Autoren müssen zum Glück nicht diplomatisch sein
Die Buchmesse zeigt sich in diesem Jahr einig: in der Freude über den Literaturnobelpreis, im Ärger über Amazon, im Protest für die Klagenfurt-Jurorin Daniela Strigl. Und alle bewundern Finnland.
Die Buchmesse zeigt sich in diesem Jahr einig: in der Freude über den Literaturnobelpreis, im Ärger über Amazon, im Protest für die Klagenfurt-Jurorin Daniela Strigl. Und alle bewundern Finnland.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kooperiert mit der E-Book-Plattform Sobooks - und schafft auf FAZ.NET zukünftig eine Lese- und Rezensionscommunity zum Thema Literatur.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) kooperiert mit Sobooks und schafft auf FAZ.NET zukünftig eine Lese- und Rezensionscommunity zum Thema Literatur.
Rechtliche Hürden erschweren auch der Frankfurter Stadtbücherei das Verleih-Geschäft. Viele Titel großer Verlage gibt es nicht als E-Book. Und die Flatrate-Konkurrenz wächst. Das Verbraucherthema.
Amazon forciert seine Angebote auf dem E-Book-Markt. Jetzt wird auch klar, warum: Ein mächtiger Konkurrent könnte den Plänen des Handelsriesen etwas entgegensetzen: die deutschen Bibliotheken. Ihre Flatrate heißt Jahresgebühr.
Mit der Buchmesse kommen die Partys. Die „script-party“ im Frankfurter Hof war da nur eine Aufwärmrunde. Byung-Chul Han wollte Gedanken einatmen und Michel Houellebecq schien im Verschwinden begriffen.
Bedeutet der Online-Handel das Ende des Buchladens um die Ecke? Nein. Buchhändler wissen, dass es um das Buch geht – nicht um die Technik dahinter.
Die neue E-Book-Flatrate aus dem Hause Amazon kostet 9,99 Euro im Monat. Kunden können damit auf 650.000 Titel zugreifen - allerdings ist nur ein kleiner Teil davon auf Deutsch.
Erzähl es uns! Die Berliner Konferenz „Rewrite the Web - Following the Reader“ fragt nach der Zukunft des Publizierens und Lesens - und huldigt dem Leser als mächtigster Instanz im Buchgeschäft.
Unsere Smartphones werden immer größer. Die Lust am Wachstum ist mehr als Mode. Es geht darum, dem Tablet PC den Garaus zu machen. Das zeigen vier Geräte, die wir ausprobiert haben.
Mit E-Books zum Spottpreis und einer Flatrate erobert Amazon neue Leser. Die Verlage und viele Autoren sind empört und passen sich an. Dabei steht eine Frage im Mittelpunkt.
Amazon schlug in Deutschland zuletzt ein rauher Wind entgegen. Doch geschlagen ist der Online-Gigant nicht. Der Buchhandel muss sich überlegen, wie er in Zukunft Paroli bieten will.
Im Streit mit den deutschen Verlagen der Bonnier-Gruppe hat Amazon eingelenkt. Von ihrer Unbeugsamkeit sollte ein Signal ausgehen über die deutschen Grenzen hinaus.
Hanser stellt das Programm vor, mit dem sein neuer E-Book-Verlag am 1. Oktober starten wird. Erfolgreich werden soll er mit literarisch Bewährtem. Und hoher Schlagzahl.
Der gigantische Erfolg des Bestsellers "Ziemlich beste Freunde" war auch ein digitales Ereignis. Es geht um Inklusion, um „Accessibility“. Und um die Teilhabe am kreativen Prozess.
Dürfen Bibliotheken Bücher digitalisieren? Für Verlage käme das einem Recht auf „Raubkopie“ gleich. Doch der Europäische Gerichtshof hält einen „digitalen Leseplatz“ für zulässig und stimmt damit der TU Darmstadt zu.
Partnerbörse und Plattform zum Arbeiten oder Austauschen: Der Kinder- und Jugendbuchverlag Friedrich Oetinger will im Netz Werke entstehen lassen, wie sie die Branche noch nicht gesehen hat.
