Engel der Barmherzigkeit oder Taschenvenus?
Sie ist die Vorlage für Lady Cora Crawley in „Downton Abbey“: Fiona Carnarvon schildert in ihrer Biographie, wie aus Amina Wombwell eine Gräfin wurde. Deren trauriges Ende lässt sie weg.
Sie ist die Vorlage für Lady Cora Crawley in „Downton Abbey“: Fiona Carnarvon schildert in ihrer Biographie, wie aus Amina Wombwell eine Gräfin wurde. Deren trauriges Ende lässt sie weg.
Der Protagonist von „House of Cards“ ist zynisch, skrupellos und berechnend: In der Rolle des diabolischen Politikers Francis Underwood gibt uns Kevin Spacey das volle Programm - Politfernsehen, das mitreißt.
Verbrechen und andere Kleinigkeiten: An zwei Abenden zeigt Arte „Top of the Lake“ von Jane Campion. Vor urwüchsiger Kulisse entfaltet die sechsteilige Serie über ein verschwundenes Mädchen eine beklemmende Atmosphäre.
Die Deutsche Akademie für Fernsehen, die es wirklich gibt, hat tolle Ideen, wie man richtig gutes Fernsehen macht - und schlägt zuerst einmal eine unabhängige Kommission vor.
Sandra Maischberger hört ihren Gästen zu, das zeigt sich auch beim Thema „Politik und Krankenkassen“. Dadurch kommt sie ihren Gästen nahe und entlockt ihnen Intimes. Die peinliche Seelenschau der Pseudo-Psychologen hat sie nicht nötig.
In seinem Buch „Gomorrha“ hat Roberto Saviano beschrieben, wie die Camorra funktioniert. Nach einem Kinofilm wird daraus nun eine Fernsehserie. Auch sie soll die Mechanik des Bösen aufzeigen.
Jorge Lanata ist der Star des argentinischen Journalismus und jagt die Präsidentin Kirchner vor sich her. Dabei macht er die beste Satire im Fernsehen und enthüllt einen Skandal nach dem anderen.
Trau, schau, wem: Bezahlsender und Online-Dienste liefern sich einen heißen Kampf um die Gunst der Zuschauer. Dabei besteht eine zunehmende Bereitschaft für Fernseh-Inhalte zu bezahlen.
Dass die Amerikaner großes Serienfernsehen können, wissen wir. Wie sieht es mit den Europäern aus? Das wollen wir vom Doyen der hiesigen Szene und Produzenten von „Borgia“, Jan Mojto, wissen.
Die Geschichte von Walter White ist zu Ende. Der Chemielehrer, der zum Drogenkoch wurde, verlässt den Highway zur Hölle nicht. Und doch gönnt ihm der Serienschöpfer Vince Gilligan einen Augenblick der Erlösung. Wer den Schluss selbst sehen will, sollte diesen Text nicht lesen.
Mit diesem Ergebnis hatte niemand gerechnet: ARD, ZDF, RTL, n-tv, N24 und Phoenix berichten über eine denkwürdige Bundestagswahl. Das vorläufige Fazit: Verwirrung.
Im pakistanischen Fernsehen gibt es die erste animierte Superheldin. Und die ist ausgerechnet verhüllt. Religiösen Eiferern aber bereitet „Burka Avenger“ keine Freude. Im Gegenteil.
Diesen Chef möchte man auf keinen Fall haben: Sarah Khan interpretiert die Fernsehserie „Dr. House“ als Hommage an den amerikanischen Pragmatismus.
Grieche im Adamskostüm: Arte macht „Odysseus“ platt, während die Serie verzweifelt darum bemüht ist, alte Mythen für die Gegenwart holzschnittartig wieder salonfähig zu machen.
Der staatliche Rundfunk sei ein Beispiel für „unglaubliche Verschwendung“, sagte ein griechischer Regierungssprecher am Dienstag. Noch in der Nacht wurde ein Sender nach dem anderen abgeschaltet, Tausende gingen auf die Straße.
Dick Wolf ist die Legende des amerikanischen Serienfernsehens. Zwanzig Jahre lang lief sein „Law and Order“, Schauplatz war New York. Jetzt legt er eine Feuerwehrgeschichte aus Chicago vor.
Warum sie sich den Dreiteiler antue, wurde unsere Leserin Silvia Friedrich gefragt. Sie erkennt in Friedhelm ihren Vater - und hofft auf Antworten, die sie bisher nicht erhalten hat.
