Die Herrschenden fühlten sich bedroht
Gegen die formelhafte Erstarrung des staatlichen Antifaschismus in der DDR: Wie die ostdeutsche Erinnerung an den 9. November 1938 zu einem jüdischen Neuanfang in Deutschland führte.
Gegen die formelhafte Erstarrung des staatlichen Antifaschismus in der DDR: Wie die ostdeutsche Erinnerung an den 9. November 1938 zu einem jüdischen Neuanfang in Deutschland führte.
In Leipzig versammelt sich montags Legida am Richard-Wagner-Platz. Dieser soll jetzt umbenannt werden - als Symbol für eine Willkommenskultur. Zumindest wenn es nach den Grünen geht.
Mehr als zehn Jahre lang arbeitete Werner Tübke im Auftrag der DDR an seinem Bauernkriegspanorama - einem der eindrucksvollsten Zeugnisse der neueren deutschen Kunst. Bislang unveröffentlichte Tagebuchauszüge zeigen, wie er selbst über sein Werk dachte.
Berlin und Leipzig haben im Vergleich zu Frankfurt die besseren wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven. Besagt eine neue Studie. Wann waren die Statistiker das letzte Mal im Osten?
Fast eine Tonne Drogen verkaufte ein junger Mann über das Internet, bis ihm die Behörden auf die Schliche kamen. Nun hat ihn das Landgericht Leipzig zu einer Jugendstrafe verurteilt.
Eine Woche nach Auseinandersetzungen blieb die Pegida-Demonstration in Dresden ruhig. In Leipzig dagegen kam es zu Gewalt, als Anhänger der Islamfeinde angegriffen wurden.
Die Bayernmetropole liegt ganz vorn, für Chemnitz sieht es dagegen düster aus. Doch nicht alle zukunftsträchtigen Städte liegen im ehemaligen Westen der Bundesrepublik.
Die Fußball-Bundesliga blüht nur im Westen, die Ostklubs rutschen in die Drittklassigkeit. Nun ist Leipzig auf dem Weg nach ganz oben – dank Red Bull, der Speerspitze der Kommerzialisierung.
Wieder hat es in Sachsen Randale vor einem Flüchtlingsheim gegeben, dieses Mal in der Nähe von Meißen. In Leipzig stießen linke und rechte Demonstranten gewaltsam aufeinander.
Der soziale und emotionale Druck unter Flüchtlingen ist hoch. Rund 1800 Flüchtlinge leben seit gut zwei Wochen in einer Leipziger Messehalle, nun kam es zu einer Massenschlägerei. Auch zwei DRK-Mitarbeiterinnen wurden verletzt.
Lutz Bachmann, der rechtsradikale Mitinitiator der „Pegida“-Proteste, will nun doch eine Partei gründen. Zugleich geht er auf Distanz zur AfD.
Andris Nelsons leitet nicht nur das Boston Symphony Orchestra, sondern ab kommender Saison auch das Leipziger Gewandhausorchester. Sein ambitioniertes Programm werden die Orchester mit ihrem Profil bezahlen.
Das Wirtschaftsministerium informiert zur wirtschaftlichen Lage. RWI und IWH stellen ihre Konjunkturprognosen vor. Vor dem Landgericht Leipzig beginnt ein Prozess gegen den früheren Vizechef der SachsenLB.
Ein Coup für die Stadt: Schon eine Woche nach Ricardo Chaillys vorzeitigem Abschied als Chefdirigent des Gewandhausorchesters wird ein Nachfolger präsentiert, um den sich seit einigen Jahren die ganze Musikwelt reißt.
Angela Merkel hat bei ihrem Besuch in Heidenau rechtsextreme Anfeindungen verurteilt – und ihre Solidarität mit Flüchtlingen und ihren Helfern bekundet. Bei ihrer Ankunft hatten zuvor Rechte die Bundeskanzlerin bepöbelt.
Max S. soll mit hunderten Kilogramm Drogen gehandelt und dabei ein Millionengeschäft gemacht haben. Seinen Online-Drogenshop betrieb er den Ermittlern zufolge vom Elternhaus aus. Jetzt hat der Prozess gegen ihn begonnen.
Wer merkt, dass ein Geschäftspartner Zahlungsprobleme hat, sollte den Kontakt möglichst schnell einstellen. Im Fall einer Insolvenz könnte es sonst teuer werden. Was sich kurios anhört, entwickelt sich zu einem echten Problem für die Wirtschaft.
