Die Freigezeichnete
Rückkehr ins Leben nach dem Massaker: Im Centre Pompidou wird das Werk der Comic-Künstlerin Catherine Meurisse ausgestellt. Die Exponate gehen weit über ihre Zeit bei „Charlie Hebdo“ hinaus.
Rückkehr ins Leben nach dem Massaker: Im Centre Pompidou wird das Werk der Comic-Künstlerin Catherine Meurisse ausgestellt. Die Exponate gehen weit über ihre Zeit bei „Charlie Hebdo“ hinaus.
Lange ist die niederländische Politik vor harten Maßnahmen bei der Pandemie-Bekämpfung zurückgeschreckt. Nun ist der Teil-Lockdown da. Die Bevölkerung reagiert gelassen – meistens.
Siebenundvierzig Sprachen im Kopf und mächtig viel um die Ohren: Eine Ausstellung in Weimar entdeckt den Sammler und Naturkundler Christian Wilhelm Büttner neu.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Rem Koolhaas baut dem Springer-Konzern ein revolutionäres Haus: Es ist ein Monument für Berlin und seine Geschichte und könnte ein Prototyp für das Arbeiten der Zukunft sein. Wenn der Konzern sich das denn leisten wollte.
Ist das ein Roman, ein Traum oder ein Essay über das Begehren? Dorothee Elmigers „Aus der Zuckerfabrik“ ist vor allem ein erfreulicher Angriff auf den Literaturbetrieb.
Mit der Ausbeutung von Zwangsarbeitern in den Naxos-Werken hielten die Nazis die Kriegsproduktion am Laufen. Zeugnis davon geben die jetzt entdeckten Aufzeichnungen des inzwischen verstorbenen Tschechen Václav Danihel.
Über keinen anderen Symbolort wurde nach 1989 so heftig gestritten wie über den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Wofür steht es, welches Bild vermitteln wir damit der Welt? Und was erwartet uns hier in Zukunft?
Vielfach Vorbild für unsere Zeit: Im Schloss von Bad Homburg wird das Wirken der englischen Prinzessin Eliza gezeigt, die hier Landgräfin wurde.
Amerikanische Bibliotheken schlagen Alarm: Viele Bücher werden von selbsternannten Zensoren angefeindet. Darunter eine Pinguin-Liebesgeschichte.
Pflanzen wollen genau beschrieben sein: Marc Jeanson blickt auf die Tugenden der Botanik und lässt dabei als Autor leider Ordnungssinn vermissen.
Weg vom Beistelltisch der europäischen Literatur: Wie sich eine junge portugiesische Schriftstellergeneration ihren inneren Widerständen und der kolonialen Vergangenheit stellt.
Es ist ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, um einen Verlag zu gründen. Der Übersetzer Frank Henseleit versucht das mit „Kupido“ in Köln. Im Programm sind viele zweisprachige Ausgaben und Reiseberichte.
„Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown spielt in „Enola Holmes“ die jüngere Schwester des Meisterdetektivs aus der Bakerstreet. Dabei durchbricht sie nicht nur Konventionen, sondern auch die vierte Wand.
Ferdinand Grimm liebte Märchen und Sagen und war literarisch ein Talent wie Jacob und Wilhelm. Doch aus ihrem Schatten fand er nie heraus.
Ein Kindheitstraum wird wahr: Ich werde für eine Nacht im Buchladen eingeschlossen. Aber droht bei dem Lektüreangebot nicht eher ein Erwachsenentrauma? Ein Gastbeitrag.
Die israelische Nationalbibliothek in Jerusalem war zwei Wochen lang geschlossen und ist jetzt wieder geöffnet. Neben der Corona-Pandemie hat sie auch eine politische Blockade in die Krise gebracht. Geschichte einer Erregung.
