So kennen wir unseren Johann Sebastian ja gar nicht
Was Christoph Hein falsch über Johann Sebastian Bach erzählt: Anmerkungen zu der Novellensammlung „Das Havelberger Konzert“.
Was Christoph Hein falsch über Johann Sebastian Bach erzählt: Anmerkungen zu der Novellensammlung „Das Havelberger Konzert“.
Markus W. kritisiert in einem Interview Ofarims Aussagen im Dschungelcamp: Eine Verschwiegenheitserklärung habe es nie gegeben. Auch die 20.000 Euro Schmerzensgeld habe er noch nicht gezahlt.
Eine Verwechslungskomödie, die vieles richtig macht: Pia Richter inszeniert „Was ihr wollt“ in Leipzig als verbalen Schlagabtausch im Tiktok-Tempo mit Musik von Taylor Swift.
Propalästinensische Aktivisten demonstrieren gegen israelsolidarische linke Gruppen und beschimpfen sie als „antideutsch“. Was hat es damit auf sich?
Sabotierte der Rat der Stadt Leipzig die Kirchenmusik zur Zeit Johann Sebastian Bachs? Darauf werfen neue Dokumentenfunde nun ein ganz anderes Licht.
Das Bundesverwaltungsgericht hat Umweltverbände gestärkt. Die Deutsche Umwelthilfe fordert zu Recht die Korrektur des Klimaschutzprogramms 2023.
Er spielte mit den Großen, wurde Solokünstler, Bandleader und Professor: Jetzt ist Richard Beirach, der lange in Leipzig Jazzpiano lehrte, im Alter von 78 Jahren gestorben.
Die rechtsextreme Gruppe „Sächsische Separatisten“ plante einen Umsturz. Sie wollte Sachsen zum NS-Staat machen. Jetzt beginnt der Prozess gegen acht Mitglieder.
Mehr als 25 Jahre war der Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte ein Trümmerfeld. Dann fasste die DDR-Führung den Entschluss, den Platz wiederherzustellen. Eine Kirche sollte den Anfang machen.
Anders als befürchtet, kam es in Leipzig bei den Demos linker Gruppen nicht zu Ausschreitungen. Aber wer da mit wem auf die Straße ging, ließ tief blicken.
Auch in zweiter Instanz wird Melanie Müller verurteilt, nachdem sie bei einem Konzert den Hitlergruß zeigte. Zudem waren bei ihr Drogen gefunden worden. Ihre Geldstrafe wird allerdings deutlich reduziert.
Seit Jahren setzt sich Leipzig gegen rechten Extremismus zur Wehr. Nun aber haben autoritäre Intifada-Linke einen Aufmarsch angekündigt. Das Bündnis hat ein linkes Jugendzentrum und die Linkspartei-Politikerin Juliane Nagel im Visier.
Das Museum für bildende Künste in Leipzig hat die Biographien seiner jüdischen Mäzene erforscht, an die seit der Nazi-Zeit nicht mehr erinnert worden ist. Damit schließt das Haus eine peinliche Lücke.
Während deutsche Kommunen ihre Opernhäuser nicht mehr sanieren können, öffnet in Südkorea ein Musiktheater nach dem anderen. Im Land der 52-Stunden-Woche sehnt man sich nach Schönheit und Innerlichkeit.
Ende einer Ära zu Silvester: Mit dem Weggang des letzten Buchdruckers ist das berühmte Grafische Viertel in Leipzig nun nur noch Geschichte.
Die Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst zeigt, was die letzte Kybernetik-Anstrengung der DDR inspiriert hat: in Design und Malerei und Grafik.
Die Sängerin Maartje de Lint singt regelmäßig gemeinsam mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen. Die Musik weckt bei ihnen vergessene Erinnerungen und Gefühle.
Großer Kinderspaß: James Turek hat im Selbstverlag sein „Entdecker Buch“ herausgebracht, in dem es ein kleines bisschen anders zugeht, als wir das aus Wimmelbildern gewohnt sind.
