Seine Neugier auf eine großzügige Welt
Ein linker katholischer Preuße: Klaus Wagenbach hat sich als Verleger mit Staatsanwälten angelegt und später auf kulturwissenschaftliche Themen gesetzt. Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Ein linker katholischer Preuße: Klaus Wagenbach hat sich als Verleger mit Staatsanwälten angelegt und später auf kulturwissenschaftliche Themen gesetzt. Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Die Sicherheitslücke Log4j hält die IT-Welt in Atem. An Weihnachten droht die nächste Angriffswelle.
Die Machthaber in Afghanistan verbrennen keine Bücher mehr. Sie lassen den Buchmarkt langsam zugrunde gehen. Zwei Buchhändler aus Kabul wehren sich.
Nach zehn Jahren und erfolgreichem Beginn stellt der in Wien angesiedelte Nischen Verlag, das deutschsprachige Forum für ungarische Literatur, seine Arbeit ein. Er wird fehlen.
Märtyrer der Schmerzenskunst: Das dichterische Werk von Federico García Lorca ist ohne seine andalusische Heimat undenkbar. Auf der Suche nach seinen Spuren in Granada spürt man auf Schritt und Tritt, wie eng beides verwoben ist.
Sie wurde von ihrem Sohn Kaiser Wilhelm II. mit einer Burg beschenkt. Doch das eigentliche Geschenk war Victoria selbst – für den Witwensitz Kronberg.
Manche sehen schon das Internet in Flammen: Die angreifbare Java-Bibliothek Log4j versetzt die IT-Welt gerade in höchste Aufregung. An der Software hat der deutsche Entwickler Christian Grobmeier mitgearbeitet. Wie fühlt er sich gerade so?
Anarchie und Ökologie: Der früh verstorbene New Yorker Architektur-Pionier Gordon Matta-Clark hat Löcher in Häuser geschnitten – und fasziniert damit bis heute.
„Deep Dive Dubai“ heißt der neueste Superlativ des Emirats. In dem sechzig Meter tiefen Abenteuer-Tauchbecken gibt es alles mögliche zu entdecken – nur keine Fische.
Nach dem Krieg ging es ans Ordnen der Unordnung. Die deutsche Buchbranche brauchte ein Verzeichnis aller erschienener Titel, die Westzonen wollten ihr eigenes – und dafür entstand in Frankfurt eine neue Bibliothek.
Die Softwarelücke Log4j zieht weite Kreise in Politik und Wirtschaft. Deutsche Konzerne sind auf der Hut. Aber die Gefahr ist nicht gebannt – vielleicht längere Zeit nicht.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schlägt Alarm wegen einer Software-Sicherheitslücke. Angreifer könnten sie nutzen, um zahlreiche Produkte und Dienste im Internet anzugreifen.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcasts die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Etwas von allem: Das Hauptzollamt des Museums für Moderne Kunst zeigt den „Museumcircle“ von John Cage. Aus Stücken verschiedener Frankfurter Museen wird so eine eigene Ausstellung.
Die Buchreihe rund um den Zauberschüler Harry Potter hat zahlreiche Fans auf der ganzen Welt. Einer von ihnen hat nun bei einer Versteigerung in Amerika einen Rekordpreis für eine seltene Erstausgabe des ersten Bandes gezahlt.
Transzeremonielle Privatheit: Wie Angela Merkel und Papst Franziskus zu Michelangelos Pietà stehen.
Ein Nobelpreis ist die höchste Ehre für Forscher. Preisträger sind aber oft zugleich Geschäftsleute, die kräftig an ihren Erfindungen verdienen.
In Moskau hat ein Kulturzentrum eröffnet, das ein Milliardär finanziert und Putin gelobt hat. Hilft es, Russlands Künstlern mehr Freiraum zu schaffen?
Danijel Dejanovic soll die Volkshochschule Frankfurt aus der Krise führen. Im Interview sagen der neue Leiter des Hauses und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD), wie das gehen kann.
Eine überraschende Entdeckung: Wichtige Motive der Erzählungen aus Franz Kafkas „Ein Landarzt“ verdanken sich der Lektüre von Sven Hedin.
Wer sich unsicher ist, welches Geschenk für Tante, Nichte oder das Hipsterpärchen von nebenan am besten passt, wird bei Duftkerzen immer fündig. Wir haben ausgewählte Exemplare getestet.
Tim Grüger arbeitet als Day-Trader und bildet Leute aus, die es an die Börse zieht. Wir sprachen mit dem Experten darüber, was sich auf dem Aktienmarkt wirklich auszahlt: Wie investiert er? Und kann man den Markt nachhaltig schlagen?
Das lange geplante Museum of Modern Electronic Music soll im April endlich in Frankfurt eröffnen – mit einer Ausstellung über den DJ Sven Väth.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: In sechs Rubriken empfehlen Feuilleton-Redakteure Filme, Bücher, Alben, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits.
Helga Nowotny ist Falling-Walls-Kuratoriumsmitglied und Gründerin des Europäischen Forschungsrats. Im Interview spricht sie über die Macht der Intelligenz, Big Data und verrät, warum Fridays for Future sie hoffnungsvoll stimmt.
Die englische Schriftstellerin Catherine Gore kennt hierzulande kaum jemand. Theodor Fontane hat sie zwar übersetzt – doch übers Manuskript kam er nicht hinaus. Jetzt erscheint dieser Roman „Der Geldverleiher“ erstmals auf Deutsch.
Der Schauspieler Charly Hübner findet die Beatles furchtbar, liebt dagegen Motörhead, die „lauteste Band der Welt“ – und hat über diese Leidenschaft ein Buch geschrieben. Ein Gespräch.
Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.
Die ersten Touristen aus Asien kommen wieder, Schüler aus der Region sind auch schon da – Was macht das Deutsche Romantikmuseum in Frankfurt gut? Und was könnte besser laufen?
Wie sieht er aus, wie riecht, wie schmeckt er? Der Single Malt „Generations 80 yo“ ist über acht Jahrzehnte in einem noch älteren Fass gereift. Nun wurde das rotbraun schimmernde Elixier voller Ehrfurcht verkostet.
Reaktionär ehrenhalber: Der Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch lässt sich in einem neuen Buch zu seiner intellektuellen Biographie befragen.
Die Berufung der Grünen-Veteranin Claudia Roth zur Kulturstaatsministerin ist eine Überraschung. Das passt allerdings nicht schlecht zur Kultur, der Sphäre des Ungeplanten.
Der Hennegau in Belgien war einmal das schwarze Land von Kohle und Stahl. Inzwischen hat die UNESCO seine Industriekultur als Welterbe anerkannt.
Das Goethe-Institut wird siebzig Jahre alt, feiert sich selbst und zieht Bilanz. Nur von deutscher Kultur ist auffallend wenig die Rede.
Matthew Heineman hat einen Film über die erste Welle der Pandemie in New York gedreht. Es ist ein beeindruckendes Zeugnis, das dem Zuschauer nichts erspart.
Stéphane Lissner versucht, in der verarmten Stadt Neapel das Opernhaus zu einer „sozialen Plattform” zu machen. Mit Giuseppe Verdis „Otello” findet er, nicht nur dank Jonas Kaufmann, Anschluss an Europa.