Der Ankauf der „Sammlung Kicken“ für das Museum Kunstpalast für acht Millionen Euro war der Stolz Düsseldorfs. Warum nennen Kritiker den Preis überzogen und den Ankauf „eine Verhöhnung leidenschaftlicher Sammler“? Eine Recherche.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Aby Warburg hat unseren Blick auf Kunstwerke für immer verändert. Der „Bilderatlas Mnemosyne“, den er bei seinem Tod unvollendet hinterließ, ist sein Vermächtnis. Im Haus der Kulturen der Welt werden die 63 Tafeln samt Vorstudien jetzt zelebriert.
Wer liest heute noch Thomas Carlyle, den viktorianische Literaten und Goethe-Verehrer? Als der schottische Anglist H. J. C. Grierson 1930 in Heidelberg den deutschen Dichter Friedrich Gundolf kennenlernte, galt der viktorianische Lobredner des Heroischen noch als prophetische Figur.
Der Studiensaal der Graphischen Sammlung im Städel wurde mehr als ein Jahr lang saniert. Bald werden dort allen Kunstinteressierten wieder Papierarbeiten vorgelegt.
Muss, wer digitale Medien als anklickbaren Link auf Internetseiten einbettet, einen Lizenzierungsvertrag abschließen? Im Framing-Streit zwischen der Deutschen Digitalen Bibliothek und der VG Bild-Kunst hat der EuGH-Gutachter Stellung genommen.
Von der Braunkohlegrube zum Naherholungsgebiet: Die Lausitz und Cottbus entwerfen ihre Zukunft im Geist des genialen Abenteurers Fürst Pückler-Muskau. Innerhalb von wenigen Jahren soll hier Außergewöhnliches geschehen.
Nicht nur Warenhäuser wie Karstadt haben es an der Frankfurter Zeil schwer. Die Fußgängerzone steht vor einem Wandel. Andere Nutzer als der Einzelhandel sind gefragt.
Durchhalten oder auswandern: Die Beiruter Kulturszene kehrt die Scherben der schweren Explosion zusammen, doch die Erschöpfung ist groß.
Seit gut einem Jahr wird im Hessischen Rundfunk und in der Öffentlichkeit heftig um die Zukunft des Radiojuwels hr2-Kultur gestritten. Jetzt gibt es einen Kompromiss. Der Plan liegt der F.A.Z. vor. Was steht drin?
Was mit unseren Stadtzentren passiert, ist ungewiss. Werden wir noch in großen Bürogebäuden arbeiten? Ist das Ende des Kaufhauses der Anfang einer neuen Urbanität? Möglichkeiten gibt es viele.
Nicht nur die Stadt, auch das kulturelle Leben in Beirut ist von der Explosion schwer getroffen. Nun leisten Partner aus Brüssel und Paris erste Hilfe.
Komponistinnen und ihr Werk standen Jahrhunderte im Schatten männlicher Kollegen. Das Archiv Frau und Musik in Frankfurt engagiert sich für sie und erhält nun Landesmittel.
Die Bundesländer haben sich bei der Preußenstiftung durchgesetzt: In dem Gremium, das die Reform der Stiftung steuern soll, stellen sie in Zukunft die Mehrheit. Die Zerschlagung der SPK ist damit vom Tisch. Doch die Lösung hat zwei Verlierer.
Der hochoriginelle russische Komponist Wladimir Rebikow experimentierte mit Melodramen und Pantomimen, und er verwendete sogar schon Cluster. Hundert Jahre nach seinem Tod lohnt sich die Entdeckung.
Das Relief auf der Trajanssäule in Rom hat im 20. Jahrhundert unter der Großstadtluft gelitten. Zum Glück wurde es zuvor ringsum abgelichtet. Was ist darauf zu sehen?
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Die Lichtigfeld-Schule in Frankfurt hat ihren Neubau eingeweiht. Der Haussegen in der jüdischen Grundschule hängt schief – aber das muss so sein.
John Williams geht so gut wie nie ins Kino. Ein Gespräch mit dem amerikanischen Filmkomponisten über „Star Wars“, Steven Spielberg, der im „Weißen Hai“ selbst Klarinette spielte – und die offizielle Hymne des Bösen.