Genie an der Orgel
Keine fremden Hände auf den Tasten, keine fremden Füße an der Orgel: Ulrich Thein zeigt als Komponist in diesem Bach-Biopic vollen Körpereinsatz.
Sie verkörpert nicht einfach nur Personen, sondern Mentalitäten. Und das auf perfekt minimalistische Weise. Jetzt ist Isabelle Huppert als reichste Frau der Welt im Kino zu sehen.
Keine fremden Hände auf den Tasten, keine fremden Füße an der Orgel: Ulrich Thein zeigt als Komponist in diesem Bach-Biopic vollen Körpereinsatz.
Amy Adams überzeugt als trockene Alkoholikerin, Isabelle Huppert grimassiert als „Blutgräfin“, und ein Film aus Singapur zeigt, wie man erzählen muss: Eindrücke aus dem Hauptprogramm der Berlinale.
Licht im Winter: Die französischen Kinostars Isabelle Huppert und Juliette Binoche und die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller gehören zu den Gästen der 76. Berlinale, die am 12. Februar beginnt.
Balenciaga sagt, Parfum sei der Haute Couture ebenbürtig – und lanciert gleich eine ganze Kollektion. Brauchen wir künftig für den großen Auftritt nur noch den richtigen Duft?
In französischen Kinos läuft ein Film über die einstige L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt, die von einem Erbschleicher ausgenommen wurde. Nun wird darüber gestritten, ob Regisseur Thierry Klifa die Geschichte richtig erzählt.
In vielen Modehäusern haben neue Chefdesigner begonnen. Zeit für eine Bilanz nach der Saison des Jahrzehnts in Paris und Mailand.
Würde für T-Shirts: Pierpaolo Piccioli präsentiert beim Prêt-à-Porter seine erste Balenciaga-Kollektion – unter den Augen zahlreicher Prominenter. Sogar Meghan, die Herzogin von Sussex, ist da.
Die Serie „Call My Agent“ hat nun auch eine deutsche Version. Im Original und in der italienischen Adaption dürfen sich Stars herrlich über sich selbst lustig machen. Können oder wollen das die Deutschen nicht?
Eine Schauspieleragentur in Berlin, in der Iris Berben und Frederick Lau ihren Agenten Kopfschmerzen bereiten. Das klingt nach Spaß, doch mangelt es der Serienadaption „Call My Agent Berlin“ leider an Originalität.
Ein Sommerloch gibt es in der Pariser Modewelt nicht: Demna Gvasalia verlässt nach zehn Jahren Balenciaga. Andernorts beeindrucken Designer mit starken Debüts – und Armani kündigt seine Rückkehr an.
Sie wohnen im gleichen Haus, er goss ihre Blumen – dann kamen sie sich näher. Hier erzählen Ursula und Konstantin, was sie aneinander fasziniert und wie andere Menschen auf ihre Beziehung blicken.
Racine ist in Frankreich eine heilige Kuh, die mancher Regierevoluzzer zu schlachten träumt. Am Pariser Théâtre du Vieux-Colombier gelingt Guy Cassiers eine oft stimulierende Lesart von „Bérénice“.
Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ ist ein Klassiker, der den Verstand auf die Probe stellt. Genau das Richtige für eine Zeit, die aus den Fugen scheint.
Moralkunstgewerbliche Missverständnisse: „Method“ an der Berliner Volksbühne mit Martin Wuttke, Benny Claessens und Johanna Wokalek markiert den neusten Tiefpunkt an einem führungslosen Haus.
Außenministerin Baerbock in Israel +++ Illusionäres Wunschdenken +++ Der neue Rechtschreib-Duden +++ Kritik an Netzplänen der Regierung +++ Liberalismus in Not
Pedro Almodóvars Sterbehilfe-Drama „The Room Next Door“ gewinnt den Wettbewerb. Der Regiepreis geht an ein künstlerisches Wagnis.
Der Spanier Pedro Almodóvar gewinnt das Filmfestival am Lido. Außerdem zeichnete die Jury ein filmisches Wagnis aus und Nicole Kidman erhält den Preis als beste Hauptdarstellerin.
