Eine äußerst pflichtbewusste Stenotypistin
Mehr Dokumentation als Theater: Andrea Breth inszeniert „Ein deutsches Leben“ am Theater in der Josefstadt. Vor allem ein Satz der ehemaligen Sekretärin von Goebbels dröhnt noch lange nach.
Ein Vorspann in Schwarz-Weiß: Lucia Ronchetti hat zur neuen Frankfurter „Turandot“-Inszenierung von Andrea Breth einen Prolog komponiert.
Mehr Dokumentation als Theater: Andrea Breth inszeniert „Ein deutsches Leben“ am Theater in der Josefstadt. Vor allem ein Satz der ehemaligen Sekretärin von Goebbels dröhnt noch lange nach.
Hundert Jahre nach ihrer Uraufführung ist Alban Bergs Oper „Wozzeck“ wieder an der Staatsoper Unter den Linden zu sehen. Ein Gespräch mit der Regisseurin Andrea Breth über die existenziellen Themen des Stoffs.
Mit „Pénélope“ schuf Gabriel Fauré hochsensible Seelenmusik für die Opernbühne. Die Inszenierung durch Andrea Breth in München ist ein Glücksfall und gerät zum Höhepunkt einer ansonsten schwachen Saison.
Diese Oper ist um eine der schwierigsten Hauptrollen gebaut: Andrea Breth inszeniert „Madama Butterfly“ beim Festival d’Art Lyrique.
Seine Figuren können herrlich ungemütlich und zum Fürchten jovial sein. Man möchte nichts mit ihnen zu tun haben, aber liebt es, ihnen zuzuschauen. Dem großen Schauspieler Udo Samel zum 70. Geburtstag.
Wer wissen will, was Theater kann und wie hoch hinauf es reicht, findet in ihren Inszenierungen sein Glück: Andrea Breth, die überragende Liebhaberin der dramatischen Dichter, wird siebzig Jahre alt.
Nicht zu leiden reicht nicht: Andrea Breth inszeniert am Berliner Ensemble „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza in prominenter Besetzung. Amüsant ist der Abend nur in wenigen Momenten.
Auch so kann eine Ära enden: Andrea Breth bringt Hauptmanns „Ratten“ auf die Bühne – und nimmt zwei Jahrzehnte nach ihrer ersten Wiener Inszenierung Abschied vom Burgtheater.
Der Iffland-Ring gebürt dem „Würdigsten“ unter den deutschsprachigen Schauspielern. Bruno Ganz trug ihn 20 Jahre lang. Dass er Jens Harzer testamentarisch zu seinem Nachfolger bestimmt hat, ist verständlich.
Unerbittlicher Kampf der Lebenslügen: Andrea Breth inszeniert Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ am Wiener Burgtheater. Das Unglück ist längst geschehen, jetzt geht es um den Schmerzensprofit.
Andrea Breth verknüpft durch ihre Regie in Brüssel sinnfällig die Opern „Il Prigioniero“ von Luigi Dallapiccola und „Das Gehege“ von Wolfgang Rihm. Die Sopranistin Ángeles Blanca Gulín verausgabt sich total.
Er ließ die Dämonen seines Bühnenwitzes auf die Figuren los, bis sie in ihrer Schwärze hell funkelten in Seelenfegefeuern: Zum Tod des Schauspielers Hans-Michael Rehberg.
Grandiose Schauspieler unter Andrea Breths Regie machen aus John Hopkins’ Drama „Diese Geschichte von Ihnen“ ein großes Wiener Theaterereignis.
Wer überhaupt wissen will, was Theater noch kann, der wird in den Inszenierungen der Andrea Breth sein großes Zuschauerglück finden. Alte Stücke wirken bei ihr, als wären sie gerade erst entdeckt und erfunden worden. Und ein „Don Carlos“ als Uraufführung - das gibt es nur bei ihr. Eine Lobrede auf die Schillerpreisträgerin.
Es ist wie verhext: Die Regisseurin Andrea Breth ist bekannt als die Seelenanalytikerin des Theaters. In Amsterdam jedoch verirrt sie sich im Farnwald und scheitert an der Oper „Macbeth“ von Giuseppe Verdi.
Hirnkasperls Abramakabra oder Wie es ihr monumental zerfällt: Regisseurin Andrea Breth scheitert am Wiener Burgtheater grandios an William Shakespeares „Hamlet“. August Diehl bleibt in der Titelrolle hysterisch leblos.
+ Andrea Breth, Vermittlerin, hat in der zu Ende gehenden Theatersaison im Rhein-Main-Gebiet für Bühnenerlebnisse der exzellenten Art gesorgt: Nicht nur legte
Wer nur für sich lebt, stirbt für die Gesellschaft: Andrea Breth lässt im Schauspiel Frankfurt die Liebestöter und Ich-Süchtlinge in Ibsens „John Gabriel Borkman“ in den Frösten ihres Paradieses grandios erfrieren.
Kinderschändung am Théâtre La Monnaie in Brüssel: Andrea Breth inszeniert „La Traviata“ ohne historische Dekoration und erntet vom Publikum Buhrufe, die nach Erklärung heischen.
Die Wunderlampe einer Ausgräberin: Andrea Breth, die Regisseurin der tieferen Blicke, zeigt uns, was das Theater heute noch kann. An diesem Mittwoch wird sie sechzig.
Andrea Breth entdeckt in Salzburg ein neues Stück von Kleist. Es heißt zwar immer noch „Prinz Friedrich von Homburg“, müsste aber den Titel tragen „Friedrich Wilhelm von Brandenburg“.
Lulu heißt das Opfer. So sind sie nun mal, die Frauen, findet Andrea Breth. Sie hat sich für ihre Neuinszenierung von Alban Bergs Oper eigens eine neue Fassung zusammengekürzt.
Was kostet eine Revolution? Triumph der Wiederentdeckung eines großen Dramas: Andrea Breth inszeniert Isaak Babels „Marija“ in Düsseldorf.
Das Kulturjahr 2011 stand im Zeichen der Fälscher, Lügner, Heuchler und Plagiatoren. Zum Glück war das nicht alles. Wir blicken auf die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate zurück.
Muss man wirklich ins Theater gehen? Findet die Realität auf der Straße statt? Ist Videokunst nicht total abgeschmackt? Ein Gespräch mit der Theaterregisseurin Andrea Breth.