Auch ein politisches System kann und muss man den Menschen verkaufen: Pablo Larraíns Film „No!“ erzählt, wie in Chile General Pinochet gestürzt wurde - von einem Werbefachmann.
Die Österreicher mischen den „Tatort“ auf: In der Wien-Folge „Zwischen den Fronten“ gelingt zwar nicht alles. Bemerkenswert aber ist, dass das Drehbuch eine politische Zuspitzung riskiert.
Fernsehen beim Filmfestival: Kaum einer verließ den Saal, als Jane Campions herausragende Miniserie „Top of the Lake“ sechs Stunden lang auf der Berlinale lief. Eine melancholische Neuseeland-Feier.
Jede Folge der Serie „Breakout Kings“ beginnt mit der Flucht aus einem Gefängnis. Weit kommen die Ausbrecher aber nicht. Auch, weil die Kollegen aus dem Knast sie verpfeifen.
Eine Drohnenkamera, die aus fünf Kilometern Höhe erkennen kann, wie jemand winkt: Für das amerikanische Verteidigungsministerium hat ein Ingenieur die Überwachungstechnik perfektioniert. Mit handelsüblichen Bauteilen.
Mut zur Hässlichkeit: Diese Werbestrategie hat in Tirol Erfolg. Nun ist der zweite Band der prämierten Bilderreise erschienen - der Schönheit der Berge erliegt er doch.
Der Film ist wie ein Komplott: Der Neu-Russe Gérard Depardieu spielt Rasputin. Damit beschert er Wladimir Putin eine Paraderolle, verkörpert sie aber schlecht. Weit besser ist Fanny Ardant als Zarin Alexandra.
Seit dreizehn Jahren wird in Las Vegas vor Publikum gestorben. Das ermüdet eigentlich. Doch den Fernsehmachern ist das gelungen, womit sie schon damals überzeugt haben: eine Überraschung.
So herrlich wurde man im Fernsehen schon lange nicht mehr unterhalten, wenn überhaupt je: Bjarne Mädel dreht im „Tatortreiniger“ wieder seine Runden, leider nur in drei neuen Folgen.
In der Türkei sind die Leute verrückt nach Seifenopern. Auch der Nahe Osten ist schon mit dieser Liebe infiziert. Wie der riesige Erfolg türkischer Fernsehserien die arabische Welt verändert.
6,38 Millionen Menschen haben den Film „Rommel“ in der ARD gesehen. Der Historiker Hans-Ulrich Wehler kann der Fiktionalisierung des Generalfeldmarschalls etwas abgewinnen. Dem Hitler-Darsteller allerdings gar nicht.
Im Deutschen Theater in Berlin wurde zum ersten Mal der Michael-Althen-Preis für Kritik verliehen. Sarah Khan erhielt die Auszeichnung für einen Artikel über die Fernsehserie „Dr. House“.
Lena Dunham ist sechsundzwanzig. Sie bringt das Lebensgefühl ihrer Generation auf den Punkt. Ein Buch? Nein. Eine Fernsehserie: „Girls“, das Gegenstück zu „Sex and the City“.
Sarah Khan erhält den ersten, von der F.A.Z. ausgeschriebenen Michael-Althen-Preis für Kritik. Die Auszeichnung wird am Montag in Berlin übergeben.
Er kann fotografieren, er sieht gut aus - und hat gleich mit seiner ersten „Wetten, dass..?“-Ausgabe eine Rekordquote eingefahren. Markus Lanz ist zweifellos der Größte - aber ist er auch der Heilsbringer?
Der SPD-Kanzlerkandidat muss aufpassen, dass man ihn nicht für einen Ehrgeizling ohne Sinn für Maß und Proportion hält. Ein Fernsehabend mit dem frisch Gekürten.
Er kommt vom Theater, steht für Fernseh- und Kinofilme vor der Kamera, man kennt ihn als Hörbuchsprecher: Manfred Zapatka, unserem besten Mann fürs Böse und das Spießig-Unheimliche, zum Siebzigsten.
Helmut Schmidt gegen Joachim Gauck: Bei „Maybrit Illner“ wurde man Zeuge einer spannungsgeladenen Europa-Debatte zwischen dem Altkanzler und dem Bundespräsidenten.
Vier Jahre in Folge ist die amerikanische Fernsehserie „Mad Men“ mit dem wichtigsten der Emmy Awards ausgezeichnet worden. Jetzt ist „Homeland“ der große Gewinner der wichtigsten Fernsehpreise der Welt.