Wo Deutschland am typischsten wählt
Wo wir wie wählen und das „Typischdeutschland“ liegt, zeigt Ansgar Hudde. Der Soziologe bietet eine eindrucksvolle politische Kartographie.
Wo wir wie wählen und das „Typischdeutschland“ liegt, zeigt Ansgar Hudde. Der Soziologe bietet eine eindrucksvolle politische Kartographie.
Der Deutsche Anwaltverein zürnt wegen einer Idee der Justizminister. Diese wollen das Monopol in der Rechtsberatung öffnen. Dabei ist der Gedanke nicht neu.
Die Grüne Jugend hat ein neues Führungsduo. Henriette Held und Luis Bobga machen den Grünen klare Ansagen. Und Jette Nietzard tritt mit einem „Alerta“ von der Bühne ab.
Der Grundstein ist gelegt, in Leipzig entsteht ein Denkmal zur Friedlichen Revolution von 1989. Der Weg dahin war länger als erwartet. Wofür soll der Erinnerungsort stehen?
Eine Stadt will nicht mehr für ein Kulturzentrum zahlen. Also sammeln die Bürger Spenden. Aber selbst das geschenkte Geld wird abgelehnt.
Die Zulassungszahlen für Tesla in Europa brechen ein. In der einzigen Fabrik des amerikanischen Elektrowagenherstellers in Europa werden die Produktionspläne trotzdem erhöht. Wie passt das zusammen?
Nach dem Rückzug von Frauke Brosius-Gersdorf: Die SPD nominiert nach F.A.Z.-Informationen die Verwaltungsrichterin Sigrid Emmenegger als neue Kandidatin für die Wahl als Richterin am Bundesverfassungsgericht.
Wer kennt heute noch Wilhelm Wundt? Als Professor für Philosophie begründete er im 19. Jahrhundert die wissenschaftliche Psychologie. Eine Ausstellung in Leipzig zeigt aber auch die Abgründe seines Lebens.
Ab Dezember bieten die Deutsche Bahn und Polens PKP Intercity zusätzliche Fahrten ab Berlin oder Leipzig an. Reisende können auch über Nacht fahren.
Als ich in der DDR aufwuchs, war Werner Tübke einer ihrer prominentesten Künstler. Wir empfanden damals das Verstörende seiner Kunst. Warum wird er heute so oft als „Staatskünstler“ diskreditiert?
Die Jugend entdeckt ein altes Kulturgut der Arbeiterklasse wieder. Die Wartelisten für Kleingärten sind lang, die Geschäfte riesig.
Glamouröse Gegenpropaganda: Olaf Martens hat schon vor dem Ende der DDR begonnen, das Erbe des Sozialismus fotografisch aufzubrechen. Eine Leipziger Galerie zeigt Bilder von ihm aus den wilden Wende- und Nachwendejahren.
In dieser Woche startet Stefanie Holtze-Jen als Anlagestrategin in Australiens zweitgrößter Bank Westpac. Nach Frankfurt, London, Hongkong und Singapur hat sie ihren neuen Arbeitsort ganz bewusst gewählt.
Deutsche Fußballklubs verdienen glänzend an Spielerverkäufen. Für viele Fans ist das vor der neuen Saison eine schwacher Trost.
Der Preis der Leipziger Buchmesse ist eine der wichtigsten Auszeichnungen auf dem deutschen Buchmarkt. Nun wechselt die siebenköpfige Jury auf zwei Positionen.
In einigen Erbfällen ist es ratsam, einen Testamentsvollstrecker einzusetzen. Über die Höhe der Vergütung herrscht oft Unsicherheit.
Andreas Bomba hat die Bachwoche Ansbach fast zwanzig Jahre lang geleitet. Jetzt bereitet ihm der Windsbacher Knabenchor einen furiosen Abschied. Und das exklusive Publikum trauert ihm bereits nach.
In Leipzig gab es die postsowjetische Limo „Wostok“ überall. Im Westen sucht unsere Autorin sie vergeblich. Eine Ode an eine perfekt-trotzige Brause – und was passiert, wenn Genuss verloren geht.
