Gründung in bescheidenen Verhältnissen
Die Gründung der Landgrafschaft Hessen-Homburg vor 400 Jahren ist ein Grund zum Feiern. Dafür kommen zwei Daten in Frage. Eine große Feier findet wegen Corona jedoch nicht statt.
Die Gründung der Landgrafschaft Hessen-Homburg vor 400 Jahren ist ein Grund zum Feiern. Dafür kommen zwei Daten in Frage. Eine große Feier findet wegen Corona jedoch nicht statt.
Im chinesischen Chongli finden viele olympische Skiwettbewerbe statt. Die Geschichte des Ortes als Zentrum des katholischen Glaubens gerät dabei in den Hintergrund.
Samuel Höllein findet das Audimax hässlich und die Corona-Politik seiner Uni verwirrend. Doch Darmstadt gibt ihm alles, was er braucht.
Der Busbahnhof in Tel Aviv ist eine halbe Ruine. Er bietet Außenseitern der Gesellschaft Unterschlupf. Der Abriss war schon beschlossene Sache, doch jetzt ist er aufgeschoben worden, weil er zu teuer ist.
Wie wir bei der Erinnerung an unsere Lektüren vom Hundertsten ins Tausendste kommen – und ein Gespräch mit der Berliner Buchhändlerin Almut Winter über Wege aus der Pandemie.
Der Schweizer Andreas Müller-Weiss hat vor Jahren einen Comic über das Leben des expressionistischen Maler Ernst Ludwig Kirchner gezeichnet. Die Originalblätter sind jetzt im Kirchnerhaus Aschaffenburg zu sehen.
Vor fast 300 Jahren wurde in Norwegen eine Schamanentrommel der Samen geraubt. Heute steht sie in einem Museum in Meiningen – und könnte bald zurückgegeben werden.
Der acht Jahre alte Dillon Helbig aus Idaho hat zum Buntstift gegriffen, ein Kinderbuch gemalt – und es in einem Regal in der Stadtbücherei versteckt. Mittlerweile haben sich fast 60 Leser auf der Warteliste für das Buch eingetragen.
Auf einem chinesischen Streamingdienst ist der Film „Fight Club“ mit einem geänderten Ende zu sehen. Fans waren erbost, doch ausgerechnet dem Autor der Romanvorlage gefällt es.
Eine Zukunftsaufgabe: Eva Hielscher ist die neue Archivleiterin des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums. Sie will das Filmerbe bewahren und zugänglich machen.
Das Auto von Morgen ist hochtechnologisiert. Der Chiphersteller Infineon liefert die Bausteine dafür. Ein Gespräch über den Stand der Technik und die Zukunft einer Schlüsselbranche.
Und der Münchner Chiphersteller Infineon die Bausteine dafür liefert. Ein Gespräch über den Stand der Technik und die Zukunft einer Schlüsselbranche.
Der Gelehrte Martin Schloemann war einer der ersten Theologen, die über die Ökokrise nachdachten. Nun ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Dem Altenburger Lindenau-Museum droht ein entstellender Radikalumbau. Die Denkmalschützer zeigen sich passiv, aber inzwischen rührt sich in der Bürgerschaft Widerstand.
Auf die Dinge ist kein Verlass, deshalb bin ich Schriftsteller geworden. Die Dankesrede von Gert Loschütz für den Wilhelm-Raabe-Preis.
Die Villa der italienischen Boxlegende Primo Carnera im Friaul kündet von Weltmeisterruhm und vergangenen Zeiten. Nach Anmeldung darf man sie sich anschauen.
Der Wettbewerb zwischen den Videoplattformen läuft heiß. Milliarden werden investiert. Der Platzhirsch Netflix gerät in die Defensive. Sind die fetten Jahre vorbei?
Die Privatbibliothek der Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg wird in New York versteigert. Auch das unscheinbarste Buch kann eine Geschichte erzählen.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcasts die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Eine ehemalige Rheingauer Kirche wird zum attraktiven Mehrfamilienhaus umgebaut. Das äußere Erscheinungsbild der Kirche soll erhalten bleiben.
Wikimedia plant die Kommerzialisierung ihrer Inhalte. Zugleich betreibt die Organisation heftiges Lobbying, um an hochwertige Gratis-Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender zu kommen. Das ruiniert die Filmschaffenden.
In den Büchern von Autorinnen wie Sally Rooney, Michelle Steinbeck oder Chris Kraus essen Frauen – oder sie schreiben. Aber nie beides. Über die mystische Tradition einer sehr aktuellen Frage.
Wider das nationalsozialistische Erbe: Eine Designakademie soll aus Saaleck, wo Rasseideologen ein- und ausgingen, einen Ort der Freiheit und Wachheit machen.
Der Mensch will nicht teilen und nicht leihen – auch, wenn Start-ups uns immer wieder dazu ermutigen wollen. Woran liegt das?
In seiner Vision gemeinsamen Wohnens sollte jeder so leben können wie der Sonnenkönig. Doch seine Phantasieantike hat nicht funktioniert wie erhofft. Zum Tod des Architekten Ricardo Bofill.
Er war ein Schriftsteller, der standhielt in der DDR und den Weg bereitete für die jungen Autoren: Eine Erinnerung seines westdeutschen Lektors an den unbeugsamen Franz Fühmann, der vor hundert Jahren geboren wurde.
Zwei Schlösser in Deutschland konkurrieren um den Ruf als wichtigste Filmkulisse für „Spencer“. Die prunkvollen Innenaufnahmen spielen in Kronberg. Das dortige Schloss wurde von einer Tochter von Queen Victoria erbaut.
Filippo Bernardini hat mindestens fünf Jahre lang Textdateien noch unpublizierter Bücher gestohlen. Geld wollte er damit offenbar nicht verdienen, doch das FBI hat ihn nun festgenommen.
Warner Music besitzt nun David Bowies Autorenkatalog und wird seine Werke zu vermarkten wissen. Auch was das angeht, war der Künstler selbst seiner Zeit stets voraus.
Bitte so divers wie nur irgend möglich: Was taugt der von Mithu Sanyal, Dmitrij Kapitelman und Simone Buchholz lancierte Vorschlag, das Amt eines deutschen Parlamentsdichters zu etablieren?
Thomas Mann oder Anna Seghers sind die Ausnahmen. Für die meisten vor den Nazis geflüchteten Schriftsteller interessierte sich nach dem Krieg kaum jemand. Ihnen widmet sich Edita Koch mit der in Frankfurt publizierten Zeitschrift „Exil“.
Vor fünfzig Jahren erreichte die Moderne ihren Höhepunkt – und vielleicht auch ihr vorläufiges Ende: Was nehmen wir heute von den Dingen, den Formen und Versprechen des Jahres 1972 mit?
20 Jahre nach dem Start des ersten Harry-Potter-Films bringt Warner Brothers die Schauspieler wieder zusammen. Lässt der Zauber sich wieder heraufbeschwören?
Warum es noch immer richtig ist, sich zu verabreden, in den Urlaub zu fahren, zur Arbeit zu gehen. Die Alternative wäre, an der Gegenwart zu ersticken.
Heilige Knochen, rettende Wärme, frivole Gesänge: Gleich drei Wunder sind im Kloster Benediktbeuern südlich von München geschehen, und bis heute ist die Erinnerung an sie lebendig.
Die Sektion Oberursel Hochtaunus des Alpenvereins hat Großes vor. Im nächsten Jahr soll eine neue Kletterhalle gebaut werden, die von innen und außen erklommen werden kann.