Hier muss man schon wohnen!
Keine Stadt der großen Gefühle? Der Soziologe Stefan Müller-Doohm erzählt einnehmend davon, wie seine Vaterstadt Frankfurt ihn formte.
Mehr als ein Dutzend Preise verleiht Frankfurt an verdiente Personen: Jetzt wird erstmals der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie verliehen. Doch mit der wichtigsten Auszeichnung ist man im Römer knauserig.
Keine Stadt der großen Gefühle? Der Soziologe Stefan Müller-Doohm erzählt einnehmend davon, wie seine Vaterstadt Frankfurt ihn formte.
Sehnsucht nach Pflanzen-Farbe im Winter? Die Unistadt Jena hätte da einen Geheimtipp.
Wieviel Hermetik steckt in der Hermeneutik? Jan Philipp Reemtsma spricht in Berlin über die kommentierte Ausgabe von Walter Benjamins Aufsatz über Goethes „Wahlverwandtschaften“.
Die Klassik Stiftung Weimar hat fünf Scherenschnitte von Philipp Otto Runge erworben. Und das Beste daran: Man kannte sie bislang gar nicht.
„Die beyden übersendeten Recensionen haben mich eben nicht sehr erbaut“, schreibt der Dichterfürst: Das Auktionshaus Ketterer versteigert in Hamburg mehr als fünfzig handschriftliche Briefe von Goethe. Sie geben interessante Einblicke in seine facettenreiche Persönlichkeit.
Vor 195 Jahren starb August von Goethe, Johann Wolfgang von Goethes einziges Kind. Nun wurde dessen Grabstein in Rom restauriert und der Cimitero Acattolico widmet dem Sohn eine kleine Ausstellung.
Ein Gedichtanfang von Goethe, ein Stundenbuch aus Rouen und ein Holzschnitt von Albrecht Dürer gehören zu den Toplosen der kommenden Auktionen bei Venator & Hanstein in Köln.
In Offenbach, wo sich einst Goethe und Lili trafen, erzählen Kunstwerke und Erinnerungsstücke von Rausch, Zweifel und Verlust. Zwei Ausstellungen beleuchten dort die Liebe in all ihren Facetten.
Seit den Achtzigerjahren hängt ein Goethe-Porträt von Moritz Daniel Oppenheim als Leihgabe im Jüdischen Museum in Frankfurt. Nun soll eine Spendenkampagne dafür sorgen, dass es gekauft werden kann.
Mit Goethe promptet es sich leichter. Das Ziel des Spiels: Die KI mit Ihrer Beschreibung so nah wie möglich an unser Bild heranführen. Jetzt Wortmalerei ausprobieren.
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein hat das bekannte Goethe-Porträt im Städel-Museum gemalt. Dass Tischbein überhaupt Maler werden konnte, verdankt er seinem Onkel und einem märchenhaften Zufall.
Leuchten Häuser in der Nacht, wird das immer häufiger zum Politikum. Der Vorwurf lautet dann: Lichtverschmutzung. Was können Städte dagegen tun?
Die Stadt Kassel steht für Aufklärung, große Ideen und bemerkenswerte Schicksale. F.A.Z.-Redakteur Mark Fehr hat über diese „Geniestreiche aus Kassel“ ein Buch geschrieben. Einen Auszug daraus lesen Sie hier.
Ein Brief Goethes, Neues vom Neandertaler und ein Bild der Jungfrau von Dürer: Vorschau auf die Frühjahrsauktionen bei Venator & Hanstein in Köln.
Sophie Scholl ist zwar wie Maria Montessori sehr gut vertreten. Doch als Namensgeber deutscher Schulen spielen nicht nur Frauen eine geringe Rolle. Das zeigt die erste umfassende Studie zu diesem Thema.
In Weimar wollte Kafka mit Max Brod die Goethe-Gedenkstätten besuchen – und verguckte sich in eine Sechzehnjährige.