Ob BMW, Daimler oder Volkswagen, der Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Neuwagen sinkt. Umweltschützern reichen die Anstrengungen nicht.
Schlechte Nachricht für Journalisten. Nach einem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts muss der BND der Presse keine Auskunft über brisante Spionagewünsche des amerikanischen Geheimdienstes NSA geben.
Ein weitere Staatsanwaltschaft erhebt Anklage in einem Skandal um die Vergabe von Spenderorganen: In Leipzig müssen sich zwei Ärzte wegen versuchten Totschlags verantworten.
Die Städte müssen sparen, auch an der Kultur. Der Chef des Gewandhauses in Leipzig plant deshalb Revolutionäres: die Umwandlung des traditionsreichen Hauses in eine Stiftung.
Am Sonntag schließt das Jüdische Museum für etwa zwei Jahre. Der Direktor hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Stadt 50 Millionen Euro für die Renovierung und einen Anbau zahlt. Nun verlässt er die Stadt.
Jetzt geht’s los: Das geplante Kulturgutschutzgesetz hat erste Folgen. Die Dresdner Kunstsammlungen verlieren zehn Werke von Georg Baselitz. Und das ist erst der Anfang.
Wer zumindest für siebzig Minuten einigermaßen sicher gehen will, dass seine Kinder etwas Ordentliches sehen, der kann zu einer Trickfilm-DVD des Leipziger Dok-Filmfestivals greifen.
Griechenlands Banken bleiben bis einschließlich Mittwoch geschlossen, China will den amerikanischen Chiphersteller Micron für 23 Milliarden Dollar kaufen und Leipzigs Stadtkonzern will EWE-Anteile an VNG erwerben.
Das Joch der Wirklichkeitsschilderung abwerfen und die Welt neu konstruieren: Die deutsche Nationalbibliothek in Leipzig zeigt Druckgrafik der russischen Avantgarde.
In Leipzig haben Linksextreme eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mit Anschlägen wollen sie den Niedergang Deutschlands und am liebsten der ganzen EU erreichen. Landesregierung und Polizei sind alarmiert.
Gewalttäter demolieren Autos, werfen Steine auf das amerikanische Konsulat und errichten Barrikaden. Ob die Ausschreitungen mit dem hunderte Kilometer entfernt stattfindenden G-7-Gipfel zu tun haben, ist noch unklar.
Leipzigs neue Propsteikirche ist geweiht: Das Gotteshaus ist nicht nur der größte Kirchenneubau Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung, sondern auch mit moderner Technik ausgestattet. Sogar der Papst schickte eine Botschaft.
Die OECD wettert gegen die Förderung von Dienstwagen in ihren Mitgliedstaaten. Die Länder subventionierten indirekt Luxusautos. Gerade die Kritik an Deutschland ist dabei ein wenig pikant.
Wenn an Pfingsten in ganz Leipzig das Wave-Gotik-Treffen stattfindet, dann lockt das längst nicht mehr nur Jünger der schwarzen Szene. Auf dem ehemals düsteren Festival schillern Besucher heutzutage in vielen bunten Farben – nur ungeschminkt, das geht auf gar keinen Fall.
Das Bach-Porträt ist in seine Heimat zurückgekehrt. 265 Jahre dauerte die Reise. Unter den Augen des Komponisten ist in dieser Zeit viel geschehen.
In Leipzig ist Literatur zu hören, Haldern erwartet den besten Singer-Songwriter des Jahres, und die Dächer von New York verwandeln sich in ein Freiluftkino: die Sommer-Empfehlungen des Feuilletons.
Eigentlich wollte die evangelische Kirche die Lutherbibel nur auf Fehler durchsehen lassen. Stattdessen kehrt sie an unzähligen Stellen zum Deutsch Martin Luthers zurück.
Kindesentführung, Sinnfragen und ein Happy End: Der letzte Leipzig-„Tatort“ von Saalfeld und Keppler überzeugt endlich. Aber besteht er auch den Realitätstest?
Jahrelang war das mit den „Tatort“-Kommissaren aus Leipzig eine Qual. Jetzt verabschieden sich Simone Thomalla und Martin Wuttke mit einer traurig-schönen Kriminalrevue. Warum gibt es den großen Knalleffekt erst jetzt?