Die Ofenbauer von Auschwitz
Zwei Unternehmen, spezialisiert auf Verbrennungstechnik, machten den Massenmord der Nazis möglich. Nach dem Krieg schaute niemand so genau hin – mit einigen wenigen Ausnahmen.
Zwei Unternehmen, spezialisiert auf Verbrennungstechnik, machten den Massenmord der Nazis möglich. Nach dem Krieg schaute niemand so genau hin – mit einigen wenigen Ausnahmen.
Weil sie ihre Söhne und Töchter nicht mehr schützen konnten, schickten viele jüdische Eltern sie zwischen 1938 und 1940 ins rettende Ausland. Nun erinnert ein Buch über das jähe Ende der glücklichen Kindheit einer Frankfurterin.
Die Thüringer AfD-Fraktion wird von einer für Freitag geplanten Gedenkfeier in dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ausgeschlossen. Die AfD beschuldigt daraufhin den Gedenkstättendirektor der Ausgrenzung.
Zwei Forscher spüren einem Mordfall nach, der vor fast 90 Jahren in einem sozialen Brennpunkt in Hessen stattgefunden hat. Der verurteilte Täter wurde später ein Opfer der Nationalsozialisten. Doch an seiner Schuld gibt es Zweifel.
In dieser Maschinerie hat der Mensch keine Chance: „Battlefield V“ ahmt die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs nach, auch aus deutscher Perspektive.
Viele Zeugen Jehovas wurden im „Dritten Reich“ verfolgt und mit dem Tod bedroht. Spuren ihrer Schicksale sind auch in Frankfurt immer noch sichtbar.
Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald hatte sich eigentlich gegen den Besuch von AfD-Politikern gewehrt. Jetzt stimmte der Direktor einem Gespräch zu – und hatte eindeutige Fragen an Stefan Brandner.
Viele haben sich im „Dritten Reich“ an den Juden bereichert: der Staat, die Gemeinden, Kunstinstitute und gewöhnliche Nachbarn. Vier Frankfurter Museen erzählen jetzt vom legalisierten Raub.
Aiman Mazyek führt syrische Flüchtlinge durch das frühere Konzentrationslager Buchenwald. Er möchte ihnen dabei etwas über Deutschland beibringen – und über sich selbst.
Fast im Alleingang hat Raul Hilberg ein Forschungsfeld begründet, das man heute Holocaust-Studien nennt. Dabei war sein Standardwerk „Die Vernichtung der europäischen Juden“ lange Zeit zu wahr, um übersetzt zu werden.
Runde Formen, bunte Farben: Im Kölner Rheinpark wird ein Architekturjuwel der fünfziger Jahre endlich instandgesetzt. Das denkmalgeschützte Café soll wieder in Betrieb genommen werden.
Die G7-Außenminister setzen ihre Beratungen fort. Das „Jahrbuch Sucht 2017“ wird veröffentlicht. Mit einer Schweigeminute wird an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald erinnert.
Die G7-Außenminister setzen ihre Beratungen fort. Das „Jahrbuch Sucht 2017“ wird veröffentlicht. Mit einer Schweigeminute wird an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald erinnert.
Zwei Prozent Deutschlands sollen Wildnis werden. Ausgediente Truppenübungsplätze bieten sich dafür an. Doch wenn man dort wuchern lässt, was will, geht eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen verloren.
Zwischentöne statt Parolen: Zehn Darmstädter Fotografen setzen sich mit dem Unwort des Jahres 2016 auseinander - „Volksverräter“. Zu sehen an der Technischen Universität.
Eisenach, Weimar, Erfurt: Das niederländische Königspaar gedenkt bei seinem Deutschland-Besuch NS-Opfern und besichtigt geschichtsträchtige Orte.
Die Rede des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke zum Gedenken an den Holocaust könnte für ihn noch Folgen haben. Unterdessen scheiterte sein geplanter Besuch einer Gedenkstätte.
Die Vergangenheit hat Elie Wiesel nie losgelassen, sie nahm ihn aber auch nicht gefangen. Für den Holocaust-Überlebenden, Friedensnobelpreisträger und Buchautoren bedeutete sie die Verpflichtung, bis zuletzt an einer besseren Welt zu arbeiten.
