Superman und seine Tauben
Lange bevor sich das Zentrum von Paris zu einer Mischung aus Freilichtmuseum und Konsumtempel entwickelt hat, besuchten Franz Kafka und Max Brod die Stadt.
Lange bevor sich das Zentrum von Paris zu einer Mischung aus Freilichtmuseum und Konsumtempel entwickelt hat, besuchten Franz Kafka und Max Brod die Stadt.
Nicht die geringste geistige Verbindung? Kafkas Verhältnis zu München war schwierig. Dabei fand hier eine seiner beiden öffentlichen Lesungen statt.
Im Sommer 1901 reiste Franz Kafka mit seinem Onkel, dem Landarzt, über Helgoland nach Norderney. Las er am Strand Hamsuns Roman „Hunger“?
Warum gibt es noch keine Franz-Kafka-Brücke in seiner Heimatstadt? Ein Abendgespräch über Deutsche, Tschechen, die Moldau und das größte Stalin-Denkmal der Welt.
Die Israelische Nationalbibliothek zeigt die letzte der drei großen Ausstellungen zum hundertsten Todestag Franz Kafkas. In ihr steht die Beziehung des Schriftstellers zu Judentum und Heiligem Land im Mittelpunkt.
Thomas Manns Roman erschien am 20. November 1924. Den Nobelpreis bekam er wenig später aber für ein anderes Buch. Heute ist „Der Zauberberg“ eines der wirkungsmächtigsten Werke der Weltliteratur.
Seit über vierzig Jahren kursiert ein Text, den Franz Kafka über seine Helgoland-Reise von 1901 verfasst haben soll. Doch hat den Text überhaupt Kafka geschrieben – oder wer ist der wahre Autor? Eine Spurensuche.
Erstmals seit 2018 gelangt eine literarische Handschrift Franz Kafkas in den Handel: „Erstes Leid“ von 1922 wird bei Hesse in Hamburg zusammen mit einem Brief des Schriftstellers versteigert.
Seit über vierzig Jahren kursiert ein Text, den Franz Kafka über seine Helgoland-Reise von 1901 verfasst haben soll. Wer ist der wahre Autor? Eine Spurensuche.
Zehn Tage wollte Franz Kafka in dem nordböhmischen Dorf Zürau bleiben, sieben Monate wurden daraus. Was suchte er dort, welche Spuren hinterließ er?
Endlich wird hierzulande eine große Schriftstellerin aus China entdeckt: Can Xues Erzählungsband „Schattenvolk“.
Schriftstellerin Caroline Wahl hat die Bestsellerlisten seit dem vergangenen Jahr nicht verlassen. Im Stil-Fragebogen spricht sie über Franz Kafka, Humor in schwierigen Zeiten und darüber, was ihr zum Glück noch fehlt.
Die Fragen des Literaturrätsels im Oktober kreisen alle um Tiere in der Literatur, der Lyrik, auf der Bühne. Es sind ein paar bekannte Tiere darunter, aber auch ein paar weniger berühmte. Wer kennt sie?
Starke Frauen nicht nur auf dem Cover: In der neuesten Ausgabe der nur von Zeichnerinnen bestückten Comic-Anthologie „Spring“ geht es um das Thema „Macht“. Das macht was her.
Im Selbstversuch kommt der tüchtigste Rechtsbeistand ins Schwanken: Das Motiv der Waage im literarischen Werk und in den Lebenszeugnissen Franz Kafkas.
Kafka, Rilke, Smetana: Für viele Künstler wurde das Schloss Loučeň in Böhmen zu einem inspirierenden Zufluchtsort. Nach vielen Jahren des Verfalls strahlt es heute wieder diese Kraft aus.
Schauspielpremieren im Oktober
Kurz nach ihrem 80. Geburtstag ist die deutsche Künstlerin Rebecca Horn gestorben. International gefeiert wurde sie für ihre Arbeit als Bildhauerin, Autorin, Filmerin und Performerin.
