Etappen einer zerredeten Beziehung
Hier fördert das Kammerspielformat die spielerische Verdichtung: Ivo van Hoves Adaptation von zwei Ingmar-Bergman-Filmen am Théâtre de la Ville ist erstaunlich beeindruckend.
Hier fördert das Kammerspielformat die spielerische Verdichtung: Ivo van Hoves Adaptation von zwei Ingmar-Bergman-Filmen am Théâtre de la Ville ist erstaunlich beeindruckend.
Hartes Licht und frühneuzeitliches Waterboarding: Michele Placido versucht sich in seinem Film „Der Schatten von Caravaggio“ an einer möglichst unkonventionellen Künstlerbiographie.
Thomas Hettches neuer Roman „Sinkende Sterne“ ist Selbstauskunft und Kartographierung des ureigenen Terrains.
Schicksalhafte Begegnung: Im Kinofilm „Im Herzen jung“ verliebt sich ein Arzt in eine 25 Jahre ältere Frau. In deren Rolle lässt Fanny Ardant keine Zweifel daran aufkommen: Liebe kennt keine Altersgrenzen.
In Paris tragen Jane Birkins Töchter Charlotte Gainsbourg und Lou Doillon den Sarg ihrer Mutter. Viele Prominente und Fans nehmen Abschied von der britisch-französischen Schauspielerin und Sängerin.
Frankreichs Gretchenfrage: Polizei und Bürger stacheln sich gegenseitig zur Gewalt an. Die Eskalation kommt nur der politischen Rechten zugute.
Hollywood hat ein Problem mit Frauen über vierzig. Dass dort „Aging out“ betrieben wird, belegen die Zahlen. Aber gilt das auch für die deutsche Film- und Fernsehbranche?
In Jean-Paul Salomés Film „Die Gewerkschafterin“ spielt Isabelle Huppert ein Vergewaltigungsopfer, das um Anerkennung durch die Justiz kämpft. Leider lässt die Regie sie dabei im Stich.
„Die Gewerkschafterin“ und „Der Illusionist“ neu im Programmkino.
Isabelle Huppert ist die beste Schauspielerin im europäischen Kino, weil sie jeder ihrer Filmfiguren ein Geheimnis gibt. Heute feiert sie ihren siebzigsten Geburtstag.
Die Schauspielerin Isabelle Huppert macht es sich in ihren Rollen nicht bequem. Auf diesen Fotos trägt sie Männermode.
In unserer Märzausgabe geht es um Männer: Auf der Suche nach einem verschollenen John-Wayne-Film, auf den Spuren des letzten Playboy Porfirio Rubirosa – und Isabelle Huppert in Herrenmode fotografiert. Das und noch viel mehr im F.A.Z.-Magazin. Hier zum Download.
Am liebsten erzählte er Geschichten, in denen Kino und Leben durcheinanderwirbeln, am liebsten drehte er mit Michel Piccoli, Romy Schneider und Isabelle Huppert: Zum Tod des französischen Filmregisseurs Michel Deville.
Ein Kleid ist ein Kleid? Nicht immer. Manchmal kann ein Outfit die Welt erklären oder sogar zu einem waschechten Skandal führen. Neun Outfits, die dieses Jahr geprägt haben.
Die große französische Schauspielerin Isabelle Huppert verrät, was sie liest, was sie im Kino sieht und wen sie beobachtet.
Träumen Tiere von freundlichen Menschen? Jerzy Skolimowskis großartiger Film „EO“ erzählt von einem Grautier und von unseren Projektionen.
Reizvoll auch für die Netflix-Generation: Zum hundertsten Jubiläum der im Dezember 1922 gigantisch hoch besetzten Uraufführung von Jean Cocteaus „Antigone“.
Balenciaga entschuldigt sich für eine Werbekampagne, in der Kinder mit Fetisch-Taschen abgebildet werden. War das ein bewusst inszenierter Skandal der Pariser Luxusmarke?
Frances O’Connors Film „Emily“ erzählt die Lebensgeschichte der Dichterin Emily Brontë, ohne ihr Geheimnis anzutasten. Das ist vor allem der großartigen Hauptdarstellerin Emma Mackey zu verdanken.
Mehr Mut oder doch mehr „Tatort“? Das Film Festival Cologne eröffnet mit der Verfilmung eines Skandals und starken Forderungen für die Zukunft.
Im Iran protestieren etliche Menschen gegen die Regierung. Französische Schauspielerinnen setzten vergangene Woche mit einem Video ein Solidaritätszeichen – nun greifen auch Kolleginnen aus dem deutschsprachigen Raum zur Schere.
50 prominente Französinnen unterstützen mit einem Video die Männer und Frauen, die derzeit in Iran auf die Straße gehen. Dafür greifen sie zur Schere.
Der große Regisseur Jean-Luc Godard ist mit 91 Jahren gestorben.
In Laurent Larivières Film „Die Zeit, die wir teilen“ spielt Isabelle Huppert eine Verlegerin, die auf die Tragödie ihres Lebens zurückblickt. Sie ist wie immer großartig - der Film ist es nicht.
Bruno Dumonts „France“ will eine böse Mediensatire sein. Das geht schief, aber das macht nichts. Es genügt, der Hauptdarstellerin des Films zuzuschauen: Léa Seydoux.
Energiegefälle: Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ mit Isabelle Huppert und Robert Walsers „Der Teich“ mit Adèle Haenel bei den Wiener Festwochen.
James Gray und Jerzy Skolimowski sind alte Bekannte auf den Filmfestivals. Allerdings liegt ihr Karrierehöhepunkt schon eine Weile zurück. Daran werden auch ihre diesjährigen Wettbewerbsbeiträge nichts ändern.
Sein Kino schaut uns an: Die Filme von Michael Haneke trotzen der Bilderflut, die uns umgibt. Eine Würdigung zum achtzigsten Geburtstag des Regisseurs von Meisterwerken wie „Funny Games“, „Das weiße Band“ und „Liebe“.
Der Wettbewerb der Berlinale endet mit Filmen aus Korea und der Schweiz, und der Goldene Bär geht an eine Familiengeschichte aus Katalonien; an den Film „Alcarràs“ von Carla Simón. Eine Bilanz der Filmfestspiele.
Bund und Länder beschließen Corona-Lockerungen. Russlands Signale im Ukraine-Konflikt sind uneindeutig. In Frankfurt steht ein mutmaßlicher Drohbriefschreiber vor Gericht und auf der Berlinale werden die Filmpreise vergeben. Der F.A.Z. Newsletter.
Am Dienstag hätte sie in Berlin den Goldenen Bären für ihr Lebenswerk entgegennehmen sollen. Nun wird sie per Videolink dabei sein.
Die Berliner Filmfestspiele trotzen der Pandemie mit strengen Hygieneregeln. Als Eröffnungsfilm läuft François Ozons Fassbinder-Hommage „Peter von Kant“ mit Hanna Schygulla und Isabelle Adjani.
Der Franzose hat schon in jungen Jahren vielschichtige und gebrochene Charaktere verkörpert, etwa den jungen Hannibal Lecter in Peter Webbers „Hannibal Rising“. Jetzt ist er an den Folgen eines Skiunfalls gestorben.
Im Wettbewerb der großen Filmfestivals ist die Berlinale in den Rückstand geraten. Die Einschränkungen wegen Corona bereiten ihr jetzt zusätzlich Probleme.
Die Schauspielerin Isabelle Huppert bekommt bei der Berlinale 2022 einen Goldenen Bären für ihr Lebenswerk. Kaum jemand hat diese Auszeichnung so sehr verdient wie sie.