Wer kriegt hier den Hintern nicht hoch?
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Zum Jahreswechsel hören wir von den Senderchefs von ARD und ZDF noch einmal, was ihnen am wichtigsten ist: dass der Rundfunkbeitrag erhöht wird und sie dies einklagen müssen. Das stimmt nur leider nicht.
Der Putin-Vertraute Dmitrij Medwedjew droht Journalisten der „Times“ mit dem Tod. Die britische Regierung reagiert mit Bestimmtheit. Außenminister David Lammy zeigt sich mit seiner Lektüre – der „Times“.
Regionalzeitungen straucheln, die Löhne sinken, junge Talente zieht es in andere Branchen: Roger de Weck, ehemaliger Chefredakteur der „Zeit“, sorgt sich um den Journalismus und hat Ideen, wie man ihn retten könnte.
Javier Mileis wirtschaftliche Bilanz nach einem Jahr lässt sich sehen. Doch der argentinische Präsident schafft es dennoch nicht, seine Aggressionen zu zügeln.
Das französische Portal „Mediapart“ kritisiert den Norddeutschen Rundfunk für das Vorgehen bei einer gemeinsamen Recherche. Der Sender widerspricht vehement.
Nachdem Russland am Mittwoch zwei ARD-Journalisten ausgewiesen hat, legt das Auswärtige Amt nach. Das Vorspiel um das Berliner Landesamt, das russischen Journalisten den Aufenthaltstitel entzog, wirft weiter Fragen auf.
Das Verfassungsgericht urteilt zur Abschöpfung von Überschusserlösen, Heiko Maas spricht im Untersuchungsausschuss zu Afghanistan, und die neue EU-Kommission hat viel vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Kölner Reporter Axel Spilcker recherchiert zu Clan-Kriminalität. Die, über deren Verbrechen er berichtet, nehmen ihn ins Visier und tun alles, um ihn einzuschüchtern – dafür spannen sie sogar die Justiz ein.
Die digitale Transformation der F.A.Z. zeigt, wie sich traditioneller Journalismus in der modernen Medienlandschaft weiterentwickelt: von FAZ.NET bis hin zur digitalen Zeitung und zu FAZ+. Mit rund 280.000 Abonnenten tragen die digitalen Produkte zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung des journalistischen Angebots bei.
Wenn Militär, Geheimdienste und Journalismus dieselben technischen Maßnahmen ergreifen, wer soll diese Schritte dann eigentlich noch kritisieren?
Wo Politik ist, wird gegessen. Unsere Autorin probiert alles durch. Diesmal ist sie bei der FDP in einer Rooftop-Bar, wo sich nicht alle an Wasser halten. Schon gar nicht die Parteivorderen.
Der Reporter der Deutschen Welle, Adonis Alkhaled, schildert den Angriff auf ihn am Rande eines Konzerts des syrischen Sängers Al Shami in Düsseldorf. Der Sender und NRW-Medienminister Liminski verurteilen die Tat scharf.
Die „Berliner Zeitung“ kritisiert den „Spiegel“ und macht daraus einen Ost-West-Showdown. Das ist aberwitzig, passt aber zum Verschwörungskurs, den Holger Friedrich, der Verleger des Blattes, fährt.
Die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gibt erstmals im Wahlkampf einem konservativen Sender ein Interview. Ihr Kontrahent Donald Trump beschwert sich schon vor der Ausstrahlung.
Kein Einzelfall: Türkische Behörden werden aufgefordert, die Anklage gegen den Kolumnisten der F.A.Z. Bülent Mumay und „alle willkürlich inhaftierten“ Journalisten fallen zu lassen.
Viele Juristen hatten oder haben auch jenseits der klassischen juristischen Berufe Erfolg. Im Interview spricht Claus Kleber über seinen Werdegang, persönliche Versuchungen – und Tipps für angehende Journalisten.
Die Bundesregierung will „gemeinnützigen“ Journalismus fördern. Doch was ist „gemeinnützig“? Und gerät das nicht zu staatsnah? Für die freie Presse jedenfalls hat die Ampel nichts übrig.