Romeo Castelluccis „Bérénice“ mit Isabelle Huppert wurde in Duisburg freundlich aufgenommen, spaltete aber das Pariser Publikum. Rousseaus Beschreibung einer Aufführung von 1752 kann das vielleicht erklären.
Schon als Jugendliche entdeckte Isabelle Huppert ihre Liebe zur Bühne. Heute ist sie mit 71 Jahren eine der fleißigsten Schauspielerinnen Frankreichs – und seit diesem Mittwoch Präsidentin der Film-Jury in Venedig.
Schöner Rausch der Freiheit im Labyrinth der Kostüme und Identitäten: Das ImpulsTanz-Festival präsentiert in seinem vierzigsten Jahr die Kraft und die Vielfalt des internationalen zeitgenössischen Tanzes.
Die Schauspielikone Isabelle Huppert gilt als wortkarg. Hier redet sie über Geister, Japan, ihren neuen Film – und die eigene Vergänglichkeit.
Das Altern lässt sich gerade im Sommer schwer ertragen. Doch die Zeit, in der Frauen sich irgendwann verstecken mussten, ist vorbei.
Das 41. Filmfest München besinnt sich auf seine US-Wurzeln und feiert den Anti-Heimatfilm. Was das bedeutet, erläutern die neuen Leiter Julia Weigl und Christoph Gröner im Gespräch.
Eine Retrospektive wie eine Gruppenschau: Das multiple Werk von Roni Horn im Kölner Museum Ludwig
Seit dem Erfolg von „Rückkehr nach Reims“ gilt Didier Eribon als Meister der Literatur. In seinem neuen Buch „Eine Arbeiterin“ berichtet er von Leben und Sterben seiner Mutter.
Éric Gravels Film „Julie – eine Frau gibt nicht auf“ erzählt von einer Alleinerziehenden, die gegen den sozialen Abstieg kämpft. Noch wichtiger als die Geschichte ist das großartige Spiel der Darstellerin Laure Calamy.
Schaut mich nicht an: Isabelle Huppert brilliert in einer furchtbaren Racine-Inszenierung von Romeo Castellucci. Was abstrakt wirken soll, ist in Wirklichkeit nur feuchter, dummer Kunstnebel.
Das Publikum bejubelte eher die antiisraelischen Statements als die Filme. Politik und Ästhetik blieben einander fremd auf der Berlinale.
Mati Diops Film „Dahomey“ dokumentiert die Rückführung von 26 Kunstwerken aus einem Pariser Museum nach Afrika. Dafür erhält die französisch-senegalesische Regisseurin den Hauptpreis der Berliner Filmfestspiele.
„Architecton“ von Viktor Kossakovsky ist der Film eines Betonkopfs, der den Beton hasst. Hong Sangsoon inszeniert eine koreanische éducation sentimentale mit Isabelle Huppert als Lehrerin einer Sprache der wahren Emotion
Das Klischee sagt: Als Franzose versteht Benoît Magimel was vom Essen und von der Liebe. Jetzt hat er über beides einen Film gemacht – mit seiner Ex, Juliette Binoche. Ein Gespräch über Kochkünste, Beziehungen und Sexsymbole.
Der Wettbewerb der 74. Berlinale bietet eine bunte Mischung aus europäischen und außereuropäischen Beiträgen. Auffällig ist die Präsenz großer Namen in den Nebenreihen.
Das Lutetia ist mehr als das einzige Palasthotel der Rive Gauche. Es ist nationales Monument, Treffpunkt der Hautevolee aus Kunst und Kultur – und es erinnert an Glanz wie Grauen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Fast 500 FAZ.NET-Leser haben am Wochenende ihren liebsten F.A.Z.-Magazin-Titel gewählt. Gewonnen hat die französische Schauspielerin Isabelle Huppert.
In diesem Jahr lag das F.A.Z.-Magazin sechzehnmal der Zeitung bei, zuletzt an diesem Samstag. Nun sind Sie gefragt: Was war das beste Cover? Stimmen Sie ab!
Hier fördert das Kammerspielformat die spielerische Verdichtung: Ivo van Hoves Adaptation von zwei Ingmar-Bergman-Filmen am Théâtre de la Ville ist erstaunlich beeindruckend.