Stundenbuchs des Spätmittelalters zu erleben.
In den Neunzigerjahren konnte man erste noch unfertige Comicseiten einer Geschichte sehen, auf die ich seitdem gewartet habe. Jetzt ist sie da: Jacques Tardis Nestor-Burma-Band „Du rififi à Ménilmontant!“
Der belgische Künstler Luc Tuymans hat im Louvre in Paris die Wände bemalt. Ende Mai wird alles wieder weiß überpinselt. Wie fühlt sich das für den Maler an?
Das weltweit einzigartige Museum für Rechenmaschinen könnte auch in Princeton stehen, aber Bernhard Korte baute das Arithmeum lieber in Bonn. Jetzt ist der Mathematiker mit 86 Jahren gestorben.
Inzwischen fehlt uns der angemessene Blick für dieses Gemälde: Der Kunsthistoriker Christian Welzbacher beschreibt den Umgang der Besucher mit Leonardos „Mona Lisa“ im Louvre.
Premiere in einem Königreich mit Ambitionen: Sotheby’s veranstaltet die erste internationale Live-Auktion in Saudi-Arabien. Der Ort der Versteigerung sendet kulturpolitisch Signale.
Viele Designer kennen sich nicht nur mit Kleidung aus, sondern auch mit Kunst und Kultur. Deswegen hat der Louvre sie nun erstmals für eine Ausstellung eingeladen. Was erhofft sich das meistbesuchte Museum der Welt von all der Mode?
Er war einer der Höhepunkt der Olympischen Spiele in Paris. Jetzt verkündet Präsident Emmanuel Macron: Der leuchtende Heißluftballon soll nun zur dauerhaften Touristenattraktion in Paris werden.
Ein zweiter Eingang, zwei neue Ausstellungssäle, teurere Tickets: Macron nimmt mit der angekündigten Umgestaltung des Louvre sein drittes großes Kulturprojekt in Angriff.
Er gilt als Erfinder der italienischen Frührenaissance: Eine fulminante Ausstellung im Louvre wirft neues Licht auf den Maler Cimabue.
Der BGH verhandelt über strengere Kontrollen für den Apple-Konzern. Die Parteien streiten weiter über die Migrationsanträge von Friedrich Merz. Und Präsident Macron macht sich ein Bild vom angeblich schlechten Zustand des Louvre. Der F.A.Z. Newsletter.
Eindringendes Wasser, große Hitze, veraltete Technik: In einem geleakten Brief an das französische Kulturministerium warnt die Präsidentin des Museums, die Kunstwerke seien akut gefährdet.
Am Samstag wird, nach langer Renovierung, der Vasari-Korridor der Uffizien erstmals für alle Besucher zugänglich sein. Ein Gespräch mit dem neuen Museumsdirektor Simone Verde, was die Besucher erwartet.
Schmuckdesignerin Valérie Messika hat in nur zwei Jahrzehnten geschafft, auf Augenhöhe mit Traditionshäusern wie Cartier und Chopard zu sein. Wie macht sie das?
Mit dem aufwendig restaurierten Gemälde eines Theaterschauspielers kehrt ein Hauptwerk von Watteau in den Louvre zurück. Doch was erzählt das weltberühmte Bild?
Der Narr ist aus der Kulturgeschichte nicht wegzudenken. Nun widmet der Louvre der Darstellung von Wahn- und Irrsinn in der Kunstgeschichte eine ganze Ausstellung.