Es widerstrebte den westlichen Alliierten, ein diktatorisches System mit diktatorischen Mitteln zu bekämpfen: Die große Darstellung der Geschichte des deutschen Buchhandels erreicht die Nachkriegsjahre in den Westzonen.
Einfache Sprache, komplexe Stoffe, große Liebe zur Literatur: Unser Ausblick auf die bemerkenswertesten belletristischen Neuerscheinungen des deutschen Bücherherbstes.
Ein Flugzeug mit 81 Passagieren an Bord sei am Morgen von Leipzig aus gestartet, heißt es aus dem Innenministerium. Es ist der erste Abschiebeflug nach Afghanistan seit elf Monaten.
In den USA wird Meta auf acht Milliarden Dollar verklagt, vor dem Landgericht Leipzig hat der Konzern schon verloren. Das Urteil wegen Verstößen gegen den Datenschutz könnte Folgen haben.
Die Linke hat doppelt so viele Mitglieder in Sachsen wie im Jahr zuvor. Wer sind die Neuen? Und wie verändern sie die Partei?
Er schuf nicht nur grandiose Bücher, sondern macht auch aus politischem Anspruch eine Praxis: Zum siebzigsten Geburtstag des österreichischen Schriftstellers Josef Haslinger.
Karlsruhe hat eine Verfassungsbeschwerde gegen den Rundfunkbeitrag als unzulässig zurückgewiesen. Der Kläger, ein säumiger Zahler, monierte eine mangelnde Staatsferne in den Gremien des MDR.
Der Schriftsteller Boualem Sansal steht ein zweites Mal in seiner algerischen Heimat vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert zehn statt der bereits verhängten fünf Jahre Haft ohne Bewährung.
Rekord zwischen Erfurt und Leipzig: Ein Mittelwagen des neuen Velaro Novo wurde bei 405 km/h getestet. Die Deutsche Bahn und Siemens versprechen sich neue Erkenntnisse für den Bahnverkehr.
Das rechtsextremistische „Compact“-Magazin darf weiter erscheinen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hob das Vereinsverbot durch die damalige Innenministerin Faeser vom Juli 2024 auf.
Beim Bachfest Leipzig steht der Thomaskantor als Hologramm von den Toten auf, singt Valer Sabadus zuckrige Schnulzen und macht Johan Eliot Gardiner nochmal große Kunst.
Innerhalb kurzer Zeit wurde Insolvenzverwalter Michael Jaffé das Tafelsilber von Wirecard los. Ob die Milliardenforderungen der Gläubiger erfüllt werden können, ist auch nach fünf Jahren Insolvenzverfahren sehr fraglich.
Das rechtsextreme Magazin „Compact“ von Jürgen Elsässer hetzt gegen Migranten und den Staat. Vor Gericht gibt Elsässer sich gemäßigt. Wir haben uns die jüngsten Hefte angesehen.
Ryanair beklagt hohe Kosten in Deutschland und hat Flüge gestrichen. Doch es gibt auch einen Wachstumsplan. Was die Regierung dafür ändern soll und warum Frankfurt nicht drinsteht, sagt Ryanair-Chef Eddie Wilson im Interview.
Die Malerin Rosa Loy setzt träumerische Visionen ins Bild. Ihre neuesten Werke sind bei der Galerie Kleindienst in der Leipziger Baumwollspinnerei zu sehen. „Verweile doch“ lautet der Titel der Schau. Was meint die Künstlerin damit?
Die Entscheidung ist ein deutliches Votum der Delegierten in Leipzig nach jahrelangen Verhandlungen. Nun muss die Politik noch überzeugt werden.
Die Kinder von Bushido sind offenbar nicht immer angetan von den Songtexten ihres Vaters. Der Rapper würde heute etwa das Wort „schwul“ nicht mehr nutzen – verteidigt aber auch seine frühere Wortwahl.
Die Ärzte hoffen auf höhere Steuerzuschüsse zur Kassenfinanzierung. Je schneller die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken diesem Ansinnen den Boden entzieht, desto besser.