Augenöffnend, zum Augenreiben: Das Leipziger Grassimuseum erforscht mit einer Ausstellung die Geschichte des Designs im „Dritten Reich“. Im Zentrum steht dabei die eigene damalige Rolle.
Die Kinderserie „Fritzi und Sophie“ erzählt die Wende aus der Sicht von zwei Mädchen aus Leipzig. Warum nur hört man nicht, wo sie herkommen?
Ermittler sollen Verbindungen zwischen einem Sadisten-Netzwerk und der Tötung eines Kindes in Leipzig prüfen. Dort hatte vor einem Jahr ein 13-jähriges Mädchen seine jüngere Schwester erstochen.
Ein Warnschuss weit über Leipzig hinaus: Das Geld, mit dem ein Verein dort seit bald dreißig Jahren eindrucksvolle literarische Arbeit ermöglicht, geht zu Ende. Weil auch die Stadt keines hat, droht jetzt die Schließung.
Die Neue Bachgesellschaft hat sich vom „Mosaik“-Team einen Comic zeichnen lassen, in dem die Abrafaxe auf Johann Sebastian Bach treffen. Und dieses Heft gibt’s in Leipzig und Eisenach sogar gratis.
Sieben mutmaßliche Linksextremisten stehen von diesem Dienstag an in Dresden vor Gericht. Die Anklage: versuchter Mord und brutale Angriffe auf Rechtsextreme.
Merz-Äußerungen zu Belém +++ Schlaftracker im Test +++ Autobahn A20 +++ Begabtenförderung +++ Kunst in Kontroversen
Bei den Mendelssohn-Festtagen in Leipzig wurden Elena Bashkirova und Michael Blumenthal geehrt und die Schönheit des Lebens in dessen Gefährdung gefeiert.
Beklemmend tiefgehend: In der Leipziger Thomaskirche hat Johannes Lang in 22 Stunden das komplette Orgelwerk von Johann Sebastian Bach aufgeführt.
Frauen sollten sich im öffentlichen Raum „so selbstverständlich bewegen können wie Männer“, sagt Justizministerin Hubig. Heimliche voyeuristische Aufnahmen sollen deshalb strafbar werden.
Anna Haifisch ist einer der großen Stars am internationalen Comic-Himmel. Doch sie wird nicht nur gelesen, sondern auch ausgestellt – in den ersten Adressen für Bildende Kunst: Ein Besuch bei der Zeichnerin in Leipzig.
Flüge innerhalb von Deutschland sind rar geworden, das Streckennetz wird zusammengestrichen. Das hat viel mehr Gründe, als behauptet wird.
Luise Büchner war nicht nur die Schwester von Georg, sie war auch eine Autorin eigenen Rechts: eine Mitdenkerin. Warum wird sie so wenig gewürdigt?
Das Festival „Politik im Freien Theater“ beeindruckt mit radikaler Vielfalt. Von Nahostkonflikten bis zu Tanzprogrammen entfaltet sich ein facettenreiches Programm.
Peter Reitz hat mit der EEX eine Börse geschaffen, wie sie sich Kanzler Merz auch am Aktienmarkt wünschen dürfte: eine wirklich europäische Lösung, die als Strombörse sogar Weltmarktführer ist.
Der Stromriese 50Hertz nimmt zwischen den beiden ostdeutschen Großstädten eine Leitung in Betrieb, um die Energiewende zu bewältigen.
Sein Leipzig lob ich mir: Max Baitinger zeichnet im Comic „Hallimasch“ ein ebenso faszinierendes wie befremdendes Stadtporträt. Es wird von zwei Düsseldorfern belebt, die einen früheren Freund suchen.
Alternative für Sachsen: Die Opernhäuser Dresden und Leipzig haben fast parallel Verdis letzte Oper einstudiert. Was kann die eine, was die andere nicht vermag?