Ein ganz besonderer Kurgast
Nur zweimal und erst im hohen Alter besuchte Goethe Wiesbaden und Umgebung. Vor allem den Rheingauer Riesling behielt er in bester Erinnerung.
Nur zweimal und erst im hohen Alter besuchte Goethe Wiesbaden und Umgebung. Vor allem den Rheingauer Riesling behielt er in bester Erinnerung.
Für ihre Zähigkeit ist sie nicht nur unter Studenten berühmt: die Grünlilie. Heute interessieren sich Forscher dafür, wie die Pflanze mit Schadstoffen umgeht.
Ökologie – das ist heute das politische Abenteuer der Berliner Republik. Für Alexander von Humboldt, den vor 250 Jahren geborenen Abenteurer und Berliner Urökologen, war es die Wurzel aller Erkenntnis. In den Bergen wurde er besonders reich belohnt.
Um 1800 war die Wissenschaft auf dem Sprung in die Moderne. Johann Wolfgang von Goethe nahm als Forscher, Künstler und Sammler aufmerksam an ihrer Entwicklung teil. Eine Ausstellung im Schiller-Museum in Weimar öffnet die Schätze seiner Sammlungen für unseren Blick.
Als Johann Wolfgang von Goethe im September 1786 zu seiner Italienischen Reise aufbrach, betrachtete er die Weltstadt Rom, als Hauptziel seiner Reise.
Mit Freude bereitete sich Johann Wolfgang von Goethe im Februar 1787 auf seine Weiterreise nach Neapel vor.
An diesem Mittwoch vor 270 Jahren wurde Johann Wolfgang von Goethe in Frankfurt geboren. Der Dichter hatte zu aktuellen Gegenwartsthemen eine Meinung und kann in Zeiten der allgemeinen Verunsicherung weiterhelfen.
Der Schädel eines Dickhäuters aus Kassel half dem Forschergeist von Deutschlands größtem Dichter und Denker auf die Sprünge. Und auch in der Kasseler Bevölkerung war der Elefant beliebt.
Für Coskun Yurdakul, den Chef des „Tiger-Gourmetrestaurants“ in Frankfurt, harmonieren Morgenland und Abendland bestens auf dem Teller – auch wenn es in ihrer Freundschaft manchmal noch ein wenig knirscht. Die Kolumne Geschmackssache.
Im Gegenverkehr zur Grand Tour: Die Galleria d’Arte Moderna in Palermo zeigt den impressionistischen Maler Antonino Leto, der dem Verklären Siziliens für Tourismuszwecke entgegenzumalen suchte.
Im Jahr 1819 taten sich Frankfurter Honoratioren zusammen, um ein Denkmal für den Dichterfürsten zu errichten. Das Projekt scheiterte kläglich – auch weil der zu Ehrende seine eigenen Vorstellungen hatte.
Dichtung und Garten - ein Widerspruch in sich? Nicht, wenn man genauer hinsieht.
Wer Ruhe sucht, sollte den Reihenhausgarten an Sommersamstagen meiden. Christa Rosenberger hat sich dennoch dort hin gewagt.
Man ist nie zu alt, um Versäumtes nachzuholen: Vom Versuch, endlich Eislaufen zu lernen.
Mit dem Goetheturm ist weder eine Existenz noch das Gedenken an den Namensgeber zerstört worden. Ein Blick auf zwei bemerkenswerte nächtliche Brandszenen, die Goethes Werk selbst aufweist.
Der englische Theologe und Naturforscher Joseph Priestley war mit seinen bahnbrechenden Versuchen Ende des 18. Jahrhunderts seiner Zeit weit voraus und saß mit seinen Erkenntnissen zwischen allen Stühlen.
Am 19. Mai offeriert Van Ham in Köln etliche Lose zur Alten Kunst - darunter eine kleine Rarität von Johann Wolfgang von Goethe. Eine Vorschau
Wollte Goethe heute mediterran essen, müsste er nicht mühsam mit der Postkutsche über die Alpen rumpeln, sondern nur in Weimar um die Ecke gehen: ins „Anna Amalia“. Das Gourmetrestaurant befindet sich im berühmten Hotel „Elephant“.
