Glück ist, wenn Floskeln nicht greifen
An diesem Sonntag läuft nach 16 Jahren die letzte Sendung der Talkshow von Anne Will. Ein Gespräch über Gäste, gelungene Sendungen, den Umgang mit der AfD und neue Pläne
An diesem Sonntag läuft nach 16 Jahren die letzte Sendung der Talkshow von Anne Will. Ein Gespräch über Gäste, gelungene Sendungen, den Umgang mit der AfD und neue Pläne
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) will, dass Journalismus gefördert wird. Das müsse „staatsfern“ erfolgen. Die Forderung unterscheidet sich von dem, was Verleger und Bundesländer von der Bundesregierung wollen, deutlich.
Wie Kunst und Sensibilität Identitäten prägen können: Mit den Filmen „Priscilla“, „Lubo“ und „Origin“ haben die Filmfestspiele von Venedig ein faszinierendes Thema gefunden.
Große Techkonzerne nutzen journalistische Inhalte gern zur Weiterentwicklung ihrer Programme. Die „New York Times“ hat nun darauf reagiert.
Peter Voß beklagt die „Skandaldichte“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wir sind nicht perfekt. Wir müssen auch die überzeugen, die uns misstrauen und für Perspektivenvielfalt sorgen. Aber Manipulationsabsichten haben wir nicht. Ein Gastbeitrag des „WDR Aktuell“-Chefredakteurs.
Fabian Wolff, der sich eine jüdische Identität erfand, war nicht einfach ein Hochstapler. Er war, mit seinem Antizionismus und der BDS-Nähe, der Jude, den sich Deutsche wünschen. Ein Gastbeitrag.
Der Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, erringt vor Gericht zwei Erfolge gegen den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt. Das eine Urteil erschüttert eine Grundfeste des Journalismus.
Ein Reporter, der auch für „Die Welt“ arbeitet, soll bei der Bebilderung seiner Artikel zum Krieg in der Ukraine auf fremde Bilder zurückgegriffen haben. Die Zeitung prüft. Zweifel an der Echtheit des Geschilderten gibt es bislang nicht.
Kiew erschwert die Berichterstattung von der Front. Ein Minister denkt laut über Zensur nach. Journalisten bangen um die Unterstützung der Ukraine durch den Westen.
Angeblich sind die Medien-Konsumenten nachrichtenmüde geworden. Aber mit welcher Art von Journalismus kann man sie zurückgewinnen?
Das Sprachprogramm ChatGPT beflügelt die Debatte über Künstliche Intelligenz. Macht KI Journalisten überflüssig? Mitnichten. Sie kann eine Chance für Medien sein. Wenn man sie richtig einsetzt. Ein Gastbeitrag.
Tausend Mitarbeiter der „New York Times“ werfen dem Blatt vor, es berichte voreingenommen über Transgender. Eine große Lobbygruppe protestiert noch schärfer. Folgt die Zeitung der Kritik der Aktivisten, gäbe sie den Journalismus auf.
Hat der literarische „New Journalism“ den Weg für die Fälschungen von Claas Relotius geebnet? Diese und andere Fragen beantwortet ein Sonderband der Zeitschrift „Text + Kritik“.
Medien decken Verbrechen und Missstände auf – und verhindern sie somit. Die Krise des Journalismus aber offenbart: Es gibt auch andere Wege der sozialen Kontrolle.
„Ich habe nicht das Gefühl, dass sich die Nachrichten genügend verändert haben“: Die amerikanische Medienkritikerin Margaret Sullivan über ihren Abschied vom Journalismus und die Berichterstattung über Trump.
Zur Erinnerung an den großen Essayisten drucken wir einen Auszug aus seiner Abrechnung mit der F.A.Z. von 1962 nach.
Nie zuvor in der Geschichte wurde der Journalismus so heftig attackiert. Nicht ganz zu Unrecht, stellt hier ein Insider fest.
