Der Wahn der Welt
Wie soll man in der Politik noch zwischen Witz und Wirklichkeit unterscheiden?
Wie soll man in der Politik noch zwischen Witz und Wirklichkeit unterscheiden?
Selbstreflexive Witze und Kükenschreddern: Das neue Comedy-Format „Kroymann“ ist nicht frei von alten Gags. Trotzdem könnte es noch was werden mit dem Humor im Ersten.
Der NSU-Dreiteiler der ARD und zwei Produktionen von Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“ gehören zu den Trägern der 53. Grimme-Preise. Die Jury lobt die „kluge Reflexion“ des Satirikers.
Vor dem Hamburger Landgericht findet Jan Böhmermann mit seinem Satire-Gedicht auf Recep Tayyip Erdogan keine Gnade. Der türkische Potentat kann sich freuen.
Den Preis für Erdogans Ehre zahlen die Satiriker. Dabei wird es Böhmermann gar nicht um den türkischen Präsidenten selbst gegangen sein. Sein Werk legt eine andere Stoßrichtung nahe.
Der TV-Satiriker Jan Böhmermann darf nach einer Entscheidung des Hamburger Landgerichts bestimmte Passagen seines Gedichtes „Schmähkritik“ weiterhin nicht mehr veröffentlichen. Damit gab es einer Klage Erdogans in Teilen statt.
Berufungsgericht zeigt Trump die Grenzen auf. Von der Leyen spricht mit amerikanischen Kollegen Mattis über Nato-Zukunft. Landgericht entscheidet über Erdogans Klage gegen Böhmermann. Bundesrat erörtert Bund-Länder-Finanzen und Innere Sicherheit.
Ein Auto kaufen und dafür noch Geld bekommen - damit lockt Nissan Kunden. Doch was taugt so ein Angebot?
Jan Böhmermann hat den Deutschen Fernsehpreis gewonnen. Die Auszeichnung widmet er einem bestimmten Verbündeten.
Viele Menschen ertragen es nicht mehr, belehrt zu werden. Wer andere als Trottel oder abgehoben darstellen will, verpflanzt sie verbal ins „Proseminar“. Hat es das verdient?
Wer der richtig und entschlossen handelnden Kölner Polizei Rassismus vorwirft, setzt die Handlungsfähigkeit des Staates aufs Spiel. Und das wegen ein paar haltloser Tweets. Ein Kommentar.
Ein Strafprozess gegen ihn ist abgewendet, jetzt geht es um Inhalte: Satiriker Jan Böhmermann verlangt Einblick in die juristische Beurteilung seiner Schmähkritik an Erdogan.
Ist das schon ein neuer viraler Hit von Jan Böhmermann? Diesmal postet er auf Facebook einen Chat mit einem angeblichen Hater, der ihn beleidigt haben soll.
Die Entscheidung über die Unterlassungsklage des türkischen Präsidenten Erdogan gegen den ZDF-Moderator Böhmermann ist vertagt worden. An diesem Mittwoch kreuzten die Anwälte in Hamburg die Klingen.
Dieses Schmähgedicht muss er aushalten: Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies Erdogans Beschwerde als unbegründet zurück – und bestätigt damit das Mainzer Urteil.
Eine „Verarsche-Show“ wolle er nicht machen, sagte Jan Böhmermann vor seiner Version von „Wetten, dass..?“. Doch genau das ist es geworden. Sogar der Ton quietscht.
Fans der abgesetzten Samstagabend-Show können sich freuen, ein bisschen zumindest: Jan Böhmermann bringt sie zurück – aber nur zwei Mal, und nur in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“.
Fast alle hatten darauf gesetzt, dass die Klage gegen Jan Böhmermann und sein Schmähgedicht fallen gelassen wird. Nur einer war offenbar überrascht: Erdogan hat Beschwerde eingelegt.
Juristisch steht er im Feuer, sein Sender und er stehen zusammen: Der Moderator Jan Böhmermann hat seinen Vertrag mit dem ZDF verlängert. Gibt es künftig sogar mehr als das „Neo Magazin Royale“?
