„Wir müssen vom Ost-Image weg“
Vor 75 Jahren wurde in Berlin der Aufbau-Verlag gegründet. Wie will er weiter deutsche Literaturgeschichte schreiben? Ein Gespräch mit dem Eigentümer Matthias Koch.
Vor 75 Jahren wurde in Berlin der Aufbau-Verlag gegründet. Wie will er weiter deutsche Literaturgeschichte schreiben? Ein Gespräch mit dem Eigentümer Matthias Koch.
Kinderbuchautorin Isabel Alçada spricht in Porto über drei Merkmale guter Jugendliteratur: klare Sprache, Geheimnisse und auf jeden Fall ein glückliches Ende
Heute unvorstellbar, wie früher Gefängnisse geführt wurden. Schweizer über Kuttelabwehr, Bissspuren und einen Waldgang mit Insassin.
Der italienische Unternehmer Brunello Cucinelli hat ein Vermögen mit Mode verdient und sich die Jugendträume von einer besseren Welt bewahrt. Dafür hat er schon mal ein Modell entworfen.
Theaterskandale gab es immerhin auch: Salzburg zeigt eine Ausstellung zu hundert Jahren Festspielgeschichte. Was als Friedensprojekt begann, ist heute ein Großunternehmen geworden.
Großbritannien hat die höchste Sterberate durch Coronainfektionen in Europa. Die Neuinfektionen steigen auch dort an. Nun hat die Regierung die Maskenpflicht ausgeweitet.
Mit der Mein Schiff 2 wagt sich TUI Cruises als erster Kreuzfahrtanbieter wieder aufs Meer. Wie sieht eine Schiffsreise unter Corona-Bedingungen aus?
Susanne Panter spürt Personen auf, die von Verwandten oder früheren Freunden gesucht werden. Sie muss sensibel sein – denn die lang ersehnten Antworten können den Schmerz auch verstärken.
Ein Dreivierteljahrtausend lang hat es deutsches Leben im Baltikum gegeben. Zahlreiche Herrenhäuser zeugen noch heute davon. Agnese Bergholde-Wolf gibt eine kleine, bildreiche Einführung in deren Welt.
Auf Radschnellwegen sind bisher nur wenige zur Arbeit unterwegs. Aber überall wird gebaut und geplant – und neue Räder werden gekauft. Corona hat der Sache Schwung verliehen.
Nur für eine kurze Zeit war Stephan Braunfels der bedeutendste Architekt Deutschlands. Die Karriere hat er sich dann selbst verbaut. Eine Rekapitulation zu seinem siebzigsten Geburtstag.
Vor hundert Jahren fanden die Salzburger Festspiele zum ersten Mal statt. Sie träumten von einem durch Kultur geeinten Europa – eine Idee, die dabei ist, zum Relikt zu werden.
Sollte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, wie es ein Gutachten des Wissenschaftsrats empfiehlt, aufgelöst werden? Ein ehemaliger Präsident der Stiftung erläutert, warum das Gutachten über sein Ziel hinausschießt.
Besser als erwartet sind die Hochschulen bisher durch die Corona-Krise gekommen. Das stimmt zuversichtlich – denn eine schnelle Rückkehr zur Normalität ist nicht in Sicht.
Viele Studenten schreiben gerade Klausuren – und treffen ihre Kommilitonen zum ersten Mal seit langem wieder persönlich. Zusammen schauen sie zurück auf ein außergewöhnliches Semester.
Mut zu ungewöhnlichen Kompositionen und Farben: Sotheby’s Direktorin Joëlle Romba und ihre Familie zeigen, wie man zuhause Kunst vom Sockel holt.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Die Pandemie hat auch hessische Bibliotheken verändert. Durch die Schutzmaßnahmen hat sich der Trend zum Digitalen verstetigt. Jetzt werden die Online-Zugriffe mehr und das Angebot im Web ausgebaut.
Das Rosenmuseum Steinfurth in Bad Nauheim zeigt Literatur aus vier Jahrhunderten und führt durch die Kulturgeschichte der Pflanze.
Angeblich fliegen in der Bergluft die Golfbälle weiter als im Tal – aber trotzdem muss man sie erst mal treffen. Eine Reise ins Oberengadin, wo der Autor versuchte, Golf zu lernen, und eine üble Schreibkrise nicht überwand.
Klassiker haben es schwer – auf dem Markt und beim Leser. Zugleich wollen Buchreihen literarische Schätze heben. Was treibt sie an?
So ein Friseursalon ist genau der richtige Gesprächsort: Silke Hartmann und Dirk Hülstrunk produzieren in Rödelheim den Literatur-Podcast „Wortsalon Schlitz“.
Ortskern statt Neubaugebiet – das Holzhaus einer Architektenfamilie ist nicht nur wegen der Standortwahl vorbildlich.
Es herrscht ziemlich miese Stimmung im Marbacher Deutschen Literaturarchiv. Vertritt die neue Chefin eine Lufthansa-Germanistik ohne Gefühl für lokale Erfordernisse?
Oslo vollendet mit der Deichman-Bibliothek sein neues Kulturviertel. In Europas modernster Bücherei wird gezeigt, wie man Treffpunkt sein kann, ohne die Bücher zu vernachlässigen.
Wann setzte sich die Hautfarbe als Markierung hierarchisch gedachter kultureller Unterschiede durch? Albert Eckhouts brasilianische Paarbilder in Kopenhagen bezeugen den Wandel des europäischen Blicks.
Große Fenster, Sichtbeton und Eschenholz – der Neubau des Jüdischen Museums in Frankfurt ist fast fertig und sieht phantastisch aus. Am 21. Oktober wird das Haus seine Türen öffnen.
Seit Jahren verspricht man ihnen wieder Ausschüttungen für die Drittverwertung ihrer Inhalte. Jetzt machen sie Druck im Bundesjustizministerium.
Im Brentanohaus ist der Rote Salon wieder an seinem angestammten Platz. Doch für die historische Ausstattung des Zentrums der Rhein-Romantik ist der Freundeskreis auf Unterstützer angewiesen.
Mit Nick Cave im Museum: Wie eine Ausstellung in Kopenhagen direkt ins Gehirn einer Popikone führen will.
Geh, ruf es von den Bergen: Der Saxophonist und Klarinettist Shabaka Hutchings erneuert mit seinem Album „We Are Sent Here By History“ den spirituellen Jazz.
Mit einem digitalen, karitativen und interaktiven Festival für Neue Musik reagieren Daniel Barenboim und Emmanuel Pahud im Pierre-Boulez-Saal in Berlin auf die Pandemie.
Die Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt bilden seit fünf Jahren eine strategische Allianz. Künftig haben ihre Studierenden mehr davon.
Frankreichs Kultur droht der Populismus von links: Die Grünen haben in acht großen Städten die Kommunalwahl gewonnen. Jetzt räumen sie auf und verteilen um. Der geschmähten „Hochkultur“ geht es an den Kragen.
Bücher pro-demokratischer Aktivisten sind in Hongkongs Bibliotheken nicht mehr gelistet. Auch die Bildung an den Hochschulen solle laut Peking „patriotischer“ werden.
Was passieren kann, wenn man seinen Mut zusammennimmt: In ihrem Kinderbuch „Hugo und Big Dschi“ lässt Lena Hach einen einsamen Jungen an einem frechen Flaschengeist wachsen.