Der Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit ihm geht nicht nur ein unermüdlicher Kämpfer gegen das Holocaust-Vergessen, sondern auch ein großer Autor und Philanthrop.
Trude Simonsohn ist 95 Jahre alt. Noch immer folgt sie Einladungen, Schülern von ihren Erlebnissen im KZ und ihrem Überleben zu erzählen. Nun wird die Frau aus Olmütz Ehrenbürgerin.
In Thüringen macht die AfD seit Wochen Stimmung gegen Ahmadiyya-Muslime. Familie Malik erlebt seither immer öfter Anfeindungen.
Auf einem Bild bei Twitter sind zwei Personen beim Hitlergruß zu sehen. Sie halten die Fahne einer rechtsextremistischen britischen Organisation. Das Bild wurde im ehemaligen KZ Buchenwald aufgenommen.
Die ehemalige „KZ Außenstelle Walldorf“ bekommt eine gläserne Schutzhülle und wird zum Lernort. In dem auch aktuelle Fragen diskutiert werden.
Neil MacGregor, der Gründungsintendant des Humboldt-Forums, gilt als „Museums-Messias“ und Experte für deutsche Geschichte. Man darf nur nicht zu genau hinsehen. Ein Gastbeitrag.
Darf man Adolf Hitler als Menschen zeigen – oder muss man es sogar? Niki Stein und Hark Bohm wagen sich an ein Projekt, das polarisieren wird: die erste deutsche Serie über Hitler. Wir haben mit den Filmemachern gesprochen
Alina Dabrowska hat Auschwitz und Buchenwald überlebt. Dabei geholfen hat ihr, dass sie sich ans Leben geklammert hat – selbst im Schmutz der Lagerbaracken, frierend und verlaust. Zum 71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz kehrt sie dorthin zurück.
Ein NPD-Funktionär zeigte vergangenen Sommer in einem Schwimmbad öffentlich sein Tattoo mit den Umrissen des KZ Auschwitz-Birkenau. Jetzt hat ihn ein Gericht wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Das Programm ist nicht ohne Risiko: RTL lässt eine Serie zu Hitler produzieren. In zehn Stunden sollen sein Aufstieg zur Macht und der Weg zur Vernichtungspolitik geschildert werden. Das Drehbuch folgt Thomas Webers Biographie „Hitlers erster Krieg“.
In Lüneburg ist ein Mann angeklagt, der das Geld der Menschen verwaltete, die in die Gaskammern von Auschwitz geschickt wurden. Warum erst jetzt?
Am 11. April 1945 stoßen die Amerikaner Richtung Magdeburg vor. Alexander Bergmann, Gefangener im Außenlager des KZ Buchenwald, hofft auf sie – und fürchtet, in letzter Minute von der SS ermordet zu werden.
Das Konzentrationslager Buchenwald wurde vor siebzig Jahren befreit. Daran erinnert die Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“. Sie erzählt vom geretteten Kind, aber auch vom brutalen Lageralltag.
„Nackt unter Wölfen“ war als Roman und Film ein Bestseller in der DDR. Jetzt wurde die Geschichte des antifaschistischen Widerstandes im KZ Buchenwald neu verfilmt – und entmystifiziert.
Beim „Internationalen Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos“ und seinen Vorgängern handelte es sich nicht um ein ostdeutsch-sowjetisches Projekt, sondern um eine vor allem von deutschen und französischen Kommunisten getragene Initiative.
Der Liedermacher Wolf Biermann legt noch einmal nach: In einem fulminanten Brief wendet er sich vehement gegen die Wahl von Bodo Ramelow zum ersten Ministerpräsidenten der Linkspartei. Auch SPD und Grüne bekommen ihr Fett weg.
Die Erinnerungen Michael Kogons an die Zeit zwischen März 1938 und Mitte 1945 sind vor allem „Erinnerungen an meinen Vater Eugen Kogon“ und es ist die Geschichte einer unfassbar traurigen, durch die gewaltsamen Umstände der Naziherrschaft herbeigeführten Entfremdung einer Familie.
Die Frankfurterin Ingeborg Hungerleider hat die Welt gesehen, heute ist sie mit fast 90 Jahren fester Bestandteil der Wiener Gesellschaft. Ihr bewegtes Leben ist das Ergebnis von Bedrängnis, Not, und Flucht.