Erinnerungsbäume für KZ-Häftlinge in Buchenwald abgesägt
Sieben Bäume, die an Opfer des NS-Konzentrationslagers bei Weimar erinnern sollten, sind von Unbekannten abgesägt worden. Die Bäume waren den getöteten Kindern von Buchenwald gewidmet.
Sieben Bäume, die an Opfer des NS-Konzentrationslagers bei Weimar erinnern sollten, sind von Unbekannten abgesägt worden. Die Bäume waren den getöteten Kindern von Buchenwald gewidmet.
Staat und Kirche veranstalteten in Düsseldorf gemeinsam eine Gedenkveranstaltung für Martin Gauger. Können sie sich auf den Ungehorsam des ermordeten Juristen berufen?
Der Nachkriegslandrat Wilhelm Hammann war ein streitbarer Mensch. Die von ihm initiierte Rettung von Kindern aus dem KZ Buchenwald gilt aber nach wie vor als Tat, die nicht vergessen werden soll.
Das langsame Werden eines Meisterwerks: Frühe Arbeitstagebücher des ungarischen Nobelpreisträgers Imre Kertész zeigen, wie der „Roman eines Schicksallosen“ entstand.
Erst das Glockenspiel an der Potsdamer Garnisonskirche, dann die Wippe am Stadtschloss, jetzt Michael Sailstorfers „Knotenpunkt“ am ZOB. Hören die Probleme mit der Kunst im öffentlichen Raum rund um die Hauptstadt nie auf?
Als die Nationalsozialisten das Sagen hatten, wurde die Familie von Astrid Werndt von fast allen im Stich gelassen. Nur ihr Haus an der Allerheiligenstraße in Frankfurt schützte sie wie eine Trutzburg. Eine beinahe unglaubliche Geschichte.
Die Kunst des Holocaust-Überlebenden Józef Szajna stieß in Deutschland lange auf Abwehr. Jetzt kauft die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora eine monumentale Installation des polnischen Künstlers.
In Frankfurt haben Bürger mit einer beeindruckenden Aktion an das Schicksal der Zwangsarbeiter erinnert, die von den Nazis in den damaligen Adlerwerken, dem sogenannten KZ Katzbach ausgebeutet wurden.
Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und das Nebenlager Sachsenhausen und erhielt 2019 das Bundesverdienstkreuz: In der Nacht zum Montag ist Leon „Henry“ Schwarzbaum im Alter von 101 Jahren verstorben.
Die Nazis trieben die Frankfurter Familie Feiner aus ihrer Wohnung und ermordeten die Eltern. Die drei Kinder konnten mit Hilfe der Quäker in die USA fliehen. Dort mussten sie sich eine Zukunft aufbauen.
Selbstdisziplin führt zum Erfolg, sagen Ökonomen. Aber können wir unseren Charakter ändern?
Peenemünde, wo die Rakete V2 gebaut wurde, soll Weltkulturerbe werden. Es ging dort aber niemals um den Weltraum. Es ging darum, eine Massenvernichtungswaffe abzufeuern.
Warum war die Todesrate im KZ Katzbach in den Frankfurter Adlerwerken noch höher als sonst in der NS-Zwangsarbeit? Dieser Frage ist Andrea Rudorff vom Fritz-Bauer-Institut nachgegangen.
Ukraine +++ Patentschutz +++ Klaus Theweleit +++ Zum Tod von Roman Kent +++ Waffen aus Deutschland +++ Transsexuellengesetz
Versoffen, rechtsradikal und frauenfeindlich: Vorbehalte gegen Verbindungen gibt es viele, sagt ein Historiker aus Würzburg und auch, warum das anders sei.
Zum 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach zu halten. Das KZ Buchenwald wurde am 11. April 1945 von amerikanischenTruppen befreit.
Trude Simonsohn, Frankfurts erste Ehrenbürgerin und Überlebende des Holocausts, wird 100 Jahre alt. Sie hat ihr ganzes Leben lang zu jedem Unrecht nein gesagt – ohne zu verbittern.
