Wir sind zurückgeworfen auf uns selbst
In „Homemade“ berichten achtzehn Filmemacher von ihrem Leben im Lockdown. Sie erzählen von sich und von ihren Familien, inszenieren Komödien und kleine Dramen. Darin kann sich ein jeder selbst wiederfinden.
In „Homemade“ berichten achtzehn Filmemacher von ihrem Leben im Lockdown. Sie erzählen von sich und von ihren Familien, inszenieren Komödien und kleine Dramen. Darin kann sich ein jeder selbst wiederfinden.
Mit der radikalen Umgestaltung seiner Küstenlinie macht sich Oslo zum verschwenderisch dekorierten Schaufenster des norwegischen Ölreichtums.
Die Frank-Walter-Retrospektive im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt zeigt das Werk eines Mannes, das Ausdruck eines lebenslangen Ringens um die eigene Identität ist.
Bücher zum Sprechen bringen: Die Frankfurter Universitätsbibliothek forscht in ihren Beständen nach Raubgut aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Digitale Sichtbarkeit: Museen müssen jetzt aus der Online-Erfahrung lernen, doch die digitale Verdopplung ist komplex und langwierig. Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gibt Hinweise.
Ernst Herzfeld entdeckte eine unvollendete Grabanlage bei Persepolis: Weshalb blieb auch der Wiederaufbau unvollendet? Briefe des aus Deutschland emigrierten Archäologen versprechen Aufschluss.
Er errang seinen Welterfolg mit Nostalgie: Zum Tod des spanischen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafón.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Das Virus hat den Abitur-Jahrgang 2020 zu einem besonderen gemacht. Keine Feste und Feiern, die Freiheit mit Reisen und Abenteuern, die beste Zeit im Leben – alles ist vertagt.
Deutschland hat flexibel auf neue Infektionsherde reagiert. Die Hochschulen hingegen setzen steif auf die Digitallehre. Jetzt müssen die Hochschulen zeigen, dass auch sie dynamisch auf Herausforderungen reagieren können.
Ein Freiburger Verein produziert mit einem 3D-Drucker Visiere für Menschen, die diesen Schutz dringend brauchen. Ein Besuch in der Stadtbibliothek.
Das leidenschaftliche, abgründige Märchenwerk: Die Orientalistin Claudia Ott spricht im Interview über die Fortsetzung ihres Übersetzungsprojekts zu „Tausendundeine Nacht“.
Wer sich um die junge Generation von Lesern sorgt, sollte einen Blick auf die Social-Reading-Plattform Wattpad werfen. Das haben auch Forscher getan – und neben großer Lesebegeisterung Verbindungen zwischen Teen Fiction und Klassikern gefunden.
Ins Wasser mit ihm: Demonstranten versenken die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston. Die Diskussion über Sklaverei wird aber auch unübersichtlicher.
Deutschland hat immer noch keinen Plan, wohin der Atommüll soll. In Finnland dagegen ist das erste Endlager der Welt schon fast fertig – und selbst die Grünen unterstützen das Projekt.
In Frankfurt leben mehr als 1700 Bienenvölker, umsorgt werden sie von 500 Imkern. Ihre Fürsorge danken die fleißigen Insekten nur mit süßem Honig.
Keineswegs nur wegen Corona stockt die sogenannte Reform von hr2-Kultur. Das ist gar nicht schlecht. Denn das hessische Radiojuwel braucht vor allem Kontinuität. Und mehr Hörer.
Gotha, war da nicht irgendetwas mit Versicherungen? Ja, auch. Dass von dieser Residenzstadt aus einmal ein fortschrittliches Musterländchen regiert wurde, vergisst man darüber leicht. Auftakt unserer Sommerserie über Orte, die auch Marken sind.
Die Oasenstadt Tichitt in Mauretanien ist Unesco-Welterbe, doch wegen ihrer isolierten Lage inmitten der Sahara will niemand mehr hierher kommen. So verfallen die Gebäude, und die Bücher in der Bibliothek verstauben.
Im Alter von 78 Jahren ist der deutsche Sänger Werner Böhm, auch bekannt als Gottlieb Wendehals, gestorben. Böhm wurde mit dem Lied „Polonäse Blankenese“ bekannt.
Bloß weg aus der Tristesse des sozialistischen Realismus: Christo wurde im stalinistischen Bulgarien sozialisiert – und begründete damit die Reichstagsverhüllung.
Japan öffnet sich der Normalität – und bereitet sich zugleich auf eine zweite Infektionswelle vor. Am Dienstag genehmigte die Regierung einen Test, mit dem das Virus in Spucke nachgewiesen werden kann.
Der Schlaf der Gerechtigkeit gebiert Kolonien: Der legendäre französische Reporter Albert Londres blickte in Afrika ins Herz der Finsternis – und stieß auf ein System der staatlich geförderten Sklaverei.
Was verbindet eine Sauna in Berlin mit einer Bibliothek in Bonn, einer Kapelle in Florenz und einer Bar in Venedig? Die Sehnsucht nach ihnen. Feuilleton-Redakteure schreiben über Orte, die für sie lebenswichtig sind.
Selbst der netteste Nachbar kann Leichen im Keller haben: Der True-Crime-Boom beschert dem Serienkiller eine mediale Renaissance. Was läuft da mit unserer Empathie schief?
Epochales Schweigen: Hans-Peter Kunisch beschreibt, wie es gewesen sein könnte, als Paul Celan hoch im Schwarzwald Martin Heidegger besuchte, und Thomas Rohkrämer legt eine Biographie des Philosophen vor.
Neben Bars und Restaurants, Friseuren und Nagelstudios, Bibliotheken und Strandbädern dürfen in Italien nun auch die Museen öffnen. Wird sich in der Ausstellungspolitik künftig etwas ändern?
Die Corona-Krise trifft die gesamte Gesellschaft. Unternehmen gehen pleite, Beschäftigte verlieren ihren Job oder gehen in Kurzarbeit. Der Staat versucht überall in die Bresche zu springen. Ist das nötig?
Bevor wieder Bücher verliehen werden, geht es ihnen wie den Reisenden: Sie müssen zwei Wochen in Quarantäne. Zeit sei das beste und billigste Desinfektionsmittel, sagen die Fachleute.
Das saudische Dschidda ist das Tor nach Mekka. Die Historikerin Ulrike Freitag zeigt in ihrem Buch über die Hafenstadt, wie aktuell die Globalisierung bereits vor über hundert Jahren war.
Vielleicht entfernt man sich bei keiner anderen Reise so weit von der Welt wie während einer Kreuzfahrt in die Antarktis: Unterwegs mit der Roald Amundsen.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Rund 800.000 Geschäfte hätten am Montag in Italien wieder aufsperren dürfen. Doch nicht alle Händler nahmen die Gelegenheit wahr. Manche haben nach zwei Monaten ohne jede Einnahme schon aufgegeben.
Sie saßen auf Bäumen oder auf Hausdächern und deklamierten von dort ihre Gedichte. Die georgische Futuristengruppe H2SO4 war nie so einflussreich wie die russischen Futuristen. Die jungen Künstler versuchten, ihren eigenen Weg zu finden.
Frugalisten sparen, so viel sie können, um den Traum vom unabhängigen Leben zu verwirklichen. In Amerika ist Liz Thames eine ihrer Galionsfiguren. Was treibt sie an?
Eindrücke aus Amerika im Mai 2020: Trump düpiert die Wissenschaft. Bewaffnete Proteste gegen den Lockdown. Die Demokraten bleiben unentschlossen. Zeigt die Corona-Krise, wie erfolgreich der Präsident sein Land schon umgestaltet hat?