Was für ein Kind war Kafka?
Franz Kafkas Kindheit fand ohne Freunde statt und wurde von den permanenten Drohungen des Vaters begleitet. Wie münzte Kafka seine schwierige Kindheit in literarische Stärke um?
Franz Kafkas Kindheit fand ohne Freunde statt und wurde von den permanenten Drohungen des Vaters begleitet. Wie münzte Kafka seine schwierige Kindheit in literarische Stärke um?
In seiner Wohnung am Rande von Paris empfängt der Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt den deutschen Publizisten Reiner Stach, um mit ihm über eine gemeinsame Leidenschaft zu reden: Franz Kafka.
Pekings Taiwan-Beauftragter besucht als erster chinesischer Regierungsvertreter die Inseldemokratie. Er wird mit Protesten empfangen - die Parlamentsbesetzung durch Studenten hat Taiwan politisch aufgerüttelt.
Als Gregor Samsa vor Lachen einmal fast von der Decke fiel: Angenehm behutsam macht „My first Kafka“ von Matthue Roth und Rohan Daniel Eason schon Achtjährige mit dem Dichter vertraut.
Sie spielte für die Wachmannschaft und die Lagerinsassen - und blieb am Leben. Alice Herz-Sommer, die jetzt im Alter von 110 Jahren gestorben ist, gilt als älteste Holocaust-Überlebende.
Seine Leoparden brechen weiterhin in Tempel ein: Kafkas Briefe aus den Jahren 1918 bis 1920 berichten vom Werden und Vergehen persönlicher Welten.
Am Sonntag ist Rachel Salamander mit dem Marbacher Schillerpreis ausgezeichnet worden. Er ehrt eine Frau, die die jüdische Kultur in Deutschland wieder heimisch gemacht hat.
Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seitdem das Manuskript von Franz Kafkas „Prozess“ nach einer beispiellosen Sammelaktion für das Deutsche Literaturarchiv gerettet wurde. Jetzt zeigt Marbach erstmals alle 161 Blätter der Handschrift.
Was für unabsehbare Folgen aus harmlosen Alltäglichkeiten entstehen können, beschrieb Franz Kafka prägnant wie kaum ein anderer: Wer einmal dem Fehlläuten der
Ich lebe was, was du nicht siehst: Wie Klaus und Helene Wagenbach die Welt erleben. Zwei Generationen antworten auf dieselben Fragen.
Zur charakteristischen Signatur der literarischen Moderne wurde infolge rasanter sozialer, politischer und wirtschaftlicher Umbrüche vor allem das Gefühl der
Marbacher Freude: Das Deutsche Literaturarchiv stellt den jüngst mittels Spenden erworbenen „Mäuse-Brief“ aus der Feder Franz Kafkas aus. Und findet weitere Mäuse in Leben und Werk des Dichters.
Erst kommt die Justiz, dann kommt die Moral: Die Frage der Zulassung von Berichterstattern zum Münchner NSU-Prozess zeigt, was dabei für die deutsche Gesellschaft auf dem Spiel steht.
Schriftsteller und Juristen haben viele Gemeinsamkeiten. Beide ringen mit der Sprache und der Gerechtigkeit. Was eine Dichterin der deutschen Rechtsprechung für das Jahr 2013 wünscht.
Die Prager Burg ist der einsamste Ort der Welt. Umweht wird er von uraltem Geisterspuk. Jedem neuen tschechischen Präsidenten, der dort einzieht, sitzt er im Nacken. Versuch einer Beschwörung.
Gustl Mollath warnte vor „Schwarzgeldkreisen“ und wurde für verrückt erklärt. Eine Bank fand heraus, dass alles stimmte. Trotzdem kam er in die Psychiatrie.
Florian Illies hat eine Sammlung veranstaltet, was 1913 gesagt und gedacht wurde. Ein Jahr vor 1914 fuhr die Geschichte natürlich nicht nach Fahrplan auf den Ersten Weltkrieg zu.
Angst vor der Maus: Franz Kafkas berühmtes Schreiben an seinen Freund Max Brod, in dem er seine ärgste Phobie schildert, wird versteigert.
