Wir müssen von New Yorker Delis lernen!
Diogenes ist der größte unabhängige Verlag für Belletristik in Europa. Wie Philipp Keel, junger Chef des Hauses, der Krise begegnen will, die auch hier zu spüren ist.
Diogenes ist der größte unabhängige Verlag für Belletristik in Europa. Wie Philipp Keel, junger Chef des Hauses, der Krise begegnen will, die auch hier zu spüren ist.
Daten können Leben retten. Das muss man so deutlich sagen. Denn Deutschland ist in eine Datenschutz-Hysterie verfallen, die uns unserer Zukunftschancen beraubt.
James Patterson stiftet eine Million Dollar für den Buchhandel. Die Zukunft der amerikanischen Literatur will er nicht den Monopolisten überlassen.
Die Macht im Netz ist klar verteilt. Die Nutzer dulden ihre Entrechtung. Aber das muss nicht so sein: Der kalifornische Netzintellektuelle Jaron Lanier sucht Auswege aus der digitalen Zwangswirtschaft.
Ein Kontrolleur soll sicherstellen, dass Apple sich an das Wettbewerbsrecht hält. Das Unternehmen will den Beobachter loswerden, doch die amerikanische Justiz weist den iPhone-Hersteller in die Schranken.
Der Softwarehersteller Adobe führt einen neuen Kopierschutz für E-Books ein, verlangt von Händlern und Kunden ein Zwangsupdate - und nimmt ihn nach heftigen Protesten aus der Branche wieder zurück.
Nach dem Insolvenzantrag von Weltbild ist Partner Hugendubel auf seine Herauslösung vorbereitet. Aber was wird jetzt aus den elektronischen Lesegerät Tolino?
Sascha Lobo hat mit seiner Absage an die digitale Utopie eine wichtige Debatte angestoßen. Eine Abkehr vom Internet muss sie nicht bedeuten. Die Frage ist, wie man das Medium der Öffentlichkeit zurückgibt. Prinzipiell ist das möglich.
Büchermachen ist ein Menschengeschäft, sagt Jo Lendle, der seit dem 1. Januar der verlegerische Geschäftsführer bei Hanser in München ist. Der Fünfundvierzigjährige hat viele Ideen im Gepäck. Hier stellt er sie vor.
Eine halbe Million Euro hatte die Bayerische Staatsregierung schon für eine kritische Edition von „Mein Kampf“ ausgegeben. Dann entschied sich Horst Seehofer für den Ausstieg. Niemand wagte es, dem Häuptling zu widersprechen.
Der Onlinehändler Amazon kämpft um seinen Ruf. Dabei biete das Unternehmen gute Arbeitsplätze, beteuert Deutschlandchef Ralf Kleber im F.A.Z.-Interview. Nur mit Verdi bleibt er auf Konfrontationskurs.
Drei Buchhandlungen scheitern mit einer Klage gegen Amazon. Sie hatten dem Online-Versand vorgeworfen, durch Geheimabsprachen mit Großverlagen ein Monopol aufzubauen.
Bücher gehören zu den beliebtesten Geschenken. Aber der Buchhandel tut sich schwer. Online-Händler aber freuen sich, auch über immer mehr E-Books. Doch „Shades of Grey“ fehlt.
Wüchse der Buchbestand privater und öffentlicher Bibliotheken weiterhin so schnell wie bisher, mahnt William Ewart Gladstone zum Ausgang des 19.
Es ist eine Mischung aus Vision, Befreiungsschlag und Verzweiflungstat, was sich gerade in München rund um das Wissensformat „Welt der Wunder“ abspielt.
Steuerliche Ermäßigungen soll in Frankreich künftig nur noch für so genannte offene E-Books gelten. Die neue Gesetzesinitiative trifft vor allem den Monopolisten Amazon.
Wie man den lokalen Buchhandel konsequent beiseite drängt: Amazon bietet in Amerika seine Kindle-Lesegeräte jetzt über Buchläden zum Verkauf an.
Im Interregnum der Koalitionsverhandlungen steht Deutschland ohne Kulturstaatsminister da. Bernd Neumann, der das Amt zwei Perioden innehatte, wird nicht mehr ...