Fast dreißig Jahre lang war er oberster Verleger von Random House Deutschland. Im Pensionsalter soll er die größte deutsche Verlagsgruppe auf die Zukunft einschwören. Dabei setzt er auf Geld und Liebe.
Beim ersten Deutschen E-Book Award räumen ein Physiklehrbuch und eine historische Biographie ab. Entscheidend waren nur die Form und technische Innovation der Werke. Sieht so die Zukunft des Buches aus?
Mit Designbüchern hat sich Gestalten einen Namen gemacht. Der soll jetzt auch an anderer Stelle glänzen.
Bestellen ist einfach, alles kommt direkt nach Hause. Und die Auswahl ist riesig. Aber da sind immer noch die Versandkosten. Wir zeigen, wie man sie bei Amazon umgehen kann.
Überall kämpfen die Schriftsteller gegen die Markt- und Manipulationsmacht von Amazon. Was ist aber mit uns Lesern: Sollen auch wir diese Firma boykottieren? Elf Fragen und Antworten zum Thema.
Wie der Bestseller-König James Patterson das Ego des Amazon-Gründers kitzelt – und dabei für die gute Sache der Literatur kämpft
Niemand im Verlagsgewerbe äußert sich gern zu Amazon, doch einer erklärt, wie der Konzern die Verlagslandschaft auf den Kopf stellt und was man dagegen tun kann. Ein Gespräch mit Markus Hatzer vom Haymon-Verlag.
Es ist leicht zu sagen, der Online-Händler Amazon sei böse, und jeder Vertreter der alten, gemütlichen Welt der Verlage und Buchhändler sei gut. Doch man muss die Auseinandersetzungen differenzierter sehen.
Betriebsverlagerung, Kampfansage an Disney, Agitation der Leser gegen die Verlage: Amazon lässt keine Gelegenheit zum gnadenlosen Preiskrieg gegen seine Wettbewerber aus.
Amerikanische Autoren schlagen sich im Streit um E-Book-Rabatte auf die Seite von Hachette und kritisieren Amazon. Am Sonntag erscheint ihr Offener Brief in der „New York Times“.
In einer ganzseitigen Anzeige veröffentlicht die „New York Times“ am Sonntag ein Protestschreiben von hunderten Schriftstellern, unter ihnen Stephen King und John Grisham. Sie werfen Amazon unfaire Geschäftspraktiken vor.
Fünf Stunden „hex, hex“ mit Bibi Blocksberg auf der Autobahn für alle - die Qual war einmal. Heute sind die kleinen Mitfahrer auf der Rückbank unabhängiger. Ein Überblick der Medien-Möglichkeiten. Das Verbraucherthema.
Haben traditionsreiche Verlagshäuser überhaupt noch Chancen gegen den Netzgiganten? Ein Gespräch mit Daniel Kampa, Verleger von Hoffmann und Campe, über die Zukunft seiner Branche.
Tim Renner ist seit einem Vierteljahr Kulturstaatssekretär in Berlin. Wie hat der Popmusikmanager es dahin gebracht? Was hat er schon erreicht? Was hat er noch vor? Und ist er ernst zu nehmen?
Das Spiel bei Amazon geht weiter: Der Firmenchef investiert, um Marktanteile zu gewinnen. Das geht auf Kosten des Gewinns. Im Großen und Ganzen sind die Anleger mit dieser Strategie auch einverstanden - nun aber war es zu viel.
Was braucht ein Weltmeister? Er muss auch mal feiern dürfen. Dafür brauchen wir jetzt sowieso mehr Zeit.
Erst Musik, dann Filme, bald auch Bücher: Flatrates kommen in Mode. Für die Kunden ist das gut - auch wenn sie manchmal mehr bezahlen.
Amazons Bücherkrieg mit Hachette geht weiter. Jetzt gibt es Gerüchte über die geplante Übernahme eines anderen klassischen Verlagshauses durch den Online-Versandhändler.
Knapp 10 Dollar im Monat und dafür Zugriff auf 600.000 Titel: Amazon hat sich einen neuen Abo-Dienst ausgedacht - zunächst aber nur für die Vereinigten Staaten.