Wo Goethe seine Lili traf und seine Mutter Zuflucht suchte: Einst war Offenbach den Frankfurtern ein Refugium. In seinen Überresten lässt sich noch heute gut leben.
Viele Jahre ist in Frankfurt um den Bau eines Romantik-Museums gerungen worden. Nun wird es gebaut. Und mit Johann Wolfgang von Goethe hat es auch zu tun.
Fast alles, was diese Schau zeigt, hat die Terrorgruppe IS zerstört: Das Kölner Wallraf- Richartz-Museum stellt die Zeichnungen aus, die Louis-François Cassas von der antiken Stadt Palmyra fertigte. Wir sehen, was die Barbarei der Welt genommen hat.
Viele Verbraucher entdecken gerade die alten Obst- und Gemüsesorten wieder. Das ist gut so, denn die schmecken viel besser als das Zeug aus dem Supermarkt.
Noch immer lesen Schüler im Unterricht den „Faust“ - ein zweihundert Jahre altes Stück, das sie ohne Hilfe nicht mehr verstehen. Warum sich Schüler mit Literaturklassikern schwertun. Und sie trotzdem lesen sollten.
Für die Familie war die Sanierung des Brentanohauses zu teuer. Nun hat das Land Hessen es gekauft. Damit ist eine wichtige Wirkungsstätte der Rheinromantik in öffentlicher Hand.
Die Fünfhundertjahrfeier der Entdeckung Amerikas im Jahr 1992 wurde jenseits des Atlantiks ein Reinfall. Ob es hierzulande mit der Fünfhundertjahrfeier der Reformation im Jahr 2017 wohl ein besseres Ende nimmt?
Pariser Zukunftsfuror kostete Tausende das Leben und die Grande Nation ihren Ruf. Erst Washington gelang vor hundert Jahren das Jahrhundertbauwerk: der Panama-Kanal.
Soll die Frankfurter Universität ihre Adresse auf den Namen eines Zwangsarbeiters ändern? Ja, das soll sie. Wenn sie zugunsten Norbert Wollheims für die Umbenennung des Grüneburgplatzes einträte, zeigte sie Souveränität.
„Liederwerkstatt“ im bayerischen Kurort: In neuen Werken, mal traditionell, mal extravagant, setzen sich zeitgenössische Komponisten mit Goethes Gedichten auseinander. Hier kann das Kunstlied frei atmen.
400 Mini-Goethes stehen fortan vor dem Haupteingang der Frankfurter Universität. Die Hochschule feiert auch mit dieser Kunst-Installation ihr 100. Jubiläum.
In Frankfurt soll die erste europäische Yuan-Anleihe ausgegeben werden - voraussichtlich noch in diesem Jahr. Der berühmte Dichterfürst steht für die sogenannten „Goethe-Bonds“ Pate.
„An vollen Büschelzweigen“ ist nicht das bekannteste Gedicht Goethes, doch kein anderes liefert ein besseres Zeugnis vom Verhältnis des alten Dichters zu den Frauen.
Auch große Dichter liefern nicht immer nur allerfeinste Poesie. Goethes wohl dümmstes Gedicht? Hier will Marcel Reich-Ranicki es gefunden haben.
„Das schönste, das vollkommenste erotische Gedicht in deutscher Sprache“? Das fand Marcel Reich-Ranicki in Goethes „Freudvoll und leidvoll“.
es. HEUSENSTAMM. „Der Kaiser kommt!“ So muss es vor bald 250 Jahren in Heusenstamm geklungen haben. Am 12. März 1764 brach Kaiser Franz I.
Dürrenmatt, Twain und natürlich Goethe: Fast jeder Schriftsteller hat irgendwo seinen Wanderweg. Auch wenn einige ziemlich herbeigedichtet sind.