Vor 75 Jahren etablierte sich wieder die Demokratie in Frankfurt. Die Parteien im Römer stritten – doch SPD und CDU fanden schließlich für lange Zeit zusammen.
Ins Exil getrieben: Der Offenbacher Ehrenbürger Siegfried Guggenheim ist vor 60 Jahren gestorben. Der Kunstmäzen und Rechtsanwalt starb 1961 im Amerikanischen Exil.
Der größte deutsche Ölförderer Wintershall war tief in die Machenschaften der Nationalsozialisten verstrickt. Die Gründer beförderten den Aufstieg der NSDAP.
Sehnsuchtsvolle Phantasiewelten: Das Museum der Moderne in Salzburg zeigt die Not von Exil-Künstlern, die während des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verloren.
Als Mitgift zur Wiedervereinigung brachte die DDR großräumig geschützte Natur ein, allen voran den später als Unesco-Weltnaturerbe anerkannten Buchenwald im Nationalpark Hainich.
Im Jüdischen Museum sind die Schicksale der im Holocaust ermordeten Frankfurter Juden dokumentiert. Margarete Rabow schafft mit ihrem Kunstprojekt „Schreiben gegen das Vergessen“ noch mehr Sichtbarkeit: Sie wird die Namen direkt auf den Mainkai schreiben.
Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde durch Hassreden vorbereitet: Offener Brief eines Überlebenden an Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Seidenraupen gegen Kartoffelkäfer: Jan Mohnhaupt hat die Rolle von Tieren im Nationalsozialismus analysiert. Die Nazis waren genauso wenig Tierfreunde, wie sie Menschenfreunde waren.
Der Umgang mit Rassismus und Antisemitismus ist ein Problem. Blicke nach Amerika und Deutschland.
Am 16. April 1945 haben die Amerikaner Bürger von Weimar dazu gezwungen, das gerade befreite KZ Buchenwald zu besichtigen. Wie viel war den Deutschen bei Kriegsende von den NS-Verbrechen bekannt?
Im Eingangsbereich der thüringischen KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist bereits im Januar ein zündfähiger Sprengkörper entdeckt worden. Konkrete Hinweise auf einen politischen Hintergrund gebe es bislang nicht.
Beschmierte Gedenkstätten und Lehrer, die sich im Unterricht nicht trauen, über die Judenverfolgung zu sprechen: Fachleute beobachten wachsenden Antisemitismus und Desinteresse an der Geschichte. Eine Recherche aus dem vergangenen Januar.
Der Leidensweg der „Arbeitsscheuen“ in der Zeit des Nationalsozialismus wurde vergessen: Die unfassbare Odyssee des Auschwitz-Überlebenden August Schäfer III aus Nister.
Nach dem Besuch der KZ-Gedenkstätte in Buchenwald sollen Schüler auf der Rückfahrt antisemitische Lieder abgespielt und mitgesungen haben. Nun äußerte sich die Schule zu dem Vorfall.
Drei Jugendliche aus Mittelhessen sollen auf der Rückfahrt von einem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald antisemitische Lieder abgespielt und mitgesungen haben. Ihnen drohen nun schulrechtliche Konsequenzen.
Drei Jugendliche sind wegen des Verdachts der Volksverhetzung von ihrer Schule angezeigt worden. Laut Schulleitung haben sie während der Rückfahrt vom früheren KZ Buchenwald antisemitische Lieder abgespielt.
Morgen wählt Thüringen. Ein Land voller sozialer Wunden und politischer Widersprüche. Aber auch eines, in dem die Kultur am Leben ist. Eine Reise durch die Region mit der höchsten Theaterdichte Deutschlands.
Die AfD könnte in Weimar bald den Kulturausschuss führen. Um das zu verhindern, wird eine parlamentarische Tradition ausgesetzt. Die Vorgänge offenbaren ein Problem deutscher Kulturpolitik.
Die Buchstaben „SS“ stehen für schwerste Verbrechen. Die Angehörigen des „Ordens“ waren aber auch Gegenstand vieler Diskussionen - nicht immer zu ihrem Nachteil.