Der Mann, der „ein Sachse“ war
Noch in der DDR wurde er Polizist, stieg nach der Wende zum Star auf und fiel kurz darauf entsetzlich tief: Disney+-Serie „Sam – Ein Sachse“ erzählt die Geschichte des Samuel Meffire.
Noch in der DDR wurde er Polizist, stieg nach der Wende zum Star auf und fiel kurz darauf entsetzlich tief: Disney+-Serie „Sam – Ein Sachse“ erzählt die Geschichte des Samuel Meffire.
Die Öffentlich-Rechtlichen müssen im Netz eine gemeinsame Plattform bilden. Im linearen Rundfunk ist die ARD fürs Regionale zuständig. Das ZDF sollte 3sat und Arte betreuen und – das Deutschlandradio. Ein Gastbeitrag.
Was die BBC nicht gezeigt hat: Mit „Unsere Meere“ gelingt dem NDR eine ebenso faszinierende wie alarmierende Serie über Nord- und Ostsee. Das Team hat drei Jahre gedreht, 500 Stunden unter Wasser, 400 Stunden Material.
Die ARD will die von vielen Seiten geforderte Reform angehen. Ein Rat von elf Experten der Sender soll ausloten, wo mehr Zusammenarbeit möglich ist. Fürs Digitalangebot schichten die Sender dreistellige Millionenbeträge um.
Wenn an allen Tagen das Fernsehprogramm von Silvester laufen würde, gäbe es keine Kriege mehr.
Rettungsfloß Baltikum: In Litauen treffen Flüchtlinge aus Russland, Belarus und der Ukraine aufeinander. Dort ist die Hilfsbereitschaft groß, die Skepsis gegenüber Russischsprachigen aber auch.
Vor etwas mehr als einem Jahr war „Bild TV“ mit großem Aplomb gestartet. Jetzt wird die Live-Berichterstattung fast komplett eingestellt. Die Einschaltquoten waren minimal.
Der Sender „Bild“ zeigte am Abend der Bundestagswahl größere Ausschnitte aus dem Programm von ARD und ZDF. Das war rechtswidrig, sagt das Kammergericht Berlin. Springer will nicht klein beigeben.
Die Affäre um die gefeuerte Intendantin Patricia Schlesinger stellt die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Systems in Frage. Das ist auch gut so – denn die wahre Verschwendung findet sich im Programm.
Russland war in Europa willkommener Partner. Es gab keine „Demütigung“ – schon gar nicht seit Putin. André Lange legt die Entwicklung im Bereich der Medien dar. Sein „Comité Diderot“ kämpft gegen die europäische Kollaboration mit der russischen Propagandamaschine. Ein Interview.
Baz Luhrmann verfilmt Aufstieg und Fall von Elvis Presley als große Märchenoper.
Von der Witzfigur zur Machtfigur: Annekathrin Kohout hat eine Kulturgeschichte des Nerds geschrieben. Und kommt zu einem überraschenden Ergebnis, welche soziale Funktion er im digitalen Wandel hat.
Billy Fearon kommt bei einer Kuppelshow groß raus. Doch sein Ruhm verblasst schnell. Als Influencer ist er eine Niete. Was in solchen Situationen passieren kann, schildert der Film „Make Me Famous“.
Erzwungene Geständnisse vor laufender Kamera gehören zum Herrschaftsgebaren des chinesischen Regimes. Jetzt bereitet das Staatsfernsehen diese Maßnahme als Serie auf.
Die CDU in Sachsen-Anhalt kann sich vorstellen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf längere Sicht ohne „Das Erste“ auskommt. So sagt es der parlamentarische Geschäftsführer Markus Kurze. Kann daraus etwas werden?
Die Geister, die er rief: Vincent Bolloré herrscht in Frankreich über das größte Medienimperium. Er kämpft gegen Macron und für Eric Zemmour. Allmählich scheint er es sich jedoch anders zu überlegen.
Die Öffentlich-Rechtlichen haben Reformbedarf. Jetzt hat sich einiges getan, was Schleswig-Holstein maßgeblich vorangetrieben hat. Ein Gastbeitrag zu Aufträgen, Zielen und neuen Schwerpunkten.
