Alles auf immer weniger Karten
Die Lage ist ruhig, ist das nicht unheimlich? Londons Buchmesse festigt ihren Ruf, wichtigstes Parkett für das internationale Geschäft zu sein. Aber was bedeutet das für das gedruckte Buch?
Die Lage ist ruhig, ist das nicht unheimlich? Londons Buchmesse festigt ihren Ruf, wichtigstes Parkett für das internationale Geschäft zu sein. Aber was bedeutet das für das gedruckte Buch?
Im jetzigen Zustand wird der Buchhandel weiter Kunden an Amazon verlieren. Nur wenn die Verlage einen eigenen Vertrieb im Netz aufbauen, haben sie eine Chance. Ein Vorschlag.
Kein feste Burg ist die neue Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis. Gefahr droht ihr aus dem eigenen Geläut: ausgerechnet durch ihre kleinste Glocke, die selbst Einschmelzung und Bombennächte überstand.
Bei der Wahl von Vornamen bleiben sich deutsche Eltern treu. Das teilt die Universität Leipzig mit. Ein Hobby-Namensforscher aus Schleswig-Holstein kommt zu anderen Ergebnissen.
In ganz Deutschland gibt es keinen Lehrstuhl für Holocaustforschung - andere Länder sind da weiter. Nun macht die Stiftungsratsvorsitzende des Fritz-Bauer-Instituts Werbung für eine ordentliche Professur an der Goethe-Universität.
Nach dem Knatsch in der Frankfurter Literaturszene hat sich die Lage wieder etwas beruhigt, aber der Streit um die von der Stadt organisierten Lesungen ist nicht vom Tisch. Ein Überblick über Frankfurter Literaturveranstalter.
Fast zehn Jahre machte er zwei Jobs: Museumsdirektor und Institutsleiter. Nun entscheidet sich Raphael Gross ganz für die Wissenschaft. Und verlässt Frankfurt.
Auf der Leipziger Buchmesse erhielt er den Preis zur Europäischen Verständigung. Im Interview erklärt der Rumäne Mircea Cărtărescu, was ein europäischer Schriftsteller ist - und für was er einzustehen hat.
Zwischen großer Literatur, Ratgebern für erotisches Schreiben und erschöpften Kindern: Auf der Leipziger Buchmesse geht es weniger ums Geschäft als um Beziehungen. Ein Rundgang.
Zum ersten Mal wird bei einem Ländervergleich für die Grundschule auch die Rechtschreibung getestet. Außerdem sollen Bildungsforscher untersuchen, ob die aktuellen Lehrmethoden die richtigen sind.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nimmt den Arbeitskampf mit dem Online-Händler Amazon wieder auf. Auch die deutsche Chemieindustrie und die ostdeutsche Energiewirtschaft fordern mehr Geld für ihre Beschäftigten.
Die Bestellungen wurden kinderleicht über das Netz abgewickelt, die Ware wurde auf dem Postweg zugestellt: Die Polizei in Leipzig hat einen weltweit agierenden Online-Versand für Drogen zerschlagen. Der mutmaßliche Dealer lebt noch bei seinen Eltern.
Jan Wagner gewinnt mit einem Gedichtband den Leipziger Buchpreis, das war vor ihm noch keinem gelungen. Philipp Ther erhält die Auszeichnung in der Kategorie Sachbuch für eine augenöffnende Europa-Studie.
Eigentlich ist Lyrik für unsere Gegenwart die Literaturform schlechthin. Doch die Gedichtbände fristen immer noch ein Nischendasein. Kann die Leipziger Buchmesse, für deren Literaturpreis erstmals ein Lyriker nominiert ist, daran etwas ändern?
In Leipzig beginnt die Buchmesse mit dem Gastland Israel, das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel veröffentlicht seine Frühjahrsprognose und die Deutsche Lufthansa lädt zur Bilanzpressekonferenz.
Die Zalando-Eigentümer verkaufen ein großes Aktienpaket, mit Finanzchef Patrick Pichette kehrt ein weiterer Top-Manager Google den Rücken.
Das kann ja wohl nicht wahr sein: Der modernste Autor, der in Berliner Schulen gelesen wird, ist seit fast sechzig Jahren tot. Zur Lage der zeitgenössischen Literatur in deutschen Oberstufen.