Iwan Safronow habe, so die Anklage, Geheimnisse verraten. Der frühere Journalist sagt, es habe keine Spionage, nur Journalismus gegeben. Recherchen eines unabhängigen Mediums geben dem am Montag Verurteilten Recht.
An welchen Stellen neue Algorithmen in Medienhäusern eine Rolle spielen – und was daraus folgt.
Der falsche „Ökonom“: Wie Erdogan die Türkei durch seine Zinspolitik in Arm und Reich aufteilt und „Ethikregeln“ für eine Presse erlässt, um die allgemeine Moral zu wahren.
Seit mehr als drei Wochen sitzt Marlene Förster, eine Journalistin aus Darmstadt, im Irak in einem Gefängnis des Geheimdienstes. Nun durfte sie erstmals mit ihrer Familie Kontakt aufnehmen.
Interviewpartner werden genötigt, Klagen gegen ausländische Journalisten einzureichen. Mit ihrem Vorgehen verhindert die Führung sogar positive Berichte über ihr Land.
Digitec-Sonderfolge: Im Marketing-Club Frankfurt spricht Präsident Claudio Montanini mit Carsten Knop über die Digitalisierung des Journalismus und der Geschäftsmodelle der Medien.
Klug, ernsthaft und immer mit einem eigenen Blick: Die große Publizistin Bettina Gaus ist gestorben. Ein Nachruf.
Klassische Medien spielen im Internet kaum noch eine Rolle, sagt der Medienwissenschaftler Martin Andree. Stimmt das? Und wenn ja, warum? Liegt es an der unbeschränkten Macht der Netzkonzerne?
Das Erstaunen in den Medien ist groß, dass viele Jungwählerinnen und Jungwähler für die FDP gestimmt haben. Da hat man in der journalistischen Blase wohl etwas nicht mitbekommen.
Mehr als vierhundert Unterstützer aus Medien und Kultur fordern den WDR auf, Nemi El-Hassan als Moderatorin für die Sendung „Quarks“ zu engagieren. Sie wittern „rechte Hetze“. Das ist zu einfach.
Youtube ist für den Journalismus Fluch und Segen zugleich: Die Produktionsfirma Hyperbole versucht beides zu verknüpfen – und setzt dabei auf die Subjektivität von Protagonist und Publikum.
Seine Ironie bemerkte nicht jeder, seine Fehler schon: Am Ende einer stolzen Karriere ist der Sportjournalist Heribert Faßbender doch noch eine Art Kultfigur geworden.
Das Interview von Meghan Markle und Prinz Harry und der Abgang des Journalisten Piers Morgan spalten Großbritanniens Presse und Gesellschaft. Jetzt folgt die nächste Kündigung.
Die App „Clubhouse“ verrät einiges über das Verhältnis von Politikern und Journalisten. Und über unsere Zeit, in der niemand mehr an Hotelbars sitzt.
In Österreich mischt die WKStA, die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption, gern die Politik auf. Doch werden die Staatsanwälte selbst kritisiert, kann es zu Strafanzeigen kommen. So im Fall einer Journalistin.
Wikileaks-Gründer Julian Assange kommt vorerst nicht auf freien Fuß. Aber gegen die Entscheidung des Londoner Gerichts kann noch Berufung eingelegt werden.
Vor dem Urteil gegen Wikileaks-Gründer und Whistleblower Julian Assange warnt seine Partnerin Stella Moris, die Auslieferung käme einem Todesurteil gleich. Auch mehrere Bundestagsabgeordnete fordern, ihn nicht an Amerika zu übergeben.
Wer kritisch über den Staat berichtet, macht sich in China zum Volksfeind. Eine Journalistin wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil sie über den Ausbruch des Coronavirus in Wuhan berichtet hatte.
Auch Einzelpersonen, die Geld aus dem Ausland bekommen, sollen demnächst in diese Kategorie fallen. Sie verlieren dann ihr Wahlrecht. Menschenrechtler kritisieren die Entscheidung.