Die Kafka-Dokumentation bei Arte ist parteiisch und reißerisch, aber auch effektvoll gemacht. Sagi Bornstein, ihr Autor, unterstützt im Manuskript-Streit die Position Israels.
Von Schakalen, Doppelköpfen und dem großen „G.“: Ein Gespräch über Franz Kafka mit dem Historiker Saul Friedländer, der an diesem Donnerstag achtzig Jahre alt wird.
Stefan George war ein Charismatiker, Franz Kafka der ewige Sohn, Heinrich von Kleist ein Krieger und Seelensucher. Starke Thesen.
Was bringt einen bedeutenden Historiker dazu, sich in das Gebiet der Literaturwissenschaft zu verirren und ein Buch über Franz Kafka zu schreiben? Saul
Wider das Verschwinden der Stimme in der Schrift: Die Edition „Erzählerstimmen“ versammelt Originaltöne von mehr als hundertachtzig deutschsprachigen Erzählern aus den vergangenen hundert Jahren.
Am 20. September vor hundert Jahren schreibt Kafka den ersten Brief an Felice Bauer. Eine der ungewöhnlichsten Korrespondenzen ihrer Zeit beginnt. In seinen Briefen nimmt Kafka die Medienrevolution des 21. Jahrhunderts vorweg.
In den meisten amerikanischen Teilstaaten ist der Wahlkampf vorbei, bevor er noch richtig begonnen hat. Weite Teile des Südens werden republikanisch stimmen.
Welches Buch von Franz Kafka würden Sie einem Erwachsenen als Einstieg empfehlen, der Kafka noch nie gelesen hat?Günter H.
Nicht der ersten Adresse für Kafkas handschriftliche Zeugnisse, dem Deutschen Literatur-Archiv in Marbach, fiel in der Frühjahrsauktion bei Bassenge in Berlin
Dort liegt im Zürcher Schauspiel „Amerika“: Frank Castorf macht aus Franz Kafkas feinem Roman einen Volksbühnenjahrmarkt. Ein Vorgeschmack auf das, was uns in Bayreuth erwartet?
Joan Didion schreibt das Requiem einer Mutter, Olga Grjasnowa liefert ein fulminantes Debüt, Severin Perrig zeigt die Arbeitsplätze großer Dichter und gleich zwei Bücher nähern sich Franz Kafka.
Reiner Stach versammelt kuriose und abseitige Fundstücke zu Franz Kafka. Das kunstvolle Mosaik beweist, dass der Dichter in der Summe der von ihm existierenden Klischeevorstellungen nicht aufgeht.
Die Universität Harvard hat Martin Walser eingeladen, eine Rede zum 9. November zu halten. Die Ansprache des Schriftstellers zielt ins Zentrum seines Selbstverständnisses.
Die Turbine dreht sich nicht mehr. Ein Dinosaurier der Industrie, dessen grünen Panzer der Rost zernagt und durchmasert hat. Doch sie beherrscht in ihrer ganzen Breite den Raum und begrenzt die Bühne nach hinten.
Heute erinnert ein Festakt im Kaisersaal an den 125. Jahrestag der Gründung des S. Fischer Verlags. Die Geschichte des Unternehmens, das seit mehr als sechzig Jahren in Frankfurt ansässig ist, war bewegt.
Das ist jetzt fast fünfzig Jahre her, dass Monika Schoeller, die damals noch Monika von Holtzbrinck hieß, ihren Vater Georg zu Gottfried Bermann Fischer und seiner Frau Brigitte begleitete. Es war in der Falkensteiner Straße in Frankfurt, damals Stammsitz des S.-Fischer-Verlags.
Michael Kumpfmüller bringt Licht in das Kafka-Rätsel „Dora Diamant“, Graham Swift begibt sich in die Gedankenwelt einer Frau, die vor einer delikaten Aufgabe steht.
Inzwischen sieht er beinahe wie ein Kind aus, man kann es nicht deutlich genug sagen, er ist krank, aber das Auffällige ist doch dieser Ausdruck, als hätte er sein halbes Leben gebraucht, um wie ein verdruckster Primaner auszusehen, ...