In der „Affäre Böhmermann“ wollen die Juristen das letzte Wort haben. Auch nachdem der Moderator die Sache geschickt eingeordnet hat, setzt sich das Trauerspiel fort. Damit war zu rechnen.
Jan Böhmermann erklärt sich in eigener Sache. Er gibt sich witzig, aber macht ernst. Er kritisiert die Türkei, die Kanzlerin und das ZDF. Und Erdogan? Der legt Beschwerde ein, damit gegen Böhmermann wieder ermittelt wird.
Die Straf-Ermittlungen gegen Jan Böhmermann sind vorbei. Was nun? Nun kommt der nächste Prozess. Vor dem greift der Anwalt des ZDF-Moderators die Bundeskanzlerin nicht ohne Grund an.
Der türkische Präsident Erdogan wird noch einmal daran erinnert, dass die deutsche Justiz wirklich unabhängig ist. Und für nicht so gemeinte Schmähungen brechen goldene Zeiten an.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann wegen Beleidigung. Zu seinem „Schmähgedicht“ seien strafbare Handlungen nicht mit nötiger Sicherheit zu beweisen. Der Vertreter Böhmermanns greift Angela Merkel an.
Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hat sich mit ihren Karikaturen zum Erdbeben in Amatrice in die Nesseln gesetzt. Jetzt schiebt die Redaktion eine erklärende Zeichnung nach.
Das ZDF setzt weiter auf Jan Böhmermann und will mehr für junge Zuschauer tun. Aber wie sieht für Norbert Himmler Fernsehen in Zeiten der Flüchtlingskrise aus? Ein Gespräch.
Die Politik sollte sich nicht von den Privatsendern kirre machen lassen. Es ist sinnvoll, auf das Digitalradio zu setzen. Man muss es nur wollen und notfalls erzwingen.
Im eigenen Land geht Erdogan auf Kritiker zu und zieht seine zahlreichen Beleidigungsklagen zurück. Doch die Geste der Versöhnung reicht nicht bis nach Deutschland.
Das Satiremagazin „Titanic“ provoziert mit einer Abbildung des türkischen Staatspräsidenten. Dieser könnte nun analog zum Fall Böhmermann juristisch dagegen vorgehen.
Serdar Somuncu ist prollig und vulgär – und eine kluge Stimme in deutschen Talkshows. Bekannt geworden ist er mit „Mein Kampf“-Lesungen. Wer ist dieser Mann?
Nach der einstweiligen Verfügung gegen weite Teile der „Schmähkritik“ will Erdogan das komplette Gedicht verbieten lassen. Einen Grund hierfür glaubt sein Anwalt in einem Interview gefunden zu haben, das Böhmermann gegeben hat.
Beschwerde abgelehnt: Auch vor dem Kölner Oberlandesgericht scheitert der türkische Präsident gegen den Springer-Chef Döpfner, der sich Böhmermanns „Schmähkritik“ zu eigen gemacht hatte. Erdogan bleibt jetzt noch eins.
Erdogan gegen Böhmermann: Das Hamburger Landgericht bestimmt den Spielraum der Satire sorgfältig, lässt den türkischen Präsidenten aber im Besitz der Trumpfkarte, die alles sticht.
Vor ihrer Reise nach Istanbul verteidigt die Kanzlerin das EU-Türkei-Abkommen. Im Interview mit der F.A.S. spricht sie zudem über die Polarisierung in der Gesellschaft – und zieht eine klare Grenze nach rechts.
Der Vorsitzende Richter am höchsten deutschen Strafgericht hat sich zum Rechtsstreit zwischen Erdogan und Böhmermann geäußert. Die Ansicht „Satire darf alles“ sei juristisch nicht haltbar.
Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson gewinnt einen Böhmermann-Solidaritäts-Gedichtwettbewerb – natürlich geht es darin auch um Liebe mit Ziegen.