Erleichterungen für Flugzeug-Passagiere: Amerika lockert die Regeln für die Nutzung elektrischer Geräte an Bord. Mit dem E-Reader oder Tablet lesen wird den ganzen Flug über erlaubt, Telefonieren bleibt verboten.
Wenn das Handy zum Spion wird, verrät es weit mehr als Telefonate. Es verändert alles. In der Logik digitaler Systeme sind wir immerzu verdächtig. Ein Selbstversuch.
Schweifender Blick zurück auf die Buchmesse: Die Cordjacketts weichen der Freakshow, Tante Emma wird verklärt, das Buch macht sich dünne, aber wer keine Nudeln will, muss lesen lernen.
Olaf B. Rader ist Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Abteilung Monumenta Germaniae Historica) und schreibt spannende historische Sachbücher. Ist das eigentlich ein Spagat? Ein Gespräch.
400 Hände geschüttelt, 80 Küsse verteilt, 76 Manuskripte gelesen, 4 Angebote, meine Memoiren zu schreiben, und noch einmal „Frankfurter Hof“. Ein Tagebuch des Abschieds, bis auf weiteres.
Ihr Lieblingswort, ihre größte Leistung, ihre Lieblingsheldin in der Dichtung? Und wann hat man es geschafft? Terézia Mora, am Montag mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, beantwortet den Fragebogen der Buchmessezeitung.
Schamlos und ohne Rücksicht sind die Einbände, mit deren Hilfe man zum Buchkauf gebracht werden soll. Und wenn man dann so ein schreiendbuntes Werk besitzt, ist es eine Qual für den Bücherschrank. Rettung kommt von einem anderen Suchtmittel.
Seit fünfunddreißig Jahren gibt es das Agentenzentrum auf der Messe. 631 Agenten aus einunddreißig Ländern tummeln sich dort in diesem Jahr, um ihre Autoren unterzubringen – und ihnen etwas Glamour zu verleihen.
Theoretisch ist das ja ganz toll. Aber haben Sie selbst schon einmal ein E-Book eingerichtet? Es ist die Pest. Digitale Steinzeit. Unausgereift. Zukunft hilf!
Rückwärtsgewandt, reaktionär und beschränkt: So sehen manche Verlagsmanager und in die Buchbranche verschlagene Serienpleitiers den lokalen Buchhandel. Dabei sind das die Helden, die dem Messesumpf die Bücher entreissen und zum funkeln bringen.
Ihr Debütroman „Geschwister des Wassers“ ist in Brasilien 2010 erschienen und wurde mit dem José Saramago Preis ausgezeichnet. Andréa del Fuego, die seither zu den wichtigsten literarischen Stimmen ihrer Generation zählt, beantwortet den Fragebogen der Buchmessezeitung.
Brasilien ist das Gastland der Frankfurter Buchmesse. Der fünftgrößte Staat der Erde hat großes Bedürfnis nach Literatur. Ein Porträt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Amazon erobert den weltweiten Buchmarkt. Einzig in Deutschland gibt es nennenswerten Widerstand: Ein Händlerkonsortium hat mit dem Tolino eine Alternative zum Kindle auf den Markt gebracht.
Evgeny Morozov, einer der Chefkritiker des Silicon Valley, eröffnete die Buchmesse mit einer Wahnsinnsfrage: Warum nicht weiter Papier drucken statt digitales Spielzeug verschenken?
Die 65. Frankfurter Buchmesse ist eröffnet. Der brasilianische Pavillon versteht sich als „Hommage an das Papier“. Aber die Diskussionen werden sich wieder um das elektronische Veröffentlichen drehen.
Mehr E-Books, Internetanbieter und Selbstverleger: Die Buchbranche befindet sich in einem Umbruch. Entspannt sein kann momentan nur der Leser - der bekommt mehr Auswahl.
Der Umsatz mit elektronischen Büchern vervielfacht sich jedes Jahr. Für den Leser wird die Auswahl größer und günstiger. Auch einst ausverkaufte Werke sind verfügbar. Immer mehr Autoren verlegen sich elektronisch selbst.
Der Autor und Blogger Sascha Lobo stellt auf der Buchmesse seinen neuen Verlag Sobooks vor. Internet und Buch sollen da nicht mehr feindlich nebeneinanderstehen, sondern zu einer Idee verschmelzen.