Nicht die geringste geistige Verbindung? Kafkas Beziehung zu München war schwierig. Dabei fand hier eine von zwei seiner öffentlichen Lesungen statt.
Brot des Künstlers? Da sollte man mal Kafka fragen. Was der Beifall so alles bedeuten kann. Ein Gastbeitrag.
Warum habe ich mich in diesem Gedenkjahr nicht mehr für einen Schriftsteller interessiert, der mich als Student erschüttert hat?
Das Schloss von Frýdlant in Nordböhmen könnte Vorlage für Franz Kafkas gleichnamigen Roman gewesen sein. Obgleich es keine gesicherten Belege dafür gibt, würde kaum eine Burg den Schilderungen besser entsprechen.
Was passiert, wenn man eine Nacht am Grab von Eduard Mörike verbringt? Man schreibt eine Dankesrede, die eigentlich eher eine Erzählung ist. Auch die Geister von Hermann Hesse, Franz Kafka und anderen spuken darin herum.
Lange bevor sich das Zentrum von Paris zu einer Mischung aus Freilichtmuseum und Konsumtempel entwickelt hat, besuchten Franz Kafka und Max Brod die Stadt. Das müssen Zeiten gewesen sein.
Im September 1923 kam Franz Kafka in die deutsche Hauptstadt, um mit seiner späten Liebe Dora Diamant ein neues Leben zu beginnen. Er blieb nur ein halbes Jahr, dann zwang ihn seine Krankheit zur Abreise.
Angenehmes Licht für das Geistesleben im sonst sterilen Regierungsviertel: Der Neubau der israelischen Nationalbibliothek von Herzog & de Meuron schwebt wie ein Trapez über schwierigem Terrain.
Einmal noch ans Meer: Im Ostseeheilbad Müritz sollte sich Kafka 1923 erholen. Stattdessen hatte er gleich mehrere schicksalhafte Begegnungen.
Im Sommer 1907 besuchte Franz Kafka seinen Onkel Siegfried Löwy in Triesch. Tagsüber badete er, fuhr Motorrad und trank Bier. Seine Abende verbrachte er mit einer jungen Wienerin names Hedwig.
Der Einzige in Schwimmhosen: Im Juli 1912 besuchte Franz Kafka die Naturheilanstalt Jungborn am Harz. Was ist von dieser heute noch übrig?
Beim Festival in Aix-en-Provence zeigt William Kentridge eindrucksvoll und unterhaltsam, was Flucht bedeutet. Barrie Kosky bringt einen kranken König auf die Bühne, für den der große Johannes Martin Kränzle alles gibt.
Tetschen-Bodenbach war für Kafka nur Ziel langweiliger Dienstreisen – bis er und Felice Bauer dort versuchten, ihre Beziehung wiederzubeleben.
Das Jahr 2024 gilt als „Kafka-Jahr“. Der Prager Schriftsteller verdiente seinen Lebensunterhalt als Jurist – was sein literarisches Wirken prägte.
Rund tausend Pfund für jedes Wort: In London kommt ein Brief von Franz Kafka zur Auktion, in dem er sich über seine Schreibblockade beklagt. So eloquent und teuer kann ein „Writer’s Block“ werden.
Seine Syntax und seine Sprechweise verrieten, dass er die Verbindung der Literatur mit dem Leben suchte und jeder Endgültigkeit entgegenwirken wollte: Erinnerungen an Peter Demetz.
Im Sommer 1901 reiste Franz Kafka mit seinem Onkel, dem Landarzt, über Helgoland nach Norderney. Er sollte sich von seinen Abiturprüfungen erholen. Las er am Strand Hamsuns Roman „Hunger“?
Tragödie reloaded: Alhierd Bacharevičs Roman „Europas Hunde“ blickt auf die Zukunft des Kontinents bis ins Jahr 2050.