Katja Wildermuth ist seit neun Monaten Intendantin des Bayerischen Rundfunks. Was sind ihre Pläne? Sie will ARD-alpha zum Wissenschaftsportal machen und online eine Führungsrolle spielen. Vom ZDF grenzt sie sich ab. Ein Interview.
Der Journalist galt als Reporter-Legende. Viele Jahre berichtete Gerd Ruge als Korrespondent aus Ländern wie Russland und den USA. Der WDR ändert anlässlich seines Todes am Samstag sein TV-Programm.
Die Videoplattform Youtube hat den deutschen Ableger des von Russland betriebenen Senders RT DE gesperrt. Außerdem wurden Inhalte gelöscht.
Ein junger Ukrainer durchstreift ein Villenviertel und erlöst Polens Mittelklasse durch Handauflegen. Małgorzata Szumowskas Film „Der Masseur“ ist vor allem ein ästhetisches Ereignis.
RT gilt als russisches Propagandainstrument. Der Sender hat versucht, über Luxemburg auf den deutschen Markt zu kommen – und ist vorerst gescheitert.
Der Kalte Krieg war zwar oft Theater, aber doch kein Spiel: Im Spionage-Thriller „Der Spion“ wird Benedict Cumberbatch als Geschäftsmann vom Geheimdienst engagiert.
Die FDP fordert einen schlanken, modernen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wolfgang Kubicki, stellvertretender Bundesvorsitzender der Liberalen, erklärt, was sich seine Partei darunter vorstellt.
Nach einem verheerenden Krieg in der Ukraine: In seinem Film „Atlantis“ zeigt Valentin Vasyanovich Bilder der Beseeltheit unter den Bedingungen des Todes.
In der fünften Staffel zeigt die Serie „This Is Us“ Qualitäten, die sie als Dokument unserer Gegenwart ausweisen. Hier schlägt auch die Pandemie zu. Ausgespart wird nur die Präsidentenwahl.
Die Schanghaier Polizei geht gegen das Filmportal Renren Yingshi vor. Zwar sind dort vor allem Raubkopien zu sehen, doch ist es eine der wenigen Möglichkeiten für Chinesen, ausländische Filme und Serien anzuschauen.
Nach den Emmys die Golden Globes? Die deutsche Regisseurin Maria Schrader feiert mit ihrer Serie „Unorthodox“ bereits große Erfolge. Nun könnten weitere Preise in Hollywood dazukommen. Auch eine zwölf Jahre alte Deutsche ist nominiert.
Die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate wären sogar als Fernsehserie verstörend gewesen. Aber wie hätte der Pitch dazu ausgesehen? Und welche Kritikpunkte hätte die Produktionsfirma geäußert?
Fünfzig Jahre später: Die ARD erweckt „Pan Tau“ zu neuem Leben und hascht nach dem Zeitgeist. Vom Zauber des Originals ist keine Spur, dafür setzt es reichlich Gegacker und pädagogisch gemeinte Plattitüden.
Vorschnelle Kritiker hielten die Serie „Deputy“ für einen Western von gestern. Dabei geht es dort nicht um einen „alten, weißen Mann“, sondern um selbstverständliche Diversität, Chancengleichheit und Freiheit. Also um den „amerikanischen Traum“, der in der Realität gerade zerstört wird.
Eines muss man dem bajuwarischen Heimatfilm lassen: Er jodelt alle Trübsal fort. Zumindest wenn er gut gemacht ist, so wie „Zimmer mit Stall“.
Die Fernsehserie „Sanditon“ spinnt Jane Austens letzten, unvollendet gebliebenen Roman fort – leider nicht immer in ihrem Sinne. Etwas weniger Sex & Crime hätte schon geholfen.
Wo er hinsieht, erblickt er Klassenunterschiede: Wie Julian Fellowes mit seiner neuen Fernsehserie „Belgravia“ an den Erfolg von „Downton Abbey“ anknüpfen will.
Der Journalist Li Zehua wurde verhaftet, weil er über die Wahrheit von Wuhan berichten wollte. Das macht tieftraurig, spendet aber auch Hoffnung. Denn solche jungen Männer und Frauen braucht China. Ein Gastbeitrag.
„Emma“ kommt so ganz anders daher als die vielen Jane-Austen-Verfilmungen zuvor. Endlich fängt ein Film mal den ironischen Ton der Autorin ein. Andrea Diener hat ihn bereits gesehen.