Im September 1786 machte sich Johann Wolfgang von Goethe unter falschem Namen auf nach Italien. Vieles ist über ihn aus dieser Zeit bekannt. Unerforscht blieb allerdings lange: Wie war er gekleidet?
Goethe, nach allen Regeln absurder Kunst verhackstückt: „Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh“ von Georges Perec am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Die Frankfurter Buchmesse bietet einen dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe und dessen „Italienischer Reise“ gewidmeten Escape-Room an.
Goethe, Kafka und Wilhelm Busch: In der Tourismuswerbung wird gerne mit falschen Zitaten um sich geworfen. Und manchmal werben Destinationen für sich, die das Nachbarland zeigen. Ein Versuch der Klärung.
Der große Dichter machte die Rochuskapelle in Bingen berühmt. Die jetzige in perfekter Neugotik bildet bis heute den Mittelpunkt einer seit 1666 begangenen Wallfahrt.
In der Goethestadt Weimar wollte Kafka mit Max Brod die Gedenkstätten der Klassiker besuchen – und verguckt sich in eine Sechzehnjährige. Schnell ohne Hoffnung, dafür mit anhaltendem Trotz.
Mit einfachen Tricks lassen sich textgenerierende Dienste der Künstlichen Intelligenz (KI) anleiten, neue Gefilde zu erkunden. Few-Shot-Prompting und Fine-Tuning heißen die Methoden.
Zwischen Basejumpern, Instagramspots und Tagestouristenströmen: Wie der Schweizer Bilderbuchort Lauterbrunnen versucht, seiner Gäste Herr zu werden.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Am 30. April zieht es zur Walpurgisnacht jedes Jahr Tausende Touristen in den Harz. Aber auch für die Einheimischen in Braunlage ist es das Event des Jahres. Eine besondere Rolle spielt dabei der Oberteufel.
Er lieferte Brandgutachten, synchronisierte die Uhren der Stadt und legte den Grundstein für die naturwissenschaftliche Fakultät der Goethe-Universität: Vor 200 Jahren wurde in Frankfurt der Physikalische Verein gegründet. Seinen Bildungsauftrag erfüllt er bis heute.
Chemie kann das Leben zerlegen und neu zusammensetzen. KI veranstaltet dasselbe mit dem Denken. Die Parallele gibt Wissenschaft und Technik heute zu denken. Goethe hat im „Faust“ zu beidem Entscheidendes schon vorausgewusst.
An den Osterfeiertagen bietet Frankfurt gleich zwei Varianten des Osterspaziergangs: Die einen laufen den Goethe-Rundweg über Sachsenhausen, die anderen schließen sich der Dramatischen Bühne mit „Faust“ an
Das Haus, das dem Dichter diente: Goethes Wohnhaus am Frauenplan in Weimar soll saniert werden. Ein neues Konzept ist nötig, wirft aber viele Fragen auf.
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Vor 200 Jahren legte der Maler Delkeskamp dem Frankfurter Senat seine Ansicht des Frankfurter Römerbergs vor. Der Kupferstich ließ Goethe an seine Heimat denken – vor allem aber an Marianne von Willemer. Eine Vorzeichnung wird jetzt versteigert.
Dornburg an der Saale hat einiges zu bieten: Drei Schlösser, ein halbes Dutzend Gärten und Pflanzenpracht laden zur Zeitreise ein.
In Stäfa in der Schweiz stieß Goethe auf die Geschichte von Wilhelm Tell und gab den spannenden Stoff an seinen Freund Schiller weiter. Ein Besuch in der Gemeinde am Zürichsee.
Goethe sprach Frankfurterisch, das merkt man vielen seiner Reime an. Doch dem heutigen Stadtdialekt ähnelte es wenig. Typische Merkmale desselben sind viel jünger, als man denkt.
Die Zukunft ist chaotisch und Geschlecht spielt keine Rolle: Das Romantik-Museum Frankfurt erinnert an Ottilie von Goethes Leben für die Kunst.