Tausendmal gefragt
Das gab es lange nicht: Ein Talk mit den Gebrüdern Schumacher über Tempo, Glück und das Leben am Limit.
Das gab es lange nicht: Ein Talk mit den Gebrüdern Schumacher über Tempo, Glück und das Leben am Limit.
Sandra Maischberger gibt Verbrechensopfern und Angehörigen eine Plattform. Das hilft vielleicht sogar bei der Fahndung. Deshalb muss man aber nicht gleich Polizisten anklagen.
Bei Sandra Maischberger sollten die Reichen zur Kasse gebeten werden. Daraus ist nichts geworden – und aus allem anderen auch nicht. Das Format steht vor der Pleite.
Eine Sendung, wie es das Aktuelle Sportstudio mal gewesen sein könnte: Beckmann zieht Olympia-Bilanz und bei aller Betulichkeit bringen ausgerechnet Diskuswerfer Robert Harting und Kraftsportler Matthias Steiner Gewicht in die Debatte.
Zwei Novitäten machen auf die amerikanische Fernsehserie „Copper“ aufmerksam: Franka Potente spielt eine Hauptrolle, die BBC produziert das Ganze.
Europameister der Herzen oder Europas Schulmeister - was sind wir Deutschen wirklich?“ So fragte Frank Plasberg gestern Abend. Die Antwort: Tiefste Provinz.
Frankreichs mediale Landschaft wird wohl bald anders aussehen. Sarkozys Niederlage war auch eine für das Privatfernsehen. Nach der Parlamentswahl am Wochenende könnte ein staatlicher Kulturkampf folgen.
Gerade erschien „Bossypants“ auf deutsch, die Autobiographie von Tina Fey, Erfinderin der Serie „30 Rock“. Ein Interview über die komischen Seiten der Frauen und die weichen Seiten der Männer.
Medienmanipulation, europäische Werte und die Verbindung von Sport und Politik: Der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew spricht im Interview über Julia Timoschenko und die Fußball-EM.
Das ZDF suchte das politische Nachwuchstalent 2012 – und fand eine Fürsprecherin für die Kita-Pflicht. Sehenswert war die Sendung, weil sie vorführte, in welcher Rolle sich das Fernsehen im politischen Prozess immer noch sieht, selbst wenn die Fundamente längst wackeln.
Nach langer Pause erscheint die amerikanische Serie „Mad Men“ wieder auf dem Bildschirm. Sie zeichnet ein Sittengemälde der sechziger Jahre sondergleichen.
Wer kümmert sich um das wachsende Heer dementer Alter - die Angehörigen? „Anne Will“ hat Wege aus dem Pflegenotstand gesucht. Und sich bis nach Thailand verirrt.
Eine Gesellschaft, in der bald jeder Dritte älter als sechzig ist, muss über die Lastenverteilung in Pflege und Rente neu nachdenken. Wir denken, es sei noch Zeit. Doch das stimmt nicht. Ein Plädoyer des CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn.
Wer im Glashaus sitzt, darf ruhig mit Frauen werfen: Martin Kusej inszeniert „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder im Münchner Marstall.
So ist er eben: eine Kämpfernatur und manchmal etwas undiplomatisch. Hubert Seipels Dokumentation „Ich, Putin“ zeichnet ein realistisches Bild des vermutlich nächsten russischen Präsidenten.
„Hilfeschreie, die niemand hört - wer versagt beim Kinderschutz?“ So fragte gestern Abend Günther Jauch. Zum Glück erfuhren wir mehr als platte Schuldzuweisungen.
Der Rostocker „Polzeiruf 110“ überzeugt durch Alltäglichkeit. Autor Eckhard Theophil steht auf nackte Realität, die auch in seinem eigenen Lebenslauf wieder zu finden ist.
Der Chronist des feinen München spottet jetzt über Berlin: Helmut Dietl wagt mit „Zettl“ eine Fortsetzung von „Kir Royal“ im Kino. Gelohnt hat es sich nicht.
„Wie viel ,Wulffen’ ist in Ordnung“, fragte Günther Jauch am Sonntagabend - doch statt Antworten zu liefern, versandete die Sendung in einer ziellosen Diskussion. Dabei hätte ein Blick auf die Flick-Affäre erstaunliche Parallelen zutage gefördert.
Fünf Fernsehserien sind für die Golden Globes nominiert, die am kommenden Sonntag verliehen werden. Sie haben ihre Meriten. Doch das beste Stück der Saison fehlt.
Wulffs Interview ist kein Befreiungsschlag, sondern nur der Rückzug auf die letzte Verteidigungslinie. Die „Bild“-Zeitung dreht die Eskalationsspirale weiter. ARD und ZDF verspielen die Chance zur Aufklärung.
Auch das smarteste Telefon kann nicht mehr, als unseren Alltag planen und organisieren. Erleben müssen wir ihn schon selbst - ohne digitale Mätzchen.
Die Amerikaner glauben wieder an Märchen: Sie lassen sich von neuen Fernsehserien unterhalten, denen die Realität wurscht ist.
Bei Frank Plasberg ging es gestern um „Bürger gegen Banken: Wut und Angst im Euroland.“ Beides ist aber vor allem in unseren Medien zu erleben. In der Wirklichkeit sind Wut und Angst noch gar nicht angekommen.
Aufschlussreiches Gelächter und unheimlicher Beifall: Helmut Schmidt und Peer Steinbrück sind zu Gast bei Günther Jauch und fast durchweg einer Meinung. Nur an einer einzigen Stelle widerspricht der Jüngere.
In Russland beruft man sich neuerdings auf die Breschnew-Ära. Ist das bloß gemütlicher Zynismus? Putins Rückkehr auf den Thron des Staatschefs lässt Schlimmeres befürchten.
Dass es bei unserer Unterhaltung über das Internet auch um abgründige Waldspaziergänge gehen würde, war nicht absehbar. Kühl malt Miriam Meckel den digitalen Schrecken an die Wand.