Donald Trumps Auftritt bei der Konferenz der nationalen Vereinigung schwarzer Journalisten in Chicago war schon im Vorfeld umstritten. Und Trump lieferte, was viele erwartet und befürchtet hatten.
Politischer Einfluss, neue Spielregeln, die Erde als flache Scheibe: Soňa Weissová vom öffentlich-rechtlichen Radio in der Slowakei erzählt, was das Mediengesetz der Regierung Fico für ihren Sender bedeutet.
In unserer Hörerfolge stellen wir uns Ihrer Kritik. Berichten wir einseitig? Wer bestimmt die Linie und ruft morgens der Kanzler an? All das besprechen wir mit Herausgeber Berthold Kohler.
Wie viele Medienschaffende sind in Gaza wirklich gestorben? Das „Gaza Project“ will belegen, dass Israel gezielt Pressevertreter tötet. Dabei wird erstaunlich wenig differenziert.
Artjom Kriger vom Medium Sotavision wird „Extremismus“ vorgeworfen - wie schon zwei Kolleginnen vor ihm.
Die Rangliste der Pressefreiheit hat ein neues Schlusslicht. Deutschland steigt in die Top Ten auf – aber nicht aus eigener Leistung. Was die Lage besonders besorgniserregend macht.
Mit der FAZIT-Stiftung erhielt die F.A.Z. eine stabile Mehrheitseigentümerin. Sie garantiert mit den Herausgebern die Unabhängigkeit der Zeitung.
In puncto Glaubwürdigkeit liegen Presse und Rundfunk etwa in der Mitte zwischen Wissenschaft und Unternehmen – und auf gleicher Höhe mit einer lange gering geschätzten Institution.
Die Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeigers“ wendet sich in einem offenen Brief an die Verleger. Ein Ressort wird aufgelöst, die Arbeit sollen Externe und KI übernehmen. Das sei kein Journalismus, schreiben die Redakteure.
Der Präsident des Verfassungsschutzes macht sich anstellig, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Das müsste Journalisten auf den Plan rufen. Tut es aber kaum. Warum? Ein Gastbeitrag.
Die Protokolle des RKI-Krisenstabs galten als Verschlusssache. Nach einer Klage von Journalisten sind sie nun veröffentlicht worden. Sie könnten die Debatte über den Umgang mit der Pandemie abermals anheizen.
Simon Bergmann, der Anwalt des Rammstein-Sängers Till Lindemann, hatte in der Presse die Recherchemethoden der „Süddeutschen“ kritisiert. Die Zeitung meinte, er stelle Tatsachen falsch dar. Die Gerichte sehen das anders.
Florian Hager, der Intendant des Hessischen Rundfunks, will den Sender neu ausrichten. Denn einerseits müsse die Landesrundfunkanstalt sparen, andererseits müsse sie sich stärker auf digitale Möglichkeiten konzentrieren.
Lufthansa-Flugzeuge bleiben heute am Boden, im Wirecard-Prozess droht zum 100. Verhandlungstag Streit und Fußballfans kommen gleich doppelt auf ihre Kosten.
Unbekannte haben einen Journalisten am Rande einer Kundgebung verprügelt, an der auch Greta Thunberg teilnahm. Nun ermittelt der Staatsschutz.
Das Geheimtreffen von AfD-Leuten mit Personen aus dem rechtsextremen Milieu erregt auch das Theaterpublikum. Die szenische Lesung der Correctiv-Recherche im Berliner Ensemble bringt ein neues Detail zutage.
Diesmal trifft die Kritik des Youtubers Rezo nicht die CDU, sondern den NDR. Rezo sagt, das Magazin „STRG_F“ verbreite Unwahrheiten. Der NDR weiß darauf noch nicht zu antworten, ein Verantwortlicher bei „funk“ schon.
Der Vizechefredakteurin der „Süddeutschen Zeitung“, Alexandra Föderl-Schmid, wird vorgehalten, sie habe bei Texten plagiiert. Im Gespräch mit der F.A.Z. ordnet sie ihre Arbeit ein.