Geliebte und gehasste Schwiegertochter
Die Zukunft ist chaotisch und Geschlecht spielt keine Rolle: Das Romantik-Museum Frankfurt erinnert an Ottilie von Goethes Leben für die Kunst.
Die Zukunft ist chaotisch und Geschlecht spielt keine Rolle: Das Romantik-Museum Frankfurt erinnert an Ottilie von Goethes Leben für die Kunst.
Die Innensanierung des Brentanohauses im Rheingau ist abgeschlossen. Doch wer zahlt für die Konservierung des Betts des großen Dichters?
Von Waagerecht 1 bis Senkrecht 33: Das Kreuzworträtsel für kluge Köpfe.
Studierende, Forscher, Museen und begeisterte Laien schätzen die Abguss-Sammlung der Frankfurter Universität. Nun hat sie eine Laokoon-Gruppe bekommen.
Ein Gedicht ohne Titel von Johann Wolfgang Goethe, gelesen von Thomas Huber.
Das Goethehaus in Weimar muss sehr dringend saniert werden. Im Zuge der Restaurierung will die Stiftung auch das Ausstellungskonzept überarbeiten. Das alles wird sehr teuer. Noch aber gibt es keinen Finanzierungsplan der Politik. Warum nicht?
Ein manchmal wilder, manchmal milder Fluss mit mittelalterlichen Städtchen und einem spektakulären Wasserfall: Unterwegs am Hochrhein zwischen Bodensee und Basel.
Sind Namen Schall und Rauch – oder prägen sie unser Leben? Viel spricht für Letzteres. Daher ist es gut, dass die Koalition das Namensrecht liberalisieren will.
Jochen Schmidts Roman „Phlox“ ist eine stilistisch herausragendes Kaleidoskop ostdeutscher Kindheit und gesamtdeutscher Gegenwart .
Von wegen freie Fahrt: Wer durch Europa fährt, tingelt mitunter von Mauthäuschen zu Mauthäuschen. Warum geht das nicht einfacher?
Mehr als drei Wochen hat Ehsan Abbasy mit anderen vor dem iranischen Generalkonsulat protestiert. Am Freitag beenden die Iraner nach einem Treffen mit Frankfurts Interims-OB Nargess Eskandari-Grünberg ihre Aktion.
Glück des Zeichnens: Das Romantik-Museum in Frankfurt führt vor, wie überaus wichtig die Kulturtechnik des raschen Hinwerfens von Linien im Zeitalter Goethes war.
Auch er war in Valmy: Friedrich Christian Laukhards Bericht von seiner Teilnahme am Ersten Koalitionskrieg als gemeiner Soldat.
Nicht nur als Dichter zeigte Goethe große Sorgfalt: Sein Testament ist ein gut durchdachtes Dokument des Weitblicks und auch für heutige Erblasser noch vorbildhaft.
Als erwarteten sie den nächsten Tanz – in Volpertshausen bei Wetzlar ist noch alles wie vor 250 Jahren, als sich Goethe und Lotte Buff begegneten.
Den hessischen Dialekt schlechthin gibt es nicht, sagt Sprachwissenschaftler Lars Vorberger. Gebabbelt wird dennoch – und zwar an den Rändern hart und in der Mitte weich.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Lisa Nielebock sucht sich genau aus, was sie inszeniert. Von der Dramatisierung von Goethes „Wahlverwandtschaften“ ist sie überzeugt.
Vom unaufhaltsamen Untergang: Einst Höhepunkt der Grand Tour, zeugen von den großartigen Zeiten Neapels heute vor allem Ruinen.
Das "Weltmuseum der Druckkunst" in Mainz soll für 60 Millionen Euro erweitert und modernisiert werden. Die bisherige Direktorin Annette Ludwig hat alles mit vorbereitet. Nun geht sie zur Klassik Stiftung Weimar, wo sie für 21 Museen verantwortlich sein wird.
Jeder ist neugierig: In der Straßen-Uni kommen darum Ärmere und Obdachlose zusammen, um über wissenschaftliche Fragen zu debattieren. Auch wenn sie im Alltag ganz andere Probleme haben.
„Für die anglophone Welt ist das jetzt die Geschichte Thomas Manns“: ein Gespräch mit Kai Sina über Colm Tóibíns neuen Roman „Der Zauberer“ und dessen Einseitigkeit – und ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe.
Wer nur den Zeitgeist nachäfft, dem haben auch Goethes naturwissenschaftliche Schriften nichts mehr zu sagen: Wie das Gerede über Nachhaltigkeit die Anpassung ersetzt.
„Hatem“ von Johann Wolfgang von Goethe, gelesen von Thomas Huber.
Ihr Ferienhaus im Rheingau hat die Familie Brentano einst zu einem der Zentren der Rheinromantik gemacht. Heute beherbergt es ein ebenso klassisches wie modernes Weinlokal.
Wer „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein“ jubeln möchte, braucht dafür einen Coffee to go. Die Hinterlassenschaften mancher Menschen verschandeln das stadtnahe Grün für alle anderen.
Töte das Huhn mit dem ersten Biss: Der Fuchs ist ein Opportunist mit äußerst vielfältigem Speiseplan. Auch die Literatur profitiert von den vielen Facetten dieses anmutigen Wildtiers.
Plüsch lässt Mikroben niedlich erscheinen und lädt als Zauberpflanze zum Kuscheln ein. Die Mythologie wartet aber mit eher abschreckenden Geschichten zur Alraune auf.
Es scheint, als bedürfe der Dichter nur sein Selbst und horche am sichersten in der Einsamkeit auf die Eingebung der Musen. Es möchte dies alles wohl nur Selbstbetrug sein: Was kommen für Werke zum Vorschein, wenn der Künstler nicht das edelste Publikum kennt und immer vor Augen hat? Aus einem Vortrag in der Freitagsgesellschaft.
Marcel Reich-Ranicki, der am 2. Juni hundert Jahre alt geworden wäre, war der Begründer dieser Anthologie. Keinen anderen Autor ließ er öfter besprechen als Goethe. Aber Bewunderung machte ihn nicht blind für dessen Schwächen.
„Rezensent“ von Johann Wolfgang von Goethe, gelesen von Thomas Huber
Die berühmte Hüsgen-Uhr faszinierte schon den jungen Goethe. Heute steht sie im Goethe-Haus. Und funktioniert auch noch heute einwandfrei.
Gemälde, Graphiken und Skulpturen in der Galerie Hans in Hamburg: Alles Goethe!
Ginkgo-Bäume sind ein großes Mysterium: Sie wuchsen schon in Zeiten der Dinosaurier, sind zähe Überlebenskünstler und altern scheinbar nicht. Für Goethe waren sie Liebesboten.
Der Koreaner Shin Kyuk-ho verehrte Johann Wolfgang von Goethe so sehr, dass er sein Unternehmen Lotte nannte. Der Name steht heute für das fünftgrößte Konglomerat Südkoreas. Am Sonntag starb er nach einem bewegten Unternehmerleben.
Geht es hier um käufliche Liebe oder um ganz etwas anderes? Der niederländische Maler Gerard ter Borch erscheint in der Berliner Gemäldegalerie jedenfalls in neuem Licht.