Zu „Pegida“-Demonstrationen in Dresden und Leipzig haben sich wieder mehr Menschen eingefunden. Die beiden Organisationen wollen künftig gemeinsam demonstrieren. Eine „Pegida“-Abspaltung hat sich unterdessen entzweit.
Eine Biochemie-Professorin an der Universität Leipzig hat einem Inder einen Praktikumsplatz verweigert. Als Grund nannte sie angeblich zu viele Vergewaltigungen in seiner Heimat. Die Professorin weist die Vorwürfe zurück.
Die Behörden in Singapur sind für drastische Strafen bekannt. Zwei Leipziger, die illegal Graffiti sprühten, bekommen die Härte des Gesetzes nun zu spüren.
Die schattendunklen Straßen Leipzigs erwachen durch lange, rote Reklamefahnen und aberhunderte Firmenschilder. Die Frankfurter Zeitung berichtet am 4. März 1915, was die Kriegsmesse zu bieten hat.
Mit überschüssiger Wind- oder Sonnenenergie kann man Wasser spalten und anschließend verfeuern. Dass dabei Knallgas entsteht, ist nicht das eigentliche Problem.
Alle Gorillas sind bedroht. Besonders gefährdet ist der Cross River Gorilla im Grenzgebiet von Kamerun und Nigeria. Forscher aus Leipzig testeten, ob man den überaus seltenen Menschenaffen mit Hunden auf die Spur kommt.
In der Rückrunde der Zweiten Fußball-Bundesliga ist keine Mannschaft erfolgreicher als Frankfurt. Siege gegen Nürnberg, Leipzig und Kaiserslautern sind die Frucht harter Arbeit. Eine Analyse.
Zwei Deutsche sind in Singapur inhaftiert worden, weil sie Graffiti gesprayt haben. Das wird brutal bestraft. Ausnahmen für Ausländer gibt es nicht.
1966 wurde ein Frankfurter Zimmermädchen unter mysteriösen Umständen ermordet. Der Fall hielt damals die Stadt in Atem. Bei einem Umbau ist jetzt ein Koffer der Frau aufgetaucht.
Wen interessiert denn eine „Leipziger Erstlesung“? – Es gibt nur einen Ort, an dem der neueste Roman von T.C. Boyle Weltpremiere feiern kann: In Berlin. Punkt.
Die Kommissare Saalfeld und Keppler ermitteln in einem brutalen Mordfall an Leipzigs Stadtrand. Weitere Taten folgen. Alles wirkt ziemlich inszeniert. Wie realistisch ist dieser schwer entwirrbare „Tatort“?
Selten war Leipzig so kalt und hässlich: Der Leipziger Tatort „Blutschuld“ legt mit brutaler Gewalt das Innenleben einer zerfallenden Familie frei.
In Singapur wird Sachbeschädigung rabiat bestraft: Zwei deutschen Sprayern droht nach der Verunstaltung einer U-Bahn die Prügelstrafe.
Andreas Dresen übersetzt Clemens Meyers illusionslosen Milieuroman „Als wir träumten“ in einzigartige, berückende Bilder. Und setzt damit Maßstäbe für das deutsche Kino.
Armutszeugnis, Offenbarungseid - für das Verbot der Legida-Demonstration an diesem Montag hagelt es Kritik. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sagt, es fehlten ihm die Polizisten.
Eigentlich wollte der Leipziger Ableger des Dresdner Pegida-Bündnisses am Montag in der Messestadt demonstrieren. Daraus wird nun überraschend nichts. Stadt und Innenministerium schieben einander die Verantwortung zu.
Der Euro verschwindet aus Bayern. Die Geldscheine sollen künftig in einem Leipziger Werk gedruckt werden. Dort laufen schon die Vorbereitungen.
Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest. Vier davon sind Romane – und erstmals ist ein Gedichtband in der engeren Wahl für die renommierte Literaturauszeichnung.
Angemeldet waren bis zu 20.000 Teilnehmer. Aber die islamfeindliche „Legida“ konnte nur ein Bruchteil davon auf die Straße bringen.