Gibt es eine Rechtspflicht zu leben?
Die ARD verfilmt Ferdinand von Schirachs neues Theaterstück „Gott“ als interaktives TV-Event. Schon vor der Ausstrahlung gibt es einen offenen Brief und Diskussionen.
Die ARD verfilmt Ferdinand von Schirachs neues Theaterstück „Gott“ als interaktives TV-Event. Schon vor der Ausstrahlung gibt es einen offenen Brief und Diskussionen.
Die Totenruhe von Goethe und Schiller ist längst vorbei. Ihre Überreste wurden oft untersucht und umgebettet. Widerspruch erregt das heute nicht mehr.
Serverfarmen sind in der digitalen Welt, was früher Schlösser waren: der Sitz der Macht. Aber sie sind unsichtbar, und was mit ihren Daten dort passiert, ist vielen egal. Sollte es aber nicht.
Niemand auf der Welt druckt schönere Bücher als Gerhard Steidl. Wenn es sein muss, erfindet er sogar eigenes Papier. An diesem Sonntag wird er siebzig.
Europa ist eine Polis: der Ort für eine bessere Welt, auch wenn das Virus uns gerade zwingt, auf Abstand zu gehen. Kann menschliche Schönheit die Antwort auf die Distanz sein? Ein Gastbeitrag.
Die Feministin Eva Rieger über junge Dirigentinnen, die Verdrängung des Körpers in der Genderforschung und den weiblichen Orgasmus bei Richard Wagner.
Der Körper als Grenze? Die Queer-Bewegung will mehr und zielt darauf, das Ich unabhängig vom Leib umzuprogrammieren. Doch die neuen Luftsprünge sind virtuelle Kopfgeburten.
Jill Biden gilt als die starke Kraft in der Familie. Auch ihre künftige Rolle der First Lady wird die Professorin neu prägen.
In jeder regulären Folge des F.A.Z.-Bücher-Podcasts kommt die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Ein unruhiger Geist, Genie und Getriebener: In zwei Jahren brachte Paolo Ciulla rund zwanzigtausend Noten in Umlauf, die er Bedürftigen zukommen ließ. Maria Attanasio lässt ihn in einem Roman wiederaufleben.
Mit Carola Lentz wird das Goethe-Institut ab sofort von einer Ethnologin geleitet. Ihre Biografie und ihre kommunikative Art lassen auf neue Impulse für aktuelle Debatten hoffen.
Eine Studie belegt überraschend große Bereitschaft von Studenten der Sozialwissenschaft, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Wie kommt es dazu?
Die Kinderbuchausstellung zur 60. Frankfurter Lese-Eule kann nicht in der traditionellen Weise stattfinden. Daher passt sie sich mit einem Filmquiz den Verhältnissen an. Und sogar einige Prominente machen mit.
Kommende Woche bringen Sony und Microsoft neue Spielekonsolen auf den Markt. Trotz des rasanten Wachstums des Marktes könnten es die letzten sein.
Der Kultur- und Hochschulbetrieb wünscht sich bessere Regeln bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Forderung klingt vernünftig, doch ist sie überhaupt umsetzbar? Ein Blick in die Bibliotheken und Museen.
Kulturstätten als „Lernorte“: Die Frankfurter Institutionen beklagen den Lockdown und betonen ihre Bedeutung als Bildungsträger. Oper und Alte Oper hoffen, bald wieder öffnen zu dürfen.
Auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik in Hattersheim nahe Frankfurt werden schicke Apartments gebaut. Aber die Zukunft eines alten Backsteinhäuschens ist unklar.
Drei Institutionen mussten zusammenlegen, um die kostbaren Objekte zu kaufen: Werner Nekes’ Mediensammlung wurde nun in Köln präsentiert. Sie dürfte noch einige Überraschungen bereit halten.
In den hessischen Hochschulen beginnt das Wintersemester wegen der Corona-Pandemie weitgehend digital. Dass Online-Lehre funktioniert, hat sich im Sommer gezeigt. Doch etwas Wichtiges fehlt.
Von diesem Montag an werden in Deutschland einmal mehr die Corona-Maßnahmen verschärft. Die Bundesregierung hat sich um Einheitlichkeit bemüht. Doch nicht überall sind die Regeln gleich – ein Überblick.
Noch einmal raus, noch einmal trinken auf die Geselligkeit: Was junge Frankfurter in der letzten langen Nacht vor dem Lockdown beschäftigt.
Die Autorin Naomi Pollock lebt in Tokio und beschäftigt sich seit Jahren mit japanischem Design. Wir haben mit ihr gesprochen – über fernöstliche Handwerkskunst, Wohnen auf engstem Raum und die Bedeutung des Fußbodens im japanischen Haus.
Mehr Wale als Menschen: Die Artenvielfalt würdigen, sich für ihren Erhalt verantwortlich fühlen, die Umweltbilanz beachten – und dafür entsprechend zahlen. Zu Besuch im südafrikanischen Naturschutzgebiet De Hoop.
Die einzigartige medienhistorische Sammlung Nekes wird jetzt zwar aus öffentlichen Mitteln erworben – aber fern öffentlicher Sichtbarkeit auf drei verschiedene Standorte verteilt.
Der Onleihe Verbund Hessen kann am Tag der Bibliotheken sein zehnjähriges Bestehen feiern. Auch heute wächst er weiter – allerdings mit Hindernissen.
Bildung war wichtig, aber bei den Franks wurde auch gespielt und Karneval gefeiert. Eine einmalige Sammlung von Alltagsgegenständen im Jüdischen Museum Frankfurt zeigt, wie die Frankfurter Familie gelebt hat.
Museen sind längst keine Orte mehr, die Faktenschnipsel ausstellen – sie sind Eventlocation und Theaterbühne. Ein Überblick über die Veranstaltungen, die den Geschichten des Museums einen Geschmack oder Klang hinzufügen.
Die Bibliothek des Jüdischen Museums ist für jeden da. Nicht einmal ein Ausweis oder eine Eintrittskarte sind nötig. Sie hat sogar sonntags geöffnet – und ist damit eine Frankfurter Ausnahme.
Das Jüdische Museum Frankfurt hat sich mit Anbau und Dauerausstellung neu aufgestellt: Es soll offen für alle sein, und es denkt die Geschichte von der Gegenwart her.
Wie erreicht man Leute, die sonst nie einen Fuß ins Museum setzen würden? Das Jüdische Museum arbeitet digital und analog daran, Barrieren zu überwinden.
Wenn der Anbau dem Altbau fast den Rang abläuft: Lichtdurchflutete Innenräume, als Material dominieren feinstgeschliffener Sichtbeton und Eschenholz. Das Jüdische Museum hat eine neue Adresse.
Mit einem Festakt in der Alten Oper feiert das Jüdische Museum Frankfurt seine Neueröffnung. Erleben Sie die Veranstaltung einschließlich Musik und aller Reden im Livestream.
Das Rothschild-Palais in Frankfurt ist selbst ein Objekt – es erzählt vom jüdischen Bürgertum des 19. Jahrhunderts bis zu den Verbrechen der Nationalsozialisten.
Als sich Volk und Führung im Osten einig waren: Eine Dresdner Ausstellung zeigt die gemeinsame Geschichte der DDR und der Bürgerrechtlerin Angela Davis.
Als Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt blickt Mirjam Wenzel stolz auf ihr wiedereröffnetes Haus. Sie spricht über seine Balance zwischen Gestern und Heute, zwischen Schutz und Offenheit.
Das Jüdische Museum Frankfurt hat sich von Grund auf, im Sinne des Wortes, erneuert – und seine Umgebung gleich mit dazu. Das Ergebnis beeindruckt.