Der Kampf gegen Amazon beginnt
Ja, es ist praktisch, bei Amazon zu kaufen. Ja, man findet dort wirklich fast alles. Aber bald regiert ein Konzern den gesamten Buchmarkt. In Amerika regt sich Widerstand.
Ja, es ist praktisch, bei Amazon zu kaufen. Ja, man findet dort wirklich fast alles. Aber bald regiert ein Konzern den gesamten Buchmarkt. In Amerika regt sich Widerstand.
Ein amerikanischer Mathematikprofessor hat die Lesemarkierungen bei E-Books ausgewertet und herausgefunden, welche Bücher wirklich zu Ende gelesen werden. Sein „Hawking-Index“ überrascht.
Amazon gerät immer stärker unter Druck. Der Konzern Harper Collins vermarktet seine Bücher ab sofort im Netz per Direktverkauf.
Amazon hat Streit mit dem Hachette-Konzern. Es geht um Rabattforderungen beim E-Book-Verkauf. Nun versucht der Internethändler, die Hachette-Autoren auf seine Seite zu ziehen, indem er sie mit exklusiven Gewinnversprechungen ködert.
Holzbücher sind doch nicht zu verachten: Deutschlands erfolgreichste Selbstverlegerin liebäugelt neuerdings mit einem richtigen Verlag. Wer ist die Frau aus Stoiber-City? Ein Porträt.
Zwanzig Jahre nach seiner Gründung steht Amazon im Kreuzfeuer der Kritik um E-Book-Preise, Steuerzahlungen, Arbeitsbedingungen. Der Streit ist ein Menetekel – für die Digitalisierung des Wirtschaftslebens.
Der E-Book-Markt verändert sich: Immer mehr kleine Verlage veröffentlichen sorgsam ausgewählte Literatur, kuratierte Plattformen wollen sie abseits von Amazon sichtbar machen. Das E-Book schüttelt sein Schmuddel-Image ab.
Wolfgang Rademann hat die beliebteste Fernsehserie der Deutschen erfunden. Ein Gespräch über das Fernweh der Zuschauer, die Not der frühen Jahre, die Konkurrenz durch Krimis und die Harmlosigkeit von Urlaubsbildern.
Jetzt ist klar: Amazon will weltweit die Verlage knebeln und am Ende überflüssig machen. Deren Widerstand ist zögerlich. Die Verlage schweigen. Dabei haben sie alles zu verlieren.
In England berichten Verleger von Vertragsverhandlungen mit Amazon, welche die Grundlagen des klassischen Verlagswesens erschüttern. Frankreich dagegen erlässt ein Gesetz, das Amazon dazu zwingt, Portokosten in Rechnung zu stellen.
Amazon geht aus der Deckung und wehrt sich gegen die Beschwerde des Börsenvereins beim Kartellamt. Aber die Stellungnahme des Internetkonzerns bestätigt nur die Vorwürfe.
Laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels verzögert Amazon die Auslieferung von manchen gedruckten Büchern, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Beim Kartellamt hat der Verein jetzt eine Beschwerde eingereicht.
Das erste Smartphone von Amazon überrascht mit beeindruckenden Funktionen in der Software. So ist Firefly ein Art Scanner für Alles und eine visuelle Suchmaschine. Gefunden werden aber soll vor allen Dingen eines.
Im deutschen Buchclub-Geschäft von Bertelsmann wird das letzte Kapitel aufgeblättert: Bis Ende 2015 sollen alle Clubgeschäfte abgewickelt sein, von der Filiale bis zum E-Book-Abo.
Im Streit um Preisabsprachen auf dem amerikanischen E-Book-Markt vermeidet Apple einen womöglich kostspieligen Prozess und einigt sich außergerichtlich mit den Klägern. Doch der wahre Sieger ist daran gar nicht beteiligt.
Die Jahresbilanz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels fällt positiv aus: Die Umsätze sind leicht gestiegen. Das monopolistische Verhalten Amazons bereitet trotzdem Sorgen.
Amazon macht weniger als zehn Prozent seines Umsatzes mit Büchern. Warum nimmt der größte Einzelhändler der Welt ausgerechnet diesen Geschäftszweig so ungeheuer wichtig?
Dann kaufen Sie Ihre Bücher eben woanders: Wie der Online-Versender Amazon seinen Kunden erklärt, warum Titel des Verlags Hachette nur mit Verzögerung geliefert werden.
In seinem Streit mit dem Buchkonzern Hachette wählt Amazon nun in Amerika härtere Bandagen. Unter anderem kann das bald erscheinende neue Buch der „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling, ein sicherer Bestseller, nicht vorbestellt werden.
Die bösen Amerikaner wollen die europäische Kultur zerstören, und das transatlantische Freihandelsabkommen ist ihre Waffe. So sieht es jedenfalls der deutsche Kulturbetrieb. Kann es aber sein, dass das ein großer Blödsinn ist?
Der Zugriff aufs Zukunftsgeschäft erfolgt jetzt: Nicht nur in Amerika, auch in Deutschland setzt Amazon einen Verlagskonzern erheblich unter Druck. Vordergründig geht es um E-Books, tatsächlich um alles.
In Amerika drückt der Online-Versandhändler Buchverlagen massive Preisnachlässe auf. Wer nicht pariert, dessen Bücher werden später ausgeliefert. Die F.A.Z. hat herausgefunden, dass Amazon das in Europa und Deutschland ganz genauso macht
Amazon blockiert Bücher von missliebigen Verlagen und arbeitet dabei mit dubiosen Methoden. Buchmarkt-Experten sind nicht wirklich überrascht vom Vorgehen des Handelsgiganten.
Er verdrängte Dan Browns „Inferno“ von der Bestsellerliste: Michael Meisheit weiß, was man für den großen E-Book-Erfolg braucht. Kann man das nachmachen?
Er war der akademische Lehrer der Google-Gründer, seine Forschung steckt in den Spielkonsolen von Sony und Nintendo. Hier schreibt John Hennessy, Präsident der Stanford University, über die Vorzüge des digitalen Buches.
McKinsey hat die Globalisierung vermessen. Und den größten Profiteur ermittelt. Jetzt raten Sie mal, was dabei herausgekommen ist.
Mit dem Versuch, Googles „Library Project“ verbieten zu lassen, ist die Interessenvereinigung der amerikanischen Buchautoren vor Gericht schon einmal gescheitert. Jetzt geht sie mit neuem Schwung in Berufung.
Der Musikproduzent Tim Renner wird bald Kulturstaatssekretär von Berlin. Vorher gibt er der Buchbranche nochmal einen Tritt - und widerspricht sich dabei selbst. Es bleibt zu hoffen, dass er mehr weiß, als es derzeit den Anschein hat.
Ein Polizist unter Mordverdacht in Los Angeles: Darum geht es in der neuen Krimiserie „Bosch“. Eine ProSieben-Tochter produziert sie gerade - ausgerechnet für Amazon. Warum eigentlich? Ein Gespräch mit dem Produzenten Jan Frouman.
Verschwörungstheorie bizarr: Ein Journalist versucht seinem Publikum von der New York University strategisches Denken einzubleuen. Seine Bomben vom Nutzen der NSA-Spionage zünden aber nicht recht.
Ist das Bücherparadies Deutschland noch zu retten? Im Kampf um Leser schmieden Autoren und Verleger bei der Leipziger Buchmesse unerwartete Allianzen.
Amazon will nun auch Verleger werden. Ein alter Hase der Literaturbranche empfiehlt Widerstand mit allen Mitteln: Wenn Sie die Wahl haben zwischen Amazon und der Pest, wählen Sie die Pest!
Ausmisten im Kopf und im Keller, durchlüften und gut drüberwischen: Wenn aus Vorsätzen Taten werden, ist Frühjahrsputz. Unsere Autoren über ihre Versuche, die Verhältnisse im Haus und auf dem Hof zu ordnen.
Die Leipziger Buchmesse beginnt mit einem großen Festakt samt Preisverleihung im Gewandhaus. Dabei werden etliche Fragen geklärt – und ein neues Rätsel wird aufgegeben.
Der Internetgigant Amazon will alles haben. Jetzt tritt er erstmals als Verleger auf und startet ein deutschsprachiges Verlagsprogramm. Welche Konditionen er seinen Autoren bieten will, lässt er offen.
Die Leipziger Buchmesse etabliert sich weiter als Publikumsfestival. Geschäftlich wird sie Frankfurt nicht das Wasser reichen können, aber als die sympathischere